Finnland beendet das Grundeinkommen-Experiment – Rate mal warum

via Charles Krüger

11 Kommentare

  1. Eine Schelte muss ich leider geben. „Rechts“ ist absolut kein Negativum. „Rechts“ bedeutet: Für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Zeichen aufrechten Charakters und Verstandes. Im groteskem Gegensatz zu links.

  2. Da irrt der Herr Krüger.

    Im Sozialismuss gab es niemals ein bedingungslosen Grundeinkommen, sondern Asoziale Subjekte, die entweder weggesperrt oder abgemurkst wurden, wenn sie nicht arbeiten wollten. :-)

    Auch gehen Sozialisten davon aus, dass immer genug Arbeit für Alle da ist. Doch doch, im Sozialismus ist immer genug Arbeit für die Arbeiter und Bauern vorhanden ;-) .Niemand muss hungern!

    Derartige Experimente wie in Finnland können nicht funktionieren (war wohl auch so gewollt), weil so etwas die Neiddebatte voll entfacht. Man darf das nicht wie im Labor begrenzen und nur wenige in den Genuß kommen lassen, da der Druck von aussen zu groß wird. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass für die paar Laborkaninchen nicht mehr genug Geld vorhanden war (unlogisch, oder hätte man das vorher nicht kinderleicht auf den Cent genau ausrechnen können?). Auch andere Komponenten, wie dass sich der Arbeitsmarkt flächendeckend entspannt und die Reallöhne steigen, dadurch echte Anreize geschaffen würden, wird durch derartige Experimente völlig vernachlässigt, so wie noch 1000 andere Faktoren.

    Meine These:
    Das Einzige was halbwegs gut funktioniert (hat) ist die soziale Marktwirtschaft (Bedingung: genug Arbeit für alle…oder warum damals sogar Gastarbeiter???). Entfernt man die sozialen Komponenten (zu viel Druck durch Sanktionen, zu wenig gut bezahlte Arbeit für Alle vorhanden, etc.) fördert man den Billiglohnsektor, den Sozialneid, die Ellenbogengesellschaft, landet dann im knallharten Kapitalismus, welcher dann zwangsläufig in eine Art Sozialismus mutiert und irgend wann zusammenbricht (oder wie in China gewaltsam am Leben erhalten wird!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!). Sozialismus schon daher, weil die „Verlierer“ unruhig werden sobald eine kritische Masse erreicht ist. Dann gibbet immer eine Revolution (oder wer meint, dass die Abgehängten freiwillig verhungern???). So schnell wie ein neuer Marx oder Lenin auf der Matte steht, so schnell könnt ihr alle gar nicht gucken!

    Würden sinnloser Kram (blinkende Bäumchen, Gartenzwerge oder extreme Luxusartikel die die Welt nicht braucht) nicht mehr produziert, wäre definitiv nicht mehr genug „Arbeit“ für Alle da. Um Grundbedürfnisse (auch Luxus mit Augenmass) Aller zu decken, müssten nicht ALLE 40h/w arbeiten. Der Trend geht aber zu 3 jobs und 70h und zu Billiglohn. Ob das so erstrebenswert ist und warum so viele für unnötigen Luxus (anderer) mehr und länger arbeiten müssen als vor 100 Jahren, erschließt sich mir nicht. 20h/w wäre auch möglich und sozusagen wäre das ein wertvolles Grundeinkommen für alle. Nämlich Lebenszeit, die niemals nachwächst.

    In den nächsten 10-20 Jahren fallen definitiv immer mehr Arbeitsplätze weg. Zudem stehen mittlerweile Millionen neuer Billiglöhner bereit (und es kommen noch viel mehr :-) ). Nun streicht mal den Hartz4ern das Geld oder baut noch mehr Druck auf und staunt was passiert. Selbst Mindestlohn leb wohl. Was du willst nicht für 3 Eur arbeiten?.ok, da stehen 10 Millionen, die wollen…Die Reallöhne ALLER gehen noch weiter in den Keller, denn billiges Menschenmaterial in Not machts möglich :-) . Schwarzarbeit wird auch explodieren, Kaufkraft ins bodenlose fallen, etc….Keine 20 Jahre mehr, dann Venezuela!!!

    Wie genau soll man das in den Griff bekommen, ohne die Gesellschaft vollkommen verrohen zu lassen?

    Es währe sehr spannend zu hören, was Herr Krüger in 20 Jahren dazu zu sagen hat. :-)

  3. »Finnland beendet das Grundeinkommen-Experiment – Rate mal warum«

    – Weil’s so hervorragend geklappt hat!

    »Kreuz Bube sagt: 29. April 2018 um 18:10 Uhr
    … „Rechts“ ist absolut kein Negativum. „Rechts“ bedeutet…«

    – Also, — das mit »rechts«, »links«, »oben«, »unten«, »hinten«, »vorn« interessiert mich eigentlich nur bei meist horizontal ausgeführtem »Intensivsport«.
    Politisch betrachtet: Draufschei…, aber die Großschnauz-Figuren dabei nicht vergessen.

  4. Wen kotzt es nicht an, dass unser Volk jeden Tag gehirngewaschen und verdummt wird?

    Druckt bitte dieses kleine Islam Lexikon von den deutschen konservativen aus und kopiert es.

    https://image.ibb.co/j1vwUH/islam_lexikon_umvolkung.png

    Wer wird den Menschen die Wahrheit in den Briefkasten legen, wenn nicht ihr/wir? Unsere Ahnen taten alles damit wir heute leben – tun wir unsere Pflicht, damit unsere Enkel das gleiche bei uns sagen!

    Mirror: http://imgload.org/images/islam-lexikon-umvolkung02782a715a0ff91c.md.png

    1. Mich kotzt eher das Volk an. Sie, ich und andere können doch auch problemlos denken und sich informieren.

      Sie brauchen für die Gehirnaputierten nichts ausdrucken. Papierverschwendung! Der Mühe nicht wert!

      Sie wollen es nicht wissen, so einfach ist das.

  5. Es gibt Mängel am Hartz-System und an der Sanktionspraxis. Diese Dinge müssen verbessert werden, aber ein bedingungsloses Grundeinkommen ist falsch. Wir brauchen eine öko-konservative Politik. Mehr dazu auf meiner Internetseite.

  6. Meine Utopie lautet:
    1. Einkommen sind steuerfrei
    2. Umsätze werden versteuert

    Ein Staat ohne Überwachung und ohne Umverteilung kommt mit 5 bis 10 Prozent Umsatzsteuer aus, um seine hoheitlichen Verpflichtungen zu finanzieren. Heute aber haben wir eine Staatsquote von über 50 Prozent.

    In solch einem utopischen Staat ist ein bedingungsloses Einkommen Unsinn. Im „Goldenen Mittelalter“ gab es solch einen Quatsch auch nicht.

    Ein bedingungsloses Grundeinkommen zu fordern, ist oberflächlich, geht aber nicht an die Wurzeln der gegenwärtigen Umverteilung.

    1. Ja richtig, es ist absolut utopisch ein steuerfreies Einkommen, etc. zu fordern.

      Daher wird das bedingungslose Grundeinkommen ja auch nicht aus UTOPIA-Heilewelt heraus gefordert, sondern in weiser Voraussicht und aus derzeitigen Gegebenheiten (Notwendigkeiten) heraus. (Industrie 4.0, etc.)

      Im Goldenen Mittelalter gab es zudem Pest, Cholera, Inquisition, Frohndienst und Hexenberennungen, danach sehnt sich sicher niemand zurück? Auch gab es dort eher wenige Maschinen, die die Arbeit machten, so mussten alle zwangsläufig aufs Feld oder ins Holz.

      Utopische und völlig unrealistische Wünsche zu haben und diese als Argument gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen ins Feld zu führen ist oberflächlich und geht erst recht nicht an die Wurzeln der gegenwärtigen Umverteilung. Die ist nämlich auch ganz ohne Grundeinkommen außerordentlich erfolgreich. :-)

      mfg

  7. Das bedingungslose Grundeinkommen muß überhaupt nicht „erarbeitet“ werden, weil es aus den Gewinnen des Volksvermögens bezahlt werden könnte.

    Deutschland hatte einst Kraftwerke, Eisenbahnen, Häfen, ein Postmonopol, Wasserwerke usw., die im „Staatsbesitz“ waren, also jedem Bürger zu einem gewissen Anteil gehörten. Das war in der BRD wie auch in der DDR gleichermaßen so – in der DDR nannte man das richtigerweise „Volkseigentum“. Diese Unternehmen waren schuldenfrei und erwitschafteten aus ihren Produkt- und Dienstleistungsverkäufen immense Gewinne. Diese Gewinne sind einst bei der BIZ in Basel auf „Personenkonten“ verteilt und verzinst angelegt. Aus diesen Geldern (Gewinnen) wäre das BGE zu zahlen.

    Da aber die Plünderung Deutschlands seit Jahhunderten beschlossene Sache ist und auch seit Jahrzehnten umgesetzt wird, wurde das „Staatsvermögen“ geplündert, indem es „privatisiert“ wurde. Das ehemalige „Staatsvermögen“ wurde an „Investoren“, Spekulanten und „Heuschrecken“ veräußert, die nun die Gewinne aus dem ehemaligen „Staatsvermögen“ ganz alleine einstreichen und durch die Plünderung von „Staatsvermögen“ Milliardäre wurden. Das geschah mit Billigung der Regierungen und unserer „Volkszertreter“, übrigens in allen Staaten auf die gleiche Weise.

    Wer sich objektiv darüber informieren möchte, gehe auf die Webseite car-genossen.ch, bestelle dort das Buch „Geheimsache: Privatisierung“ und glaube nicht den Schwachsinn, den der unwissende Autor in seinem Video verbreitet.

    1. So ist es.
      Das mit dem Grundeinkommen hat sich doch seit 2015 sowieso erledigt.

      Und wer dagegen war oder ist verkennt, dass die Umverteilung und Ausplünderung aller Leistungsträger auch ganz ohne Grundeinkommen funktioniert und sogar noch wesentlich besser :-). Sich etwas (halbbewusst) wegnehmen lassen oder etwas freiwillig geben ist (psychologisch) ein gewaltiger Unterschied :-)

      Biete deinen Angestellten folgenden deal an:

      Einer bekommt 5000 Eur/Monat mehr, alle anderen nur 10 Eur. Sie müssen das allerdings unter sich ausmachen, wer der neue Großverdiener wird.
      Sie werden sich definitiv nicht einigen. Das menschliche Wesen ist so gepolt, dass man lieber anderen Schaden zufügt, als sich selber etwas Gutes zu tun. 10 Eur wären ja schließlich mehr als nichts :-).

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