Einwohnermeldeamt hilft Betrüger

von Prof. Dr. Werner Müller

Rüsselsheim: Es war ein alltäglicher Vorgang. Ein Kunde hat bei einem Kleinunternehmer eine Dienstleistung in Anspruch genommen und konnte nicht bezahlen. Er ließ seinen Ausweis als Pfand zurück und versprach, am nächsten Tag mit dem Geld zu kommen. Er kam aber nicht, auch nicht die nächsten zwei Tage.

Der Unternehmer erstattete Anzeige wegen Betrugs und informierte die Meldebehörde (für den Fall, dass der Schuldner einen neuen Ausweis beantragen würde), dass der Ausweis nicht verloren ging, sondern als Pfand für die Schulden hinterlegt wurde. Dort verlangte man von ihm den Ausweis. Der Unternehmer vermutete, dass die Angestellte der Meldebehörde die Daten am Computer aufrufen wollte. Dann sagte sie dem Unternehmer aber, dass der Ausweis als gefunden behandelt und dem Inhaber zurückgegeben wird. Jetzt stand der Kleinunternehmer ohne sein Pfand dar und wird sein Geld wohl nicht bekommen.

Was lernen wir daraus? Der Staat hilft nicht den Normalbürgern, sondern Betrügern! Die Ehrlichen sind die Dummen. Die Strafanzeige wegen Betrugs wird auch zu keinem Ergebnis führen, denn solche Verfahren werden grundsätzlich wegen Geringfügigkeit eingestellt. Auf den Staat können die ehrlichen Bürger also nicht vertrauen.

Ein Kommentar

  1. Hallo?!
    Wer erwartet von Beamten Gerechtigkeitssinn oder gesunden Menschenverstand?
    Beamte sind bestenfalls Werkzeuge des herrschenden Regimes.
    Es gab und gibt sie in jeder Regierungsform.
    Unter Hitler,Stalin,Mao,usw.,haben sie ohne Skrupel Millionen in den Tod geschickt.
    In der DDR haben sie generalstabsmässig den ökonomischen und moralischen Verfall (Stasi)
    durchgesetzt.
    Ich traue keinem dieser Schreibtischtäter und Strafzettelverteiler, die von unseren „Migranten-Mitbürgern“ oft nicht zu unrecht nur als feige,hilflose Witzfiguren angesehen werden.

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