EU Nationbuilding im Kondratieff Winter?

12 Milliarden Taschengeld für Griechenland

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Es wird kalt in Deutschland und ganz Europa. Und es könnte noch kälter werden, wenn der anstehende Winter zu einem Kondratieff Winter avanciert.

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Terror und Asylkrise stürzen die EU in eine weitere Krise, die den eigentlichen Strickfehler dieser “Union” verdeckt.

Eine politische Union, die die wirtschaftlichen Realitäten verkennt und die wichtigen nationalen Währungen und damit die Wechselkurse als Balanceinstrument abschafft, fördert Ungleichheiten im gemeinsamen Wirtschaftsraum. Transferleistungen sind die Folge und damit wachsende Unzufriedenheit bei den Partnerländern.

Zentralisierung durch EZB und Brüssel verschärfen diese Konflikte, die dann durch weitere Zentralisierungen angeblich gelöst werden sollen.  Das Gegenteil ist natürlich der Fall und Zweck dieser Bestrebungen.

Der andere Teil des Strickfehlers ist das Geldsystem als solches – Geld aus dem Nichts führt wieder dahin zurück, wo es hergekommen ist – ins Nichts.

Der sogenannte Kondratieff Winter steht für ein Szenario des wirtschaftlichen Niedergangs bedingt durch die Struktur des Geldsystems. Zusammenbruch und Währungsreform als Neustart sind dabei unvermeidlich.

Mit Beginn der “Eurokrise” sind den Verantwortlichen zumindest die Folgen dieser Zusammenhänge längst klar geworden, seitdem wird mit immer neuen Wahnsinnsakten in Form von Rettungspaketen dieser Zusammenbruch hinausgezögert.

Krieg und Chaos sind die logische Folge dieses Phänomens.

Vorbei am Fokus der öffentlichen Wahrnehmung fließen gerade wieder Hilfspakete von über 12 Milliarden Euro nach Griechenland, das angeblich mit neuen Reformpaketen die Geldgeber überzeugt hat. Wer glaubt diesen Unsinn denn noch?

Gegenüber den Kosten für die Asylkrise und den anstehenden Kampf gegen den Terror wirken 12 Milliarden Euro nur noch verschwindend gering, es ist keinen Aufreger mehr wert, da das Geld je nach Bedarf und politischem Wollen heraus aus dem Nichts gedruckt wird.

Der Schauplatz für den Krieg soll im Nahen Osten und in der Ukraine verbleiben, Terror dagegen in den westlichen Staaten billigend in Kauf genommen werden, lassen sich doch so Notstandsgesetze und Ausnahmezustände rechtfertigen.

Von einer gemeinsamen EU Truppe, wie sie Schnapsnase Juncker forderte oder den “Vereinigten Staaten von Europa” von denen Schäuble so oft halluzinierte sind wir immer weniger weit entfernt.

Der Nation Builder Bismarck hat es vorgemacht, wenn auch unter wesentlich günstigeren Bedingungen, wie man aus Kleinstaaten ein ganzes Reich formt.

Mustafa Kemal Atatürk erdachte sich wenig später aus dem Vielvölkerstaat des zerfallenden Osmanischen Reiches die moderne Türkei und nutzte gleichfalls den gemeinsamen Feind zur Verwirklichung seiner Vision, deren Opfer all jene waren, die sich nicht zum Türkentum bekennen wollten.

In der Gegenwart droht dieses Schicksal, das die Armenier am übelsten traf, wohl eher denen, die sich mit der Europäischen Idee immer weniger anfreunden können und auf die Souveränität ihrer Nationen und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker beharren.

Mit Separatismus hat das sehr wenig zu tun, denn noch ist dieses Vierte Reich Europa nicht geschaffen.

Viktor Orbán wird deshalb als übler Rechtspopulist und Diktator gescholten, wenn er geltendes EU Recht anwendet und ganz Polen wird als fremdenfeindlich diffamiert, weil man dort der katholischen Bevölkerung keine Masseneinwanderung aus islamischen Ländern zumuten will.

Auf ähnliche Weise hat man das Votum der Griechen für Syriza versucht zu beeinflussen und die Souveränität der Griechen beschädigt.

Wenn ein Volk Sozialisten an die Macht wählt, dann muss es sehr verzweifelt sein, aber es ist seine Entscheidung.

Das Verhalten der EU Schergen ähnelt denen des großen sozialistischen Bruders Sowjetunion zur Zeit des Warschauer Paktes. Dasselbe Schicksal steht für die Europäische Union an, denn an ernsthafte demokratische Reformen glaubt doch niemand mehr. 

Ob das heutige Szenario von langer Hand geplant ist, um die EU zu einem Superstaat zu formen oder nur der natürliche Verlauf der Geschichte zu diesem Zweck genutzt wird, ist gar nicht so sehr von Belang.

Vielvölkerstaaten und multikulturelle Gesellschaften haben stets die Blütezeit vor dem Verfall eines jeden Imperiums markiert und genauso lange funktioniert, wie der Tisch für alle reichhaltig genug gedeckt war.

Im Kondratieff Winter aber heisst der Küchenmeister Schmalhans, der verzweifelt versucht, die viel zu früh geschorenen Schafe mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen.

Und obwohl die bittere Realität schon längst nicht mehr alle satt macht, gibt es immer noch zu viele, die an ihr festhalten, statt sie endlich gründlich satt zu haben.

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Wolfgang van de Rydt
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