Darum geht Natango ins Gefängnis: „Keine Kunst, sondern Sexismus!“

Wir berichteten über den Leipziger Künstler „Natango“ Fietkau, der heute seine Haftstrafe antreten muss.

Fietkau plauderte zuvor noch aus dem Nähkästchen:

„Der Rechtsgrundsatz (Grundgesetz) „Freiheit der Kunst“ fand weder im Amtsgericht Leipzig, noch vor dem Landgericht Leipzig Anwendung. Eine Revision vor dem Oberlandesgericht in Dresden wurde nicht zugelassen. Das Urteil des Landgerichtes wegen des Tatvorwurf der „Beleidigung“ wurde rechtskräftig. Gegenstand der Beleidigung war nicht direkt das Gemälde ( Titel: Schreibtisch, Pussy, Locher) selbst, sondern die mit der Entstehungsgeschichte des Gemäldes verbundene Prosa.

In beiden Prozessen stand der Angeklagte weiblichen Richtern, im Landgericht zusätzlich zwei Schöffinnen, gegenüber. In der (mündlichen) Urteilsbegründung trug die Richterin beim Landgericht vor: Zitat. Dies ist keine Kunst. Dies ist Sexismus. “

Ein kleiner Erfolg am Rande: Aufgrund unserer Berichterstattung hat sich ein Kunstinteressierter gemeldet, der dem Maler ein Gemälde abkaufen wollte. Wenn auch Sie den Künstler unterstützen möchten, leiten wir ebenso gerne Ihre Daten vertraulich weiter.

Leipzig: Islamkritischer Künstler muss ins Gefängnis

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1 Kommentar

  1. Das ist deutsches Recht: Mit den Gerichtskosten ruiniert man jeden Kläger gründlich.
    Auch eine Form des Unrechtsstaates. Subtil und hinterhältig wie das gesamte Regime.

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