Systempunker und Muttersöhnchen Campino hatte gestern wieder seinen Auftritt, für den der „Sänger“ mit dem traurigen Stimmumfang von einer halben Oktave  gefeiert wurde. Er teilte gegen die wesentlich erfolgreicheren „Deutsch-Rapper“ Kollegah und Farid Bang aus, die eigentlich nur den Weg fort beschreiten, den er mit den Toten Hosen einst begonnen hat. Für ihre ins Mikro gestammelten und elektronisch aufbereiteten Aufforderungen zu Straftaten bedarf es überhaupt keines musikalischen Talents mehr.

Kollegah photo
Foto by Thomas Minnich

Wurde in den Achtziger Jahren noch so manche Schallplatte auf den Index gesetzt, gibt es heute einen Preis für den Dreck, gegen den selbst so manches verbotene Lied aus der Nazizeit noch als für einen Kindergeburtstag geeigneter erscheint.

Weitere Preisträger waren die Trockenschwimmer von „Santiano“ – eine zusammengecastete Band, die auf Piraten macht und wahrscheinlich ebenso schnell wie die Partei gleichen Namens in der Versenkung verschwinden wird. Und dann war da noch die linksextreme Band „Feine Sahne Fischfilet“, deren „künstlerisches Schaffen“ einen Beitrag zur Dekonstruktion Deutschlands leisten soll. Eine Gesellschaft, die solche „Künstler“ hervorbringt, ist alles andere, nur keine Kulturnation mehr. Das Land der Dichter und Denker gibt es nur noch im Verborgenen. Es ist nicht mehr Kunst, was da gepriesen wie gescholten wird, nur noch entartet.

https://opposition24.com/campino-der-drops-ist-gelutscht/375115

 

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