Die SPD: Keine Volkspartei mehr?

Die SPD ist schon lange nicht mehr was sie einmal war, das ist mittlerweile wohl jedem bekannt. Doch nun ist die Lage seit einiger Zeit besonders prekär und die ehemalige Volkspartei muss schon fast aufpassen, dass ihr nicht noch die Mitglieder anfangen wegzulaufen. Die Partei war damals, unter Helmut Schmidt als Kanzler der sozialliberalen Koalition, gar weit über die eigenen Parteigrenzen hinaus geachtet und kann sich jetzt fast nur noch unter dem Teppich verstecken.

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Photo by SPD-Schleswig-Holstein

Doch wie kam es eigentlich dazu? Ist vielleicht der Zick-Zack-Kurs von Sigmar Gabriel mit an der jetzigen Situation schuld? Schließlich hatte der sich im Herbst 2016, als er öffentlich auf Konfrontationskurs zur CDU ging, das Freihandelsabkommen TTIP und die von ihm auch als gescheitert betrachteten Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Merkel kritisierte, nicht gerade Freunde gemacht. Er hatte wohl für einen Moment vergessen, dass er als Wirtschaftsminister und Regierungsmitglied diese Politik mit zu verantworten hatte, auch wenn das Parteipolitisch sicher nicht immer ganz einfach war.

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Für was steht die Partei nun eigentlich? Ist sie eine Partei für die Arbeiter oder hat sie sich mittlerweile zu weit von ihrer eigentlichen Linie entfernt? Ist sie für oder gegen Freihandelsabkommen und steht sie für eine angemessene Flüchtlingspolitik? Es ist derzeit schwer, sich einen wirklichen Einblick zu verschaffen, denn klare Positionen zu vertreten und als echt und glaubwürdig aufzutreten, genau das kommt bei der SPD in letzter Zeit zu kurz.

Partei der Arbeit scheint die SPD nicht mehr wirklich zu sein, das war einmal, denn auch die Arbeit an sich hat sich verändert. Nur hat die SPD scheinbar verschlafen, sich dies zur Gemüte zu führen. Es gibt von Seiten der Partei kaum Antworten zur Zukunft der Arbeit, die die Wähler überzeugen können.

Der Meinung war dann ja auch die Putzfrau, die Parteichef Gabriel in aller Öffentlichkeit erklärt hat, wie soziale Politik geht. dass mit Kanzlerkandidat Martin Schulz ein fast unbekanntes Gesicht die parteipolitische Bühne betritt mit dem Ziel Kanzler zu werden, das scheint auch befremdlich. Denn es hilft wenig, dass dieser bisher in Brüssel saß.

Kann die SPD ihre Wähler halten und deren Vertrauen zurückgewinnen? Lesen Sie unseren gesamten Artikel zum Thema auf watergate.tv

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3 Kommentare

  1. Alle im Bundestag vertretenen Parteien haben das gleiche Manko:
    Ihr Wähler seid denen völlig schnuppe. Wenn der run an die Fleischtöpfe beginnt ( Wahlen )
    schmiert man den infantilen Leutchen ein wenig Honig ums Maul. Die fallen in hellen Scharen drauf rein und verschenken ihre Wählerstimme für ein paar leere Versprechnungen.
    Wenn sie sich anschließend über Politikerverarsche beschweren, kanzelt man ( die Politiker ) sie zynisch ab: “Nicht alles was man vor Wahlen verspricht kann man auch halten.
    Es gibt einen kräftigen Schluck aus der Rentenpulle und der Rest war halt leider mit dem Koalitionspartner nicht durchsetzbar.”
    Die Leutchen legen sich grummelnd wieder hin, machen die Glotze an und gucken Fussball. Bier und Chips stehen sowieso immer auf dem Tisch sonst kriegt die Olle aber Zunder.
    Welch ein verblödetes Volk. 4 Jahre Ruhe bis zur nächsten Verarschnungsrunde ( Wahlen )

  2. Natürlich ist die SPD eine Volkspartei, hat sie doch gerade einen Alkoholiker zum Kanzlerkandidaten ernannt………
    Das Volk liebt das Saufen, besoffene dürfen auf Milde bei Richtern hoffen.

  3. Ist doch schön, besser geht’ s ja nicht.
    Wir bekommen also entweder wieder IM Erika,
    oder einen Brüsseler Technokraten zum Kanzler.
    Das ist dann der endgültige Dolchstoß für diejenigen, ” welche hier schon länger leben”.

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