Facebook … das Ende von „Social Media“ ist nah Trugwelt: Besonders Facebook, Twitter und YouTube sind Schwergewichte aus dem Bereich “Social Media”. Offenkundig wird es dort immer asozialer und auch einseitiger. Was einmal vielversprechend als Born der Meinungsfreiheit das Licht der Welt erblickte, oder zumindest diesen Anspruch erhob, entpuppt sich immer erkennbarer als hemmungslose Meinungslenkung. Der massivste Dammbruch ereignete sich hier mit dem NetzDG. Damit wurden diese Konzerne mehr oder minder auf Regierungslinie getrimmt und zur weitgehenden Zensur verpflichtet, um nicht selbst empfindlichen Bußgeldern ausgesetzt zu sein.

Die Zensurmaßnahmen selbst sind dabei privatisiert und politisch schlagseitigen “Faktenfindern” und “Correctivlingen” übertragen worden. Einrichtungen, die mehr oder minder offen für den hiesigen Sprachraum allfällige Meinungsbereinigungen vornehmen. In Verbindung mit der erwähnten gesetzlichen Grundlage ist es nicht abwegig bei diesen Einrichtungen vom orwell’schen Wahrheitsministerium zu sprechen. Vorzugsweise geschieht derlei Zensur heute unter dem unverdächtigen Aspekt des sogenannten “Faktenchecks”. In vielen Fällen halten diese aber härteren Nachprüfungen nicht stand. So wird offenbar, dass man in sehr vielen Fällen bereits von politisch motivierter Zensur reden darf. Auf Konzernebene wird das dann rigoros digital umgesetzt.

Meinungsfreiheit in “Social Media” neigt sich dem Ende

In den USA ist dieser Streit bereits weiter eskaliert. Dort bekommt es eine Dimension, die die US-Verfassung berührt. Es geht um die Section 230[Wikipedia]. Diese Regelung schützte quasi die “Sozialen Medien” vor Haftungsansprüchen, wegen der Inhalte Dritter. Das ist an sich eine begrüßenswerte Sache, jedenfalls dann, wenn sichergestellt ist, dass die Menschen auch tatsächlich ihre Meinung frei verbreiten können. Da allerdings mehr und mehr fragwürdige Eingriffe der Betreiber (hier Facebook) zu Buche schlugen, wird diese Regelung inzwischen von offizieller Seite in den USA überprüft.

Das kann dazu führen, dass die rechtliche Immunität diesbezüglich verloren geht. Oder anders gesagt, sobald diese Regelung aufgehoben wird, haftet beispielsweise Facebook, aufgrund der redaktionellen Eingriffe, für die gezeigten Inhalte. Konkret bedeutet dies das Ende von “Social Media” … und wen wundert es, damit auch der Meinungsfreiheit im Allgemeinen. Dann übernehmen diese Konzerne (Facebook, Twitter, YouTube) mehr oder minder als Verlage/Verleger das bereits bestehende Geschäft. Wie es aussieht, bereitet sich besonders Facebook auf diese zunehmend kommerzielle Funktion vor. Das ergibt sich aus den neuerlichen Änderungen der Nutzungsbedingungen in den USA (per 1.10.2020): Facebook to update terms of service to avoid legal ramifications; here’s what it means[dnaindia]. Vergleichbares gilt dann auch in unserem Rechtsraum (per 1.10.2020): Nutzungsbedingungen[Facebook].

Zensur geht ab Oktober 2020 erst richtig los

Zitieren wir dazu ein wenig aus den neuen Bedingungen, die, wenn auch nicht ganz so offensichtlich, das Ende der freien Rede zementieren. Dabei geht es nicht nur um tatsächlich unwahre oder kriminelle Inhalte. Hinter den tollen Formulierungen verbirgt sich ebenso die Komponente “X”. Sie ist im Zweifel gegenüber den Nutzern das Totschlagargument. Dahinter lassen sich eine Menge Konzern- bzw. Verlagsinteresse verstecken. Wenn es dem Verlag nicht nützt, weil es ggf. schaden kann, dann kann es auch kurzerhand gelöscht werden. Etwaige Einsprüche fungieren in etwa so wie ein Besuch an der Klagemauer in Jerusalem. Die Mauer bleibt stehen, der Kläger verschwindet wieder ganz von allein.

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Gegen den Schwamm gibt es keine Mittel mehr

Die Formulierungen sind so gehalten, dass durchaus erkennbar bleibt, wer dort bestimmt und was die Kundschaft noch zu sehen bekommt. Unangenehme Inhalte, wie wahr und richtig die auch immer sein mögen, können mit diesem Regelwerk ziemlich zuverlässig aussortiert werden. Das führt dazu, das am Ende auch politische Bewegungen und Richtungen an der Verbreitung ihrer Meinungen gehindert sind, soweit sie nicht ins Verlagsrepertoire passen. Das war übrigens auch der Auslöser für die angestoßene Überprüfung der “Section 230” in den USA. Dem kommt zumindest Facebook zuvor und bekennt sich mehr oder minder offen zur Zensur und Parteinahme.

Facebook verabschiedet sich als „Social Media“Als Verlag kann Facebook das dann ohne Konsequenzen machen. Fairerweise sollte Facebook dann offiziell die Bezeichnung “Social Media” für sich verabschieden. Facebook wird damit zu einer gewöhnlichen “Meinungsmanipulationspostille”, wie wir diese bereits massenhaft unter den hiesigen Verlagen/Medien vorfinden. Journalismus war gestern. Als Vorgeschmack darauf erleben wir selbst bereits seit Tagen, dass Beiträge von der Domain https://qpress.de selten bis gar nicht mehr auf Facebook zu teilen sind. Die bleiben zumeist bereits im Upload-Filter hängen (URL, Schlagworte und/oder Phrasen), womit bewiesen ist, dass diese Einrichtung schon mal wunderbar funktioniert.

Vermutlich liegt es daran, dass wir zu wenig auf “Konzernlinie” sind. So bösartige Stilblüten, wie sie hier aus der Feder fließen, sind von den unbedarften “KonsumEnten” fernzuhalten. Die hart aufgebaute, stark mit Aktienkapital gestützte, gesunde Volksmeinung darf einfach keinen Schaden leiden. Vergleichbares gilt für das dem Konzern zuzurechnende WhatsApp. Selbst bei den privaten Nachrichten wird bereits mächtig “Verbreitungshemmung” betrieben, wie man hier nachlesen kann. Wer hier nichts verpassen möchte, der kann sich zum Newsletter (unterhalb oder oben rechts) anmelden oder aber auch unseren Telegramkanal abonnieren.


Quelle und Erstveröffentlichung: Qpress.de

3 KOMMENTARE

  1. Seit das (Geschlechter spielen doch keine Rolle mehr) m-AAS das satanistische Zensur-„Gesetz“ durch den NICHT beschlussfähigen BT gepeitscht hat, war klar, wohin die Reise geht, straight to North Korea, und dies weltweit. Das satanistische Werk aus der m-AAS-Werkstatt der asozialen Spezialdemokraten wurde sogar zum Verkaufsschlager für alle Despoten dieser Welt. „Wir“ sind jetzt auch Zensurweltmeister“.

    Seit den 50ern sind sämtliche „Wahlen“ zum BT auf Grundlage eines verfassungswidrigen „WahlG“ null und nichtig, d.h, die Abgeordneten haben keinerlei demokratische und rechtsstaatliche Legitimation, für das Gesetzgebungsverfahren, u.a. Hoheitsaufgaben, wie zB die Wahl des Bundesgrüßaugust. Auch der Letztgenannte ist deshalb ein Illegaler mit angemaßten „Amtswürden“.
    Wenn man dann noch bedenkt, dass der BT auch nicht beschlussfähig war, als das m-AAS das satanistische Zensurgesetz durchpeitschte, versteht man, was in diesem „Rechtsstaat“ vor sich geht.

    Wenn man sich die Ergebnisse der Kommunalwahl im Homeland-Kalifat NRW anschaut, ist auch sonnenklar, warum es so kommen musste, wenn man sich den direkt im Wahlergebnis sich widerspiegelnden Totalverblödungsgrad des Stimmviehs zu Gemüte führt.

    Motto: Die dümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber (und dies bis zum bitteren Ende, zB einem Messer im Hals….)

    20 % allein für die durch und durch asoziale Zensur-und-illegale-Zuwanderung-von-Kriminellen-Forcierungs-Partei-Genosseb, und fast ebenso viele für die grünbraune, durch und durch verfassungsfeindliche KiFi-Sekte.

    Da bleiben keine Fragen offen.

    Im übrigen war „Social“ Media noch niemals „social“. Die Plattformen wurden zwar von vielen als „praktisch“ betrachtet, doch hat praktisch nun einmal nichts mit sozial zu tun. Keiner wird im übrigen gezwungen, sich den DRECK anzutun.

    Freunde der echten Meinungsfreiheit müssen deshalb andere Lösungen finden. So ist das nun einmal im Leben. Es gibt schließlich auch „KEINEN dauerhaften Anspruch auf Demokratie“ (Zitat der Zonen-Pomeranze mit SED-Hintergrund).

    Alles roger ?

  2. Wie weit die geistige Verflachung in Deutschland bereits fortgeschritten ist, beweist das „Wahl“ergebnis in NRW.
    Ich bereite mich auf den Abschied ins Ausland vor. Das 2. Mal in meinem Leben. Der inneren Kündigung folgt nun auch die äussere.

  3. Die Kardinalsfehler liegen in der Definition von „Meinungsfreiheit“ und in der irrwitzigen Annahme, dass diese auch nur Ansatzweise im Zuständigkeitsbereich von FB und Co liegen würde.

    Social Media sind reine Verblödungsmaschinen, ein Internet der hausfrauen im Internet. Die härteste Opposition die Deutschland je hatte kommt nach einem kurzen Ausritt dahinter, dass sie den eigenhändig gesattelten Tiger doch nicht beherrschen kann.

    Die eigentliche Ursache gesellschaftlicher Verblödung habe ich hier gelegentlich schon mal erwähnt. Mir glaubt aber niemand (oder will man nicht wahrhaben). 😉

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