Erzbischof Koch verteidigt gemeinsamen Auftritt mit AfD-Vize von Storch beim „Marsch für das Leben“

Köln: Der katholische Erzbischof von Berlin, Heiner Koch, hat einen gemeinsamen Auftritt mit der stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch beim „Marsch für das Leben“ an diesem Samstag verteidigt.

Foto (Heiner-Koch1.JPG) [CC-BY-SA-3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons
Foto: Heiner Koch / own work [CC-BY-SA-3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons
Er nehme an der vom christlichen „Bundesverband Lebensrecht“ organisierten Kundgebung vor dem Berliner Reichstag mit anschließendem Umzug teil, „um die zu stärken, die sich für den Schutz des Lebens engagieren“, sagte Koch dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Aufgabe).

Dazu gehörten „Menschen, die in unterschiedlichen Parteien engagiert“ seien, betonte Koch. Im vorigen Jahr war von Storch beim Marsch für das Leben in der ersten Reihe gelaufen, direkt neben Hauptorganisator Martin Lohmann. Ohne die AfD-Politikerin namentlich zu erwähnen, grenzte Koch sich von ihr und ihrer Partei ab und verwies auf das erst vor wenigen Tagen von ihm selbst mitbegründete „Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin“. Die Gründungserklärung spricht von der Sorge, „dass rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen das Thema Flucht und Migration derzeit nutzen, um Feindseligkeit zu schüren und die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage zu stellen“.

Das von katholischer und evangelischer Kirche, DGB und Diakonie in Berlin initiierte Bündnis wendet sich nach eigenen gegen fremdenfeindlichen Hass und Gewalt. „Ich engagiere mich für die Entfaltung des menschlichen Lebens besonders da, wo es gefährdet ist“, sagte Koch.

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1 Kommentar

  1. Linksgrüne GroKo-Politiker, Kirchenfürsten und Gewerkschafts-Laberer brauchen sich nicht sorgen. Denn jeder der am „Marsch für das Leben“ teilnimmt, aber packlüstern die AfD wählt oder sich für diese Partei politisch betätigt, wird der ewigen Verdammnis anheim fallen und zur Nazi-Hölle fahren.
    Woher ich das weiß?
    Till, ein Reporter vom eulen-Spiegel hatte ein
    Exklusiv-Interview mit Satan persönlich. Man traf sich in einem Restaurant in Schilda. Ich saß zufällig am etwas verdeckten Nebentisch und war gerade bei einem Teufelssalat als Vorspeise.

    Für besonders Neugierige:
    Der Teufel gleicht optisch einem steinmeieralten Mann mit Knappschaftsbrille und dichten weißen Haaren, die seine Sozi-Hörnchen soeben verbergen. Er trug eine pöbelrallenartige Mimik zur Schau und erschien in einem merkelwürdigen Maasanzug. Sein Pferdefuß erstrahlte in claudiroth, eine wahrlich höllische Farbe. Ich erfuhr nebenher, daß er linksgrüne Seelen bevorzugt, einst aber selbst ein durch Rechtspopulismus in himmlischer Ungnade gefallener Engel war und über Wanne-Eickel, direkt in einen stillgelegten Schacht von „Unser Fritz“ abstürzte. Zu seinem Unglück verlor er dabei einen Fuß, den er durch den Huf eines Grubengaul-Kadavers ersetzen konnte. In seiner Hölle wird daher jeder Rechtspopulist gnadenlos politisch korrekt umerzogen. Und das bis ans Ende aller Tage, die jedoch durch das unheilige Wirken der Regierungsparteien schon recht bald gezählt sein dürften.

    Gegen Ende des Interviews, mir wurde gerade „Himmel und Hölle“ aufgetischt, bekam ich noch mit, daß der schwarze Fürst unbedingt nach Berlin rauschen müsse um dort am Sonntag für ein teuflisches Wahlspektakel zu sorgen. Dann entschwand er linksdrehend in einem grünen Blitz, groKoschwefelartige Dampfschwaden hinterlassend.
    Till vom eulen-Spiegel war danach fix und foxi. Er tat mir leid und ich lud ihn auf ein Bier ein. Meinen Vorschlag, dieses einmalige Interview besser gewinnbringend für viel Geld an das Star-Magazin zu verkaufen, lehnte er zuerst entrüstet ab. Allerdings will er das noch einmal überdenken nachdem ich ihn überzeugen konnte, daß das Star-Magazin 1983 schon einmal ca. 9,3 Millionen DM für 62 Tagebücher berappt hatte, sein Interview mit Satan den Wahrheitsgehalt dieser gefloppten Werke allerdings bei Weitem übertreffen würde.
    Als braver Steuerzahler beglich ich wie gehabt die Rechnung und verließ erleichtert den Ort des Grauens. Und zur Hölle NEIN, ich habe nichts geraucht ?

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