Cannabis-Boom in den Vereinigten Staaten

In Deutschland gestattete das Bundesverwaltungsgericht erstmals einem Schmerzpatienten den Eigenanbau von Cannabis. In den USA ist man in puncto Legalisierung schon um Einiges weiter.

Mit der vollständigen Legalisierung von Cannabis, jeglichen Cannabisprodukten wie CBD Öl, Hanfsamen, und deren Anbau in fünf Bundesstaaten, boomt eine neue, junge Industrie, die den Vereinigten Staaten ein wahres Wirtschaftswunder beschert.

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Die Geschäfte florieren. Mittlerweile haben 23 von 50 Bundesstaaten den Verkauf von Cannabis erlaubt. Komplett legalisiert ist es jedoch nicht: Verwendet werden darf das Gras nur zum medizinischen Gebrauch. Anders in Colorado, Washington und Alaska. Hier wurde der Besitz, Verkauf, die Produktion, und natürlich der Konsum zu Freizeitzwecken, vollständig legalisiert. Der Markt wächst dadurch sehr schnell, und der Gesamtjahresumsatz lag im letzten Jahr bei 5,4 Milliarden Dollar. Das ist eine beträchtliche Zahl.

Photo by fotografierenderpunk
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In Deutschland ist es schwer vorstellbar, aber in den USA wird Cannabis nicht nur als Pflanze zum Rauchen vermarktet, sondern vor allem zum Essen. Darüber hinaus kann man sich auch Öle kaufen, Entspannungspillen und Salben, die THC-haltig sind und zu einem ausgeglichenen Wohlbefinden verhelfen sollen. Cannabis gibt es sogar für Tiere, die besonders ängstlich sind oder keinen Appetit haben. Kein Wunder also, dass die komplette Wirtschaft davon profitiert.

Zudem wird auch ein weiterer rascher Wachstum dieses Wirtschaftszweiges prognostiziert. Die Branche soll bereits nächstes Jahr Umsätze von fast 7 Milliarden Dollar erwirtschaften! Nicht nur Großkonzerne haben etwas davon, sondern auch Kleinunternehmer, die ihr Glück mit dem grünen Gold versuchen. Viele haben es bereits geschafft und durch ihre Finesse und etwas Glück etwa in Colorado bereits Unternehmen aus dem Nichts geschaffen, deren Hauptprodukte Cannabis sind. Diese Beispiele locken große Investoren an, die immer mehr Geld in die Branche stecken, weil sie sich profitable Resultate versprechen. Hip Hop Star Snoop Dog, eine Ikone des Marihuanakonsums, hat auch einen beträchtlichen Batzen Geld ins Cannabis-Business gesteckt.

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Photo by Daniele Dalledonne

Zusammen mit der kanadischen Firma Tweed lässt er e-Zigaretten produzieren, die zum Konsum von Cannabis gedacht sind (Vaporizer), sowie Accessoires rund ums Kiffen.

In Colorado gibt es mittlerweile mehr Cannabis- als Starbucks-Läden. Ganz ohne Nachteile geht das ganze nicht: immer noch machen Banken einen riesigen Bogen um Marihuana-Geschäfte, weil sie vermuten, dass es nicht mit rechten Dingen (sprich: Geldwäsche) zugeht. Es dürfte noch einige Jahre dauern, bis sich die Situation um Kredite und Finanzierungen geregelt hat.

Die Bundesstaaten stört das nicht: Sie verdienen extrem viel Geld durch Lizenzgebühren und Steuern.

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