Flüchtlingsheim statt Bolzplatz im Wohngebiet? Anwohner in Sassenberg schalten Anwalt ein

Warendorf – Sassenberg: Anwohner der 14.000 Seelengemeinde Sassenberg im münsterländischen Kreis Warendorf sind erzürnt.

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Photo by elektrollart

In einem Wohngebiet plant die Stadt offenbar das Gelände eines Bolzplatzes an einen Investor zu verkaufen, der dort ein Mehrfamilienhaus errichten möchte.

Bis zu 140 Flüchtlinge könnten dort untergebracht werden, eine spätere Nutzung für Sozialmieter wäre ebenfalls möglich.

Der Bolzplatz grenzt direkt an die Einfamilienhäuser der Anwohner, die nun einen Anwalt eingeschaltet haben, der rechtliche Schritte gegen die geplante Baugenehmigung und den Verkauf prüfen soll.

Die Befürchtungen erstrecken sich über Wertverlust der eigenen Immobilien bis hin zu Sicherheitsbedenken gegenüber den Flüchtlingen.

Im August 2015 waren die ersten Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung in Warendorf eingetroffen – darunter viele alleinreisende junge Männer. In dem Gebäude der ehemaligen Freiherr von Ketteler Schule können sie aber nicht bleiben, das Gesetz sieht vor, dass sie auf die Kommunen verteilt werden.

Der WDR berichtet von Bürgerwehren im Münsterland, auch in der Gemeinde Sassenberg haben sich demnäch erste Anwohner zusammengeschlossen. Wir bleiben dran und berichten weiter, wenn sich neues in der Sache ergibt.

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