Das Freitagsgebet der DITIB – Den Koran und die Sunna als Maßstab nehmen

Das Freitagsgebet vom 13.11.2015 der türkischen Gemeinde

Am Freitag, dem 13.11.2015 hielt Idris Ertürk diese Predigt in der DITIB Osmangazi Moschee zu Berlin.

Den Koran und die Sunna als Maßstab nehmen???

Meine verehrten Geschwister!

Im rezitierten Vers sagt unser erhabener Herr Allah folgendes:

“Ein segensreiches Buch sandten Wir auf dich herab, damit sie seine Verse bedenken, und damit die Verständigen sich ermahnen lassen.”1

Der Koran und die Sunna unseres Propheten sind zwei wichtige Quellen unserer Religion. Denn neben der Situation, dass beide die Richtschnur des weltlichen Lebens für den Gläubigen sind, sind sie auch Ratgeber für das Glück im ewigen Leben.

Im Koran und in der Sunna sind die Grundprinzipien enthalten, wie ein Muslim auf das Leben eingestellt sein und das Leben fortführen sollte.

Geehrte Geschwister! 

Ansprechpartner des gnadenreichen Koran sind alle Menschen.

Sein Ziel ist es, die Menschen zum Glück auf der Welt und im Jenseits zu führen.

Damit wir dieses Ziel erreichen, ist es notwendig, den Koran zu lesen, ihn zu verstehen und uns dementsprechend an seine Gebote und Verbote zu halten und diese im Leben umzusetzen.

Der Koran ist nicht explizit und allein ein Buch, dass nur vom Anfang bis zum Ende rezitiert und nur als Segen für die Seelen der Verstorbenen geschenkt wird.

Auch ist er nicht nur ein Buch, durch dessen Rezitation man Wohltaten (sevap) bei Allah erwartet und ihn an dem Ehrenplatz zu Hause aufbewahrt.

Sondern der Koran ist ein himmlisches Buch, das uns zum weltlichen und jenseitigen Glück führen wird.

Verehrte Muslime!

Die Sunna sind die Praktiken, die der Gesandte Allahs um den Koran herum ausgeübt hat. Sunna bedeutet, den Koran zu verstehen und sich mit dem Koran zu erziehen.

Nach Aussage unserer Mutter Aischa (r) ist die Sunna, sich die Ethik des Koran zu eigen zu machen. Sunna heißt, sich den Propheten als Beispiel zu nehmen, den der Koran selbst als “das schönste Beispiel” (uswatun hasanatun) charakterisiert.

Die Sunna ist die Wiederspiegelung des vom Koran präsentierten Rezeptes auf das Leben. Die Sunna ist die Erklärung des Koran und dessen Umsetzung in die Praxis.

Sunna ist das Ausleben des Koran und das Leben lassen des Koran.

Geschätzte Gläubige!
Der Koran und die Sunna sind zwei voneinander untrennbare Teile. Wir sollten unser Leben mit dem Koran und der Sunna zusammenführen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir viele Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, nur mit dem Koran und der Sunna lösen können, wenn wir diese als Wegweiser für unser Leben bestimmen.

Solange wir den Koran und die Sunna nicht zum Wegweiser für unser Leben bestimmen, werden wir keine Heilung für unsere Probleme finden; und uns nicht aus den Gruben, aus den Sackgassen oder aus den Sogen befreien, in die wir verfallen sind.

Ich beende meine Predigt mit einer Überlieferung von unserem Propheten (s), die er während seiner Abschiedspredigt verkündete:

“O ihr Menschen! Ich hinterlasse euch zwei anvertraute Güter. Solange ihr euch um sie kümmert und euch an sie haltet, werdet ihr nicht von eurem Weg abirren. Diese sind das Buch Allahs und meine Sunna.”2

Idris Ertürk
Religionsbeauftragter
DITIB Osmangazi Moschee, Berlin


 

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5 Kommentare

  1. Wenn wir Ungläubigen den Koran als Maßstab nehmen, dann sollten wir diesen Haufen Fanatiker schnellstens verbieten!

  2. Na ja, zu Terroranschlägen hat er ja nicht gerade aufgerufen. Aber solche Predigten offenbaren, was in den Köpfen dieser Idiotne vorgeht – der Koran richtet sich nicht nur an alle Menschen, es sollen sich auch alle danach richten – sie pfeiffen auf unsere weltlichen Gesetze.
    Die Kirche ist genauso ein Dreckshaufen, ich fürchte leider, dass wir diese Entwicklung nicht mehr stoppen können, weil die Kirchen sich so etwas wie eine Renaissance des Glaubens erhoffen und diesen Spinnern den Weg ebnen.

    Die Trennung von Staat und Kirche haben wir nicht rictig hingekriegt, sonst gäbe es keinen Quacksalber Gauck oder Merkel im Amt

  3. Dieses religiöse Gesabbel ist unerträglich. Natürlich sind die Evangelikalen und die Zeugen genauso behämmert, aber von Selbstmordattentätern aus deren Reihen habe ich noch nie gehört.
    Wenn wir nicht bald den Arsch hochkriegen, sehe ich schwarz. Ich lerne schon mal Polnisch, man kann ja nie wissen!

  4. Na also und die Herdentiere kommen zum Sprenstoffgürtelempfang um all die Lösung ihrer Probleme zu erhalten. Wohlwollend begleitet werden sie auch noch von den deutschen Kuttenbrunsern wie Bedford-Strohm und den katholischen Kaftanträgern.
    Das war jetzt natürlich übertrieben, weil wir ja wissen – und nicht erst seit Freitag – dass ja das Eine mit dem Anderen nichts zu tun hat. Nur das hundertausende Imame in hunderttausenden Moscheen diesen Unsinn täglich verkünden und das auch noch hier, mitten im ach so aufgeklärten Europa. Während wir uns vor lauter Schiss vor der Klimakatastrophe die Hosen zubinden sollen, vor lauter politischer Korrektheit unserer Sprache entkernen und dem Genderwahn hingeben, schaffen diese Prediger Fakten in den Köpfen ihrer Zuhörer. Bei manchen springt dann halt die Feder weg. Jaja der Islam gehört zu uns. Opfer müssen halt gebracht werden. Mal sehen, wann es uns trifft.

  5. Idris Ertürk,
    der gefährliche inhaltliche Unsinn des Korans an den die Muslime glauben sollte mit einem Zitat Johann Most beantwortet werden: „Unter allen Geisteskrankheiten, welche der Mensch in seinem dunklen Drange sich systematisch in den Schädel impft, ist die Gottespest die allerscheußlichste“

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