Ehrenamtliche libanesische Dolmetscherin soll Flüchtlinge geschröpft haben

Freiburg-St. Georgen: Bereits im Juli teilte ein verantwortlicher Mitarbeiter in einer Flüchtlingsunterkunft der Polizei mit, dass er von Flüchtlingen erfahren habe,  eine 35-jährige ehrenamtliche Dolmetscherin aus dem Libanon mit Wohnsitz in Deutschland habe Flüchtlingen in der Unterkunft gegen Zahlung von Bargeld Leistungen versprochen.

So sei Flüchtlingen seitens der Frau beispielsweise angeboten worden, gegen Zahlung von Geld, diese bei Behördengängen (Ausländeramt, Jobcenter) zu begleiten. Auch sei zugesichert worden, sich für Bargeld für eine zügigere Bearbeitung des Asylantrages einzusetzen.

Im Raum steht auch, dass im Umkehrschluss bei Weigerung einer Zahlung mit einer verzögerten Bearbeitung oder gar einem Stopp des Asylverfahrens zu rechnen sei. In der Flüchtlingsunterkunft wohnen über 100 Menschen. Insgesamt soll die Frau von mindestens zehn Personen Geldbeträge in einer Gesamthöhe von mehreren tausend Euro erhalten haben. Das Polizeirevier Freiburg-Süd hat die Ermittlungen übernommen und klärt aktuell die im Raum stehenden Vorwürfe.

Die angeblichen Geschädigten werden derzeit von der Polizei vernommen. Fünf Familien wurden bereits gehört.

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1 Kommentar

  1. Das ist bedauerlich, deutsche Ehrenamtliche würden wahrscheinlich ihr eigenes Geld lockermachen um solch armen Teufeln zu helfen. Allerdings kommt natürlich die Frage auf, woher und wie „nur“ zehn vom Staat alimentierte „Flüchtlinge“ gleich mehrere tausend Euro für die Bezahlung dieser unredlichen Dame aufbringen können. Sollte es sich in diesem Fall tatsächlich gar um böse Sozialschmarotzer handeln? Für all die Gutmenschen nicht auszudenken, wenn sich ein solcher Verdacht bestätigen würde. Welch Folgen hätte so ein Vorfall wohl für einen deutschen Leistungsbezieher?

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