FAZ Journalistin wurde endlich Opfer einer Verschwörungstheorie

markus hollemann photo
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Liane Bednarz (2. v. li.) hier bei einer Podiumsdiskussion zum Fall Markus Hollemann hat es endlich geschafft, sie wurde Opfer einer Gänsefüßchen an Verschwörungstheorie Gänsefüßchen aus.

Stolz präsentiert sie den Beweis in ihrem öffentlichen Poesiealbum, das große Leute mit Fremdsprachenkenntnissen auch gerne Facebook nennen.

VT Bednarz

Anlass war ein Tweet mit Link zu unserem gestrigen FAZit! Artikel, in dem wir ihren Kollegen Justus Bender „verdächtigten“, als verdeckter Pressesprecher von Bernd Lucke zu fungieren.

Zum Glück ist Twitter nur ein sogenanntes „Soziales Netzwerk“, wo man nicht wirklich, sondern nur virtuell „unterwegs“ ist, sonst müssten wir uns große Sorgen machen, denn wie heißt es so schön:

Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um….

Wer mit dem Minirock durchs Bahnhofsviertel stolziert, posaunt anschließend auch nicht herum, wer alles hinter ihm her gepfiffen hat –  als anständig liberal-konservativ erzogenes Mädchen hat man danach die Empörte zu geben.

Aber wir haben gar nicht hinterher gepfiffen, noch die Stipendatin der Konrad Adenauer Stiftung mit einer Verschwörungstheorie geadelt, dass wir uns nun erklären könnten, warum der Tweet zu einem Artikel, in dem Frau Bednarz gar nicht erwähnt wird, einen solchen Reflex auslöst, der zur Verwendung des „V-Worts“ führt.

Für seriöse Journalisten gilt doch eigentlich der Leitspruch Recherche statt Reflex. 

Ihr Kollege Bender blieb  amüsiert auf der Sachebene…

Aber ändert das was am Ergebnis? Kaninchenzüchtervereinsnachrichten von „Ich weiss es aber besser“ Professor Bernd Lucke im Wortlaut wiedergekäut kann man auch direkt ohne Umwege vom Erzeuger beziehen, einen Case Manager braucht es dazu nicht.

bender case manager

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2 Kommentare

  1. Umso erstaunlicher die Reflexe, weil beide genannte Journalisten eben doch ein Auge auf Bernd Lucke werfen. Er steht unter besonderer Beobachtung. Benders TL bei Twitter lässt nichts zu wünschen übrig, besonders dann, wenn man sich schämt @bernd_Lucke selbst auf Twitter zu folgen . Mit Justus Bender entgeht einen nix, auch die Austrittserklärung des Professors, die gar keine ist – nach Form und Inhalt. Lucke ist ein Spieler, der aus welchem Grund auch immer, die Leute nicht vor den Kopf stoßen will. Er weiß, dass der Austritt aus der Währungsunion auf legalem Weg nicht möglich ist. Lucke hat eine Stimmung in der Öffentlichkeit erkannt und benutzt, um eine Parteigeschichte zu schreiben, die ihn ins Europaparlament spülte. Das Ziel erreicht, beginnt er die Jünger, die ihm folgten, zu beschimpfen. Er sitzt in Brüssel und das Mandat im Europaparlament gibt er an die Partei nicht zurück, ein cleveres Bürschchen.

  2. Desgleichen wie Lucke macht doch der „unsägliche“ Henkel…
    Ein schöner und gut bezahlter Lenz (Herbst) für ihn in den nächsten Jahren !

    Erich Richter

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