Fall Perez: Gericht lehnt Anwalt wegen zu hoher Erfolgsquote ab

Michael Perez sitzt seit nahezu acht Jahren im Maßregelvollzug der forensischen Psychiatrie. 

In der Unterbringungssache genehmigte das Gericht selbstverständlich einen Pflichtverteidiger. Aber Michael Perez entschied sich dafür, von seinem Recht Gebrauch zu machen, den Anwalt zu wechseln. Für das Mandat konnte er einen spezialisierten Fachanwalt gewinnen.

Das Gericht lehnte den Fachanwalt zunächst mit der Begründung ab, dieser sei örtlich zu weit entfernt und könne sich deshalb nicht um die Angelegenheiten des Mandanten kümmern.

In der neuesten Ablehnung kamen jedoch die wahren Gründe zum Vorschein. Das Gericht will ihn nicht akzeptieren, weil seine Erfolgsquote zu hoch sei, statt dessen soll ein „Arbeitsrechtler“ die Pflichtverteidigung fortführen.

 

Paukenschlag im Fall Perez? OLG bevorzugt Arbeitsrechtler gegenüber Unterbringung-Spezialisten als Pflichtverteidiger? – Behoerdenstress

Tatsache: Wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sitzt Herr Perez seit 8 Jahren im Maßregelvollzug (Forensischen Psychiatrie)! Arbeitsrechtler vor Unterbringung-Spezialist? Ein fernmündlicher Kontakt reicht als Begründung aus um einen Spezialisten zu verweigern? War ein Pflichtverteidigerwechsel überhaupt Gegenstand des Gesprächs? Der Untergebrachte ist nicht verpflichtet einen Anwaltswechsel mit seinem Pflichtverteidiger zu besprechen bzw.

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