Deutsche Bank: Kommt jetzt der totale Crash?

In Deutschland steht ein langes Wochenende bevor und die Deutsche Bank wackelt. Von einem Run auf die Geldautomaten ist nichts zu spüren. Dabei kann alles ganz schnell gehen.

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Photo by Metropolico.org

Der Wirtschaftskrieg gegen den Standort Deutschland geht in eine entscheidende Phase. Die Deutsche Bank ist angezählt, großmäulige Kampfansagen zur Übernahme aus der Türkei wechseln sich ab mit Gerüchten über ein neuerliches Merkeldekret zur Bankenrettung.

Die Asyldebatte ist Thema Nr. 1 und wird von den Medien mit aberwitzigen Rassismusvorwürfen und Horrorgeschichten von Naziphantomen hochgehalten, während das Fundament der Gesellschaft immer mehr bröckelt. Nicht nur steigende Abgaben, wie Krankenkassenkosten und schrumpfende Rententöpfe, neben einer rasanten Zunahme der Straßenkriminalität durch die unkontrollierte und meist illegale Einwanderung bedrohen den gesellschaftlichen Frieden, richtig gefährlich wird die Lage erst, wenn sich die in Wahrheit nie beendete Finanzkrise wieder bemerkbar macht und Bankkunden um ihre Ersparnisse gebracht werden. Noch ist der Kampf um die Deutsche Bank eine Sache, die unter den Spekulanten ausgetragen wird. Der normale Bankkunde hat sein Konto meist bei den Sparkassen und glaubt „sein Geld“ dort vielleicht noch sicherer. Panik in der breiten Bevölkerung wird sich erst ausbreiten, wenn die Deutsche Bank so heftig trudelt, dass zahlreiche Firmen in die Pleite rutschen und tausende Arbeitsplätze verloren gehen.

In den Hinterzimmern steht nun ein Tag mehr zur Verfügung, um Notfallpläne zu erarbeiten und Verhandlungen über staatliche Rettungsmaßnahmen zu führen. Aus den krisengeschüttelten Peripheriestaaten Griechenland oder Spanien hat man sicher gelernt, wie weit man die Bevölkerung verarmen kann, ohne dass sich die Wut der Massen einen Weg in die Regierungsviertel bahnt.

Solange die Daumenschrauben nur langsam angezogen werden, bleibt der befürchtete „Große Knall“ mit Plünderungen von Supermärkten aus. Solche Szenarien entstehen meist in Katastrophengebieten, wenn Gelegenheit Diebe macht, weil die öffentliche Ordnung zusammengebrochen ist.

Am legendären „Schwarzen Donnerstag“ von 1929 stürzten sich nur die Börsenspekulanten aus den Fenstern der Hochhäuser in den Tod oder griffen zum Revolver in der Schreibtischschublade. Der Börsencrash zog sich über mehrere Tage hin und die weltweite Wirtschaftskrise bereitete letztlich den Boden für den Zweiten Weltkrieg. Bis dahin aber war es noch ein weiter Weg. Das politische Klima von heute ähnelt dem der Weimarer Republik, doch die Lage ist nicht vergleichbar. Deutschland ist heute nicht Aggressor, sondern nur ein Büttel der NATO, die ein gefährliches Spiel mit Russland treibt. Bis einer der Spielgefährten die Nase voll hat und den Eskalationsknopf drückt, bleibt die Lage so, wie sie jetzt ist – ein schleichender Verfall von Wohlstand und Infrastruktur, begleitet von immer stärker werdenden innenpolitischen und ethnischen Spannungen. Aber auch das geht irgendwann ins Auge.

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