Euskirchen: 12-Jähriger schwer verletzt in Klinik geflogen – Mitschüler festgenommen

Bonn/Euskirchen: Bislang unklar ist das Geschehen, bei dem am Donnerstagmittag ein zwölfjähriger Junge in Euskirchen lebensgefährlich verletzt wurde.

Auf Grund der Gesamtumstände haben die Staatsanwaltschaft Bonn und die Mordkommission Bonn am Freitagmorgen die Ermittlungen übernommen. Am Donnerstag, 22.09.2016, gegen 18 Uhr, erhielt die Polizei Euskirchen durch Ärzte des dortigen Krankenhauses Kenntnis über einen 12-jährigen Jungen, der am Nachmittag mit schweren Verletzungen eingeliefert worden war.

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Rettungshubschrauber / Symbolbild Photo by Philipp Gerbig

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte eine Lehrerin gegen 14.30 Uhr einen Notarzt alarmiert, weil der 12-jährige Schüler über starke Schmerzen klagte und benommen war. Der Junge wurde daraufhin zunächst in ein Krankenhaus nach Euskirchen und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Köln geflogen. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht für den Verletzten Lebensfahr. Im Zuge der sofort eingeleiteten Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass andere Schüler den 12-Jährigen verletzt haben könnten.

Die Bonner Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Dietmar Kaiser hat in enger Abstimmung mit Staatsanwalt Ulrich Kleuser die Ermittlungen aufgenommen.

Update: 

Der 12-jährige Junge, der am Donnerstagnachmittag mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Euskirchener Krankenhaus eingeliefert wurde, befindet sich weiter in intensivmedizinischer Behandlung.

Da sich am Donnerstag Hinweise ergeben hatten, dass andere Schüler den Jungen verletzt haben könnten, wurden noch am Abend Ermittlungen durch die Polizei Euskirchen eingeleitet. Diese wurden am Freitagmorgen von der Staatsanwaltschaft Bonn und der Mordkommission übernommen. In mehreren Anhörungen von Kindern im Beisein ihrer Eltern am Freitag und Samstag durch Polizei und Staatsanwaltschaft erhärtete sich der Verdacht, dass ein Mitschüler im Kindesalter den Geschädigten massiv körperlich attackiert hat.

Auch wenn der tatverdächtige Junge auf Grund seines Alters strafunmündig ist, dauern die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zum Tathergang an. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich zudem Hinweise, dass weitere Schülerinnen und Schüler das Geschehen beobachtet haben könnten.

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1 Kommentar

  1. Euskirchen kenne ich auch gut. Da ging es nach der Invasion in den 1960er nur noch bergab. Was hier im Osten im Schnelldurchlauf nachgeholt wird, wurde dort deutlich langsamer zu grausamer Effizienz gebracht.

    Ich habe damals in meinem Bekanntenkreis zwei vollendete Vergewaltigungen beide durch Muslime. Und einen versuchten Totschlag mit dauerhafter Behinderung durch Albaner gehabt.

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