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Die Heidelberger Rechtsanwältin Beate Bahner hat nach der Ablehnung ihres Eilantrags ihre Zulassung bei der Anwaltskammer zurück gegeben. Auf ihrer Webseite hat sie dazu eine Erklärung abgegeben:

Sehr gerne habe ich Sie über 25 Jahre als Anwältin begleitet und mich für Ihr gutes Recht eingesetzt. Mit der Entscheidung des BVerfG vom Karfreitag, 10. April 2020 habe ich meine Anwaltszulassung zurückgegeben.

Es ist mir leider nicht gelungen, den Rechtsstaat und die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland, insbesondere unsere verfassungsrechtlich verankerten Grundrechte und die unverbrüchlichen Menschenrechte vor dem schlimmsten weltweiten Angriff und der blitzschnellen  Etablierung der menschenverachtensten Tyrannei zu retten, die die Welt jemals gesehen hat.

Damit ist heute unser Rechtsstaat gestorben, den wir noch letztes Jahr mit dem 70-jährigen Bestehen unseres Grundgesetzes so stolz gefeiert haben.

Unser Rechtsstaat lag schon seit zwei Wochen sterbend auf der Intensivstation und konnte von mir leider nicht wiederbeatmet werden. Es fehlten 83 Millionen Beatmungsgeräte.
In dieser Diktatur kann auch ich leider nichts mehr für Sie tun.

Ich war sehr gerne für Sie da und bedanke mich ganz herzlich bei allen Menschen, die mich in der Woche vom Freitag, 3. April 2020 bis Karfreitag, 10. April 2020 unterstützt und begleitet haben.

Ihre Beate Bahner, Rechtsanwältin

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3 KOMMENTARE

  1. Im Grunde fordern die zuständigen Richter Harbarth, Britz und Radtke das Volk dazu auf, zur Wahrung der grundgesetzmäßigen Ordnung auf die Straße zu gehen, praktisch gegenzurevoltieren. Dürfen die das?

  2. „Rechtsanwältin gibt ihre Zulassung zurück“?
    *
    Richtige Entscheidung, denn als Juristin sollte sie den prinzipiellen Unterschied zwischen Normal- u. Notstand, Güter- u. Gesundheitsabwägung kennen. Punkt.
    .
    Ebenso die daraus resultierende Tatsache, dass Leben und Gesundheit vor jedweden garantierten Grundrechten rangieren, sofern diese durch besondere Umstände der menschlichen Unversehrtheit entgegenstehen.
    Abgesehen davon, ist auch das Grundgesetz auch nur ein Gesetz ohne Absolutheitsanspruch.
    Es ist veränderbar, anpassbar und/oder in Teilen ersetzbar.
    Nicht jeder Zeit, nicht einfach so, sondern Anlassbezogen.
    Sich dagegen aufzulehnen, hat die „linke APO“ bereits in den 60er Jahren vergeblich versucht
    *
    Die Heidelberger Rechtsanwältin Beate Bahner hat nun zwei berufliche Möglichkeiten:
    .
    1. Sie schult im Bezug auf unser deutsches Rechtssystem nach, beginnend mit:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Notstandsgesetze_(Deutschland)
    .
    2. Sie kauft sich eine Nähmaschine und näht „hinkünftig“ Gesichtsmasken!

    • Staatsrechtler Uwe Volkmann: „Das höchste Gut ist die Menschenwürde, die der Verfassungsgeber bewusst an den Anfang des Grundgesetzes gestellt hat und die allen anderen Rechten vorgeht“, sagte Volkmann am Freitag dem Deutschlandfunk.

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