bitcoins and u s dollar bills
Photo by David McBee on Pexels.com

Es wird von Tag zu Tag offensichtlicher, dass die derzeitige Krise am Ende in einem großen System- und Finanzcrash münden muss. Das ist keineswegs eine Neuigkeit und wer die unübersehbaren Signale ausblendet, so sagt man, muss mit dem „Klammerbeutel“ gepudert sein. An vielen Stellen findet man hinreichend Ausarbeitungen dazu. Da helfen selbst alle Beschönigungen von Regierungen und Medien nicht mehr. Im Gegenteil es drängt sich geradezu der verdacht auf, dass der Crash planvoll und zielgerichtet vorbereitet wird.

Besonders die schamlose Gelddruckerei der Notenbanken, wie auch das Auseinanderdriften von Realwirtschaft und Börsen, sollten hinreichend Alarmsignale für aufmerksame Betrachter liefern. Hier lässt der FOCUS Mr. DAX zu Wort kommen: Es ist noch nicht vorbei • „Mr. Dax“ Dirk Müller: „In diesem Crash geht es nur darum, wer überlebt“. Weiteres Indiz für die anstehende Katastrophe sind die klassischen Marker wie beispielsweise die Edelmetallpreise, die derzeit neue Höchststände feiern. Das sind sogenannte Fluchtbewegungen in vermeintlich sichere Anlagewerte. Ob sich der anbahnende Zusammenbruch des Finanzsystems allerdings mit klassischen Mitteln überstehen lässt, steht dabei aus vielerlei Gründen in den Sternen.

Neue Fluchtziele für das Geld

In Zeiten einer digitalen Welt versuchen einige Menschen über Kryptowährungen dem Desaster zu entgehen. Diese Form, sein sauer Verdientes über die Runden zu retten, ist allerdings von ebenso großen Bedenklichkeiten geprägt, wie bei einigen anderen Anlageformen auch. Da ist die Frage berechtigt, ob die Bitcoin Era seriös ist. Fest stehen hingegen heute bereits die Verlierer dieser Zäsur. Es sind vorzugsweise die Inhaber konventioneller Bankguthaben, die Sparer, Inhaber aller möglichen Verbriefungen, die auf den bekannten Währungen basieren und mit selbigen untergehen.

Es ist schwer vorherzusagen, wie sich Kryptowährungen in und nach der Krise verhalten. Auf der einen Seite bieten sie durchaus Chancen die Werte zu retten, sind aber nicht sonderlich transparent. Neben dem Klassiker Bitcoin sind viel weitere dieser Währungen entstanden, aber eben nicht wirklich transparent, weshalb man über die Werthaltigkeit nicht viel Aussagen kann. Im Falle eines Resets (Systemwiederholung), besteht allerdings auch die große Gefahr, dass die Staaten versuchen die Kontrolle über diese Währungen zu bekommen. Damit wäre zumindest ein Ziel verfehlt, welches man anvisiert, wenn man in „Kryptos“ investiert.

Reset oder mal was Neues?

Davon ausgehend, dass sich die Welt nach dem Crash in ähnlicher Form reorganisiert, sind selbstverständlich diejenigen im Vorteil, die ihr Geld in klassische Sachwerte gesteckt haben, sofern der Staat dort auf einen Zugriff verzichtet. Die viel interessantere Frage jedoch ist, ob wir uns als Menschheit es zulassen sollten, ein vergleichbares Finanzsystem wie bisher, erneut zuzulassen. Wobei Kryptowährungen sicherlich besser in die neue Welt passen als die abgetragenen Währungen und sich auch galanter dem dem Zugriff des Staates entziehen könnten. Es braucht keine großartigen Beweise mehr, dass das bisherige Geldsystem lediglich eine Umverteilung von unten nach oben beförderte.

Letzteres verhinderte langanhaltend soziale Gerechtigkeit und verunmöglichtes den unteren Schichten tatsächlich Vermögen zu bilden. In der Regel werden kleine Vermögen durch Inflation und wie demnächst wieder der Fall, durch Währungsreform zunichte gemacht. Hier mehr dazu: Der Euro-Crash kommt 2020!. Eines der Grundübel des heutigen Finanzsystems ist und bleibt der Zins und Zinseszins. Daraus folgend brauchen wir stets ein Wirtschaftswachstum, um die Umverteilung von unten nach oben zu gewährleisten. Wollen wir das auch in Zukunft? Oder sollten wir die schamlose Selbstvermehrung des Geldes endlich überwinden?

Der Logik und dem gesunden Menschenverstand folgend, wäre nach dem Crash die Schaffung eines Finanzsystem von Nöten, welches genau die zuvor beschriebenen Mechanismen aushebelt, um letztlich zu einem Mindestmaß an sozialer Gerechtigkeit auf diesem Planeten zu kommen. Weitere Fragen die sich in diesem Zusammenhang stellen, auch im Zusammenhang mit der so genannten Globalisierung, sind Fragen nach der Konzentration von Kapital und Macht. Ein spannendes Thema, welches dabei nicht aus den Augen gelassen werden sollte.

Agenda 2030 ist die verschärft Wiederholung des Erlebten

Die Denationalisierung der Welt, eine Begleiterscheinung besagter MAcht- und Geldkonzentration, scheint für das soziale Miteinander der Menschen nicht wirklich förderlich zu sein. Wie sich die Konzerne die neue Weltordnung vorstellen, kann man bereits bei den Vereinten Nationen nachlesen. Im Jahre 2015 wurde dort die Agenda 2030 verabschiedet, die witziger Weise vornehmlich von großen Konzernen befürwortet und gepuscht wird. Ein Schelm wer noch „Böseres“ dabei denkt. Letzteres sollte man nicht als hoffnungsvolles Zeichen werten, sondern eher als Makel, Mega-Alarmzeichen und größte (Wiederholungs)Gefahr.

Insoweit er scheint es heute müßig, tiefergehend darüber zu sinnieren, wie man seine wenigen Kröten heute noch über die Runden bringt. Allerdings irgendetwas zu haben, was den klassischen Währungen, die zusammenbrechen müssen, standhält, ist sicherlich von Vorteil. Da mag es von Vorteil sein, einen der Klassiker auszuprobieren. Dazu kann im Zweifelsfall sicher auch das Invest in eine Kryptowährung gehören, wenngleich der normale Mensch hier noch erheblich weniger Überblick hat, wie sich deren Wert entwickeln kann und ob die an staatlichen Zugriffen vorbeikommen.

7 KOMMENTARE

  1. Sämtlich Krypto-Konstrukte sind ohne elektrischen Strom null wert.
    Ich habe mit eine Banknote des ehemaligen Rhodesiens, Simbabwe gesichert 100 Trillionen Dollares Simbabwensis. Eine1 mit 14 Nullen. Immerhin auf eine Reinsilberfolie 999,999 fein gedruckt.
    Stil hatte der olle Mugabe schon. Analog zum „Vornehm geht die Welt baden.“

  2. Bitcoin sollte man mit Vorsicht genießen, auch wenn manche das nicht gerne lesen wollen. Erstens ist Bitcoin alles andere als „anonym“, noch ist es, wie manch anderes Asset auch – nicht manipulierbar. Hinzu kommt das Stromproblem. Bitcoin Era kann man schon machen, wenn man vorsichtig agiert, d.h. erst einmal wenig investiert, und danach sich Gewinne auszahlen lassen, bis der Einsatz wieder komplett heraus ist. Dann hat man keinen Verlust und kann das Ding dann frei laufen lassen, faktisch wie „geschenktes“ Spielgeld.

    Was Edelmetalle betrifft, so sollte man zunächst wissen, dass man – nach wie vor – diese absolut (!) anonym kaufen kann, und dies in unbegrenter Menge, man muss nur wissen, wie das geht.

    Wer Immobilien besitzt, die fremdfinanziert sind, befindet sich in einer nicht beneidenswerten Situation. Aber auch lastenfreie Immobilien müssen DRINGEND professionell gesichert werden, für den Fall der Fälle. Dafür gibt es diverse Möglichkeiten, je nach individueller Situation.

    Aber es gibt auch noch andere Sachwertassets, an die man denken sollte, und die jedem staatlichen Zugriff entzogen sind.

    • Den Tip, wie man lastenfrei Immobilien absichert gegen jede Art staatlichen Zugriffs kan jeder
      unschwer sich erlesen: verbriefte Eigentümer Grundschuld.
      Wer den Grundschuldbrief hat dem gehört die Bude.

      Aber selbst sich dieses einfache Wissen zu verschaffen ist Michel noch zu
      1. träge,
      2. doof oder
      3. faul.

      • Wie wärs, wenn sie das vernünftig erklärten ?
        Wär doch besser als das ewige Geschimpfe darüber, wie blöd die Leute angeblich sind !

      • Das sollte selbsterklärend sein:
        Wer den Grundschuldbrief hat dem gehört die Bude.

        Ich schimpfe nie, sondern schreibe ausschließlich Wahres.

  3. „vernünftig erklärten“ Dafür ist die Stürmerin bekannt. Für ihre ruhige, sachliche erklärende Art, lel
    Aber andere in Dauerschleife gängeln, maßregeln und sozialpädagogisieren wollen, zu komisch.

    Natürlich sind große Teile
    1. träge,
    2. doof oder [UND]
    3. faul.

    Nicht mitbekommen was hier los ist? Woran’s wohl liegt, außer an (weiblicher?) Realitätsverweigerung. Lass die Meinung anderer einfach gelten. Was das nur für eine Art, jeden Meinungsabweichler dumm von der Seite anzumachen, wenn’s den Gesinnungswillen nicht gibt.

    • Liebe Frau Oberlehrerin, warum hassen Sie die Claudia so? Weil Sie ein von Neid zerfressener, und
      stinkender Misthaufen sind!!! Liebe Oberlehrerin, Sie sind der Cheftroll hier. Lieber Rumpelstilz, Sie haben
      noch einen Stilz, reißen Sie den einfach auch noch aus, in die Hölle brauchen nicht zu fahren, da sind Sie
      ja schon.

Comments are closed.