Die Protokolle des Greisen von Wien

Quel Malheur! Die Kronen-Zeitung hat gestern in diplomatischen Kreisen kursierende Protokolle veröffentlicht, die Aussagen von Österreichs Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen wiedergeben sollen.

van der bellen photo
Foto by IAEA Imagebank

Van der Bellen soll sich, ach wie überraschend, negativ über einige FPÖ-Politiker und ÖVP-Chef Sebastian Kurz geäußert haben. Namentlich habe er bei einem Treffen mit 27 EU-Diplomaten Johann Gudenus als Innenminister und Harald Vilimsky als Außenminister mit den Worten „nicht ministrabel“ abgelehnt, er könne de jure FPÖ-Ministervorschläge unendlich ablehnen, wolle damit aber keine Neuwahlen provozieren. Standard

Die Presse ergänzt die Enthüllungen um Auslassungen Van der Bellens, Österreichs Richter stünden „mehrheitlich rechts“.

Über Kurz heisst es in den Protokollen, er sei laut Van der Bellen „ein irritierender junger Mann“, der „kaum Alkohol trinkt, nicht raucht und auch keinen Kaffee trinkt“ und der „sehr flexibel“ sei. Die Präsidentschaftskanzlei dementiert diese Aussage und bezeichnet die  veröffentlichten Zitate als irreführend und zum Teil auch falsch. Man wolle van der Bellen wohl einschüchtern.

Mit der Berufung auf gewisse Protokolle, da hat man in Österreich wie in Deutschland gewisse Erfahrung. Und da Geschichte sich stets wiederholt, so kann es sich bei den Protokollen des Greisen von Wien natürlich nur um eine Fälschung handeln, ja was denn sonst?

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