Schaltwagen adé, hat VW NWO-Sand im Getriebe?

Faschorama: Wäre es nicht gerade angesichts der bevorstehenden Wahl eine gute Idee mal wieder Erbsen zu zählen? Nein? Ok, dann machen wir es heute eine Nummer kleiner und zählen lediglich Eins und Eins zusammen. Beginnen wir mit der neusten Ankündigung von VW.

In den letzten Tagen machte die Meldung die Runde, dass der VW-Konzern mittelfristig keine Schaltgetriebe mehr für seine Fahrzeuge anbieten möchte. Hier nachzulesen: Kostenersparnis • VW verabschiedet sich vom Schaltgetriebe … [Automobilwoche]. Vorgeblich soll dies aus Rationalisierungsgründen geschehen. Aber wie glaubhaft ist die Darstellung?

Tatsächlich galt bislang die Devise, dass Schaltgetriebe einfacher zu bauen sind als Automatikgetriebe. Darüber hinaus waren Automatikgetriebe dafür verpönt etwas mehr Kraftstoff zu benötigen als die “Schalter”. Alles Dinge die inzwischen völlig in Vergessenheit geraten sind? Kommt es denn auf einen geringeren Verbrauch heute gar nicht mehr an? Was ist denn jetzt aus der Öko-Bilanz geworden? Womöglich macht VW gerade den Vorreiter, nicht nur für in Sachen Technik, sondern gar für die vollständige Entmündigung der Autofahrer. Das war nun der erste Punkt der kleinen Addition.

Merkel als Hellseherin

Kommen wir zum nächsten Punkt, zu einer Vision und Ankündigung von Angela Merkel, die sie 2017 mal so beiläufig fallen ließ. Dazu können wir auf den folgenden Artikel verweisen: Als Merkel in die Zukunft blicken soll, lacht das Auditorium … [WELT vom 9.6.2017]. Und tatsächlich, dort betätigt sich Angela Merkel als hellsehende Glaskugel-Prophetin. Wir zitieren aus dem vorerwähnten Artikel die folgende Passage, über die bislang eher geschmunzelt wurde:

Unions-Wahlkampfhilfe 2021 und Merkel-Verabschiedungsgruß

Die Urlaubssaison nähert sich dem Ende und niemand hat eine vernünftige Grußkarte gefunden? Die Pandemie hat alles versaut? Das ändern wir schlagartig! Passend zum anstehenden Wahlzirkus-Maximus, hier nun ein letzter Gruß an und mit der Imperatorin. Eine bleibende Erinnerung. Verleihen Sie Ihrer Hoffnungslosigkeit und Ergebenheit einen würdigen Ausdruck.

Ein Muss für alle Überlebenden, darf auf keiner Post-Corona-Party fehlen. Geben Sie der elenden Geschichte ein Gesicht. Diese tolle, aufpeitschende Erinnerung an die ruhmreichen und viralen Merkel-Jahre 2020/2021 wird bereits in wenigen Jahren eine echte Rarität sein. Schlagen sie jetzt zu, das 50er-Bündel hier im Bauchladen … solange der Vorrat reicht (limitierte Auflage).

Schaltwagen adé, hat VW NWO-Sand im Getriebe?Dann aber sagte die Kanzlerin unvermittelt: „Wir werden in 20 Jahren nur noch mit Sondererlaubnis selbstständig Auto fahren dürfen.“ Es werde das autonome Fahren geben.

Darauf hin befragt, wie sie zu einer solchen Einschätzung käme, ergänzte sie noch fröhlich dreinblickend bis frech grinsend die folgende Risikoeinschätzung, die ihr vermutlich bis heute eigen ist. Schlecht dabei ist, von sich auf andere zu schließen:

[…] über Autofahrer sagt sie: „Wir sind das größte Risiko.“

Damit haben wir bereits den zweiten Punkt unserer kleinen Milchmädchenrechnung erwischt. Sofern also das autonome Fahren die neue Heilslehre sein soll, wird es wohl unabdingbar sein nur noch Automatikgetriebe zu verbauen. Für einen solchen Fall ist nämlich zu unterbinden, dass der Fahrer selbst noch irgendwelche Beeinflussungsmöglichkeiten mit Blick auf seine Fortbewegung hat, er ist schließlich das größte Risiko. Mit einem Schaltwagen, der manuell zu bedienen ist, wäre das schwerlich umsetzbar. Da könnten die Autofahrer unvermittelt auf die Idee kommen ihre Streckenführung, als auch die Art und Weise ihrer Fortbewegung, selbst in die Hand zu nehmen. Da wären ja dann nicht mehr die Fahrzeuge autonom, sondern die Fahrer. Nach Einschätzung der Kanzlerin also etwas was es zu verhindern gilt.

Jetzt die Summenfunktion

Selbstredend ist es jedem erlaubt diese kleine Addition als Verschwörungstheorie aufzufassen. Sie ist mindestens so absurd wie vor zwei Jahren die völlig abwegige Idee sieben Milliarden Menschen durchimpfen zu wollen. Niemand hat also die Absicht die Autofahrer zu entmündigen, gelle. Aber die sich ergebenden Möglichkeiten einer solchen Entmündigung sind doch faszinierend, nicht wahr?

Denken wir das Szenario einfach mal zu Ende. Die Fahrzeuge werden in Zukunft noch elektronischer sein und wie bereits heute möglich, diverse externe Einwirkungsmöglichkeiten besitzen (Stichwort Fernsteuerung). Stellen wir uns noch mal folgende Situation vor: Der Delinquent ist just auf dem Weg zu einer Querdenker-Demonstration, die gerade auf seinem Weg dahin verboten wurde. Es sind nur noch gute 100 Kilometer. Aus welchem Grunde auch immer, weiß der große Bruder nun, dass sich die zu transportierende (menschliche Nutzlast) exakt dieses Ziel gesetzt hat. Das ging gerade aus den ausgelesenen Navigationsdaten hervor und musste nicht großartig kriminalistisch ermittelt werden.

Dann dürfte es ein Leichtes sein, diesen potentiellen Demonstranten bereits auf dem Weg zu dieser Veranstaltung mal eben “auszuschalten”. Einfach fein sauber am Straßenrand abstellen, mitsamt seiner mobilen Personen-Transporteinheit. Das hätte sogleich den Vorteil, dass sich keine Menschenmassen irgendwo mehr konzentrieren. Alle so fein sauber auf der Strecke Liegengelassenen verteilen sich recht homogen und beherrschbar irgendwo in der Provinz. Hat sich die Situation vor Ort wieder beruhigt, die Veranstaltung ist erfolgreich niedergeknüppelt, kann man dem zu Transportierenden das Auto wieder freischalten. Die Koordinaten wurden diesmal von Amtswegen neu eingegeben und man landet wie von Geisterhand wieder vor der eigenen Haustür. Nicht einmal ein Pannendienst wurde benötigt. Man könnte damit sogar Geisterfahrer erfolgreich stoppen. Leider ist diese Technik nicht auf unsere aktuellen und künftigen “politischen Geisterfahrer” anwendbar. Da wäre sie derzeit erheblich mehr vonnöten.

Nette Aussichten?

Wenn das keine rosigen Aussichten sind, was dann? Wie bereits erwähnt, das ist natürlich reine Verschwörungstheorie und entsprechende Eingriffe in unsere Privatsphäre und unser Fahrverhalten wird sicher niemand planen und wird es niemals geben. Erinnern wir uns dazu an Merkels Systemvorreiter Walter Ulbricht und die Mauer … die niemand zu errichten beabsichtigte? Unbestreitbar jedoch ist, dass diese Form der Regulierung des Individualverkehrs für die Machthaber sensationelle Möglichkeiten bietet. Ob VW bei seinen Planungen diesen Aspekt wohl auskömmlich berücksichtigt hat? Wir werden es in den kommenden Jahren erleben. Wenn andere große Hersteller bei dieser kleinen Scharade nachziehen, dann, ja dann … sollten wir diese Betrachtung schnell vergessen, um nicht in Ungnade zu fallen.


Erstveröffentlichung: Qpress