#EUdSSR: Von der Leyen bastelt weiter an „Armee der Europäer“

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Foto by EU2017EE

Die Europäische Verteidigungsunion rückt einen Schritt näher. Heute planen Deutschland und 22 andere EU-Staaten, ein entsprechendes Dokument zu unterschreiben. Dem ARD-Europastudio hat die geschäftsführende Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen vorab ein Interview gegeben.

Für die amtierende Bundesverteidigungsministerin ist die gemeinsame europäische Verteidigungsunion ein historischer Schritt, wörtlich: „Das ist heute ein historischer Schritt. Denn die gemeinsame europäische Verteidigung war mal ein Gründungsgedanke der Europäischen Gemeinschaft, dann hat er 60 Jahre lang brachgelegen. Vor eineinhalb Jahren haben wir eine deutsch-französische Initiative auf den Weg gebracht, um diese gemeinsame europäische Verteidigung wiederzubeleben. Heute legen wir den Grundstein für eine Europäische Verteidigungs- und Sicherheitsunion.“

Für Ursula von der Leyen ist dies der entscheidende Schritt zu einer Armee der Europäer:

Von der Leyen wörtlich: „Für uns ist in Deutschland vor allem die Zusammenarbeit wichtig, also dass wir eine Truppe aufstellen, die’Armee der Europäer‘, die, wenn es eine Krise gibt, wenn Europa gefragt ist, dann auch schnell einsatzfähig ist. Wenn wir in Zukunft eine gemeinsame Truppe haben, wenn wir ein verlegbares Krankenhaus
haben, wenn wir die Transportmöglichkeiten haben, um schnell zu reagieren, dann sind wir auch in der Lage, die Verantwortung zu übernehmen, die Europa gerne in seiner Nachbarschaft auch tragen möchte.“

Die Unterzeichner des Dokuments zur Verteidigungsunion verpflichten sich auch, ihre Verteidigungsausgaben regelmäßig zu erhöhen. Für Ursula von der Leyen kann das Projekt mittelfristig dennoch Kosten sparen.

Von der Leyen wörtlich: „Wenn jedes Land alleine sein kleines Ding macht, dann wird es ineffizient und teuer und schwer zusammenzuarbeiten. Wenn wir uns zusammentun als Europäer, ja dann müssen wir am Anfang in das Gemeinsame investieren, zum Beispiel ein gemeinsames Flugzeug, zum Beispiel die gemeinsame Truppe. Aber auf die Dauer kommt über die große Zahl die Effizienz und Kostenersparnis und insofern ist es viel viel besser als Europäer gemeinsam aufzutreten.“

Das Interview führten Bettina Scharkus, ARD/WDR-Korrespondentin, und Kai Küstner, WDR/NDR-Hörfunk. Das komplette Interview wird Tagesschau 24 zu sehen sein. Auszüge daraus gibt es unter anderem in der „Tagesschau“ und im ARD-„Mittagsmagazin“, außerdem bei WDR5 und NDR info.

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5 Kommentare

  1. Es wäre stattdessen ein historischer Schritt wenn Fliten-Uschi ihr Amt endlich an jemandern übergeben würde der vom MIlitär zumindest rudimentär eine Ahnung hätte.
    Die sollte sich lieber mal um ihren verwahrlosten und kaputt gesparten Saustall zu Hause kümmern bevor sie von einer Europäischen Verteidungsunion fanatasiert,

  2. Das macht aber doch eines nur umso deutlicher:
    Man ist sich bei Jamaika auf Biegen und Brechen einig. Andernfalls dürfte man als geschäftsführende ReGIERung klar feststellen, dass bei Neuwahlen diese Verträge schnell gekippt würden.
    Aber diese krankhaft ehrgeizige dumme Tussi will den Krieg. Hoofentlich trifft es ihre Familie als eine der ersten.

  3. Und wenn es wirklich zu einem Krieg kommen sollte, glaubt dann wirklich jemand daran daß alle Länder zusammenhalten ? Außer in Deutschland, wo anscheinend der Patriotismus nicht besonders ausgeprägt ist, besitzen die meisten anderen Länder der EU einen gesunden Nationalstolz. Gott sei Dank.

  4. Vor der Flüchtlingspolitik hätte ich einem solchen Vorgaben sogar noch zugestimmt.
    Jetzt ist in einer solchen Armee vielmehr eine Bürger-Bedrohung denn einen Schutz zu erwarten.
    ….Aber immerhin: Vielleicht tauchen ja dann -hokus-porcus- all die mysteriös „verschwundenen Flüchtlinge“ plötzlich wieder auf…

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