#Brexit: Jetzt fordert auch Ex-Premier Blair eine neue Abstimmung

Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair hat eine erneute Abstimmung über den EU-Austritt seines Landes gefordert. „Wir haben das Recht, unsere Meinung zu ändern, sobald wir die Folgen dieser Entscheidung abschätzen können“, schreibt Blair in einem Gastbeitrag für die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Freitagausgabe).

tony blair photo
Foto by Center for American Progress

Premierministerin Theresa May wirft er vor, einen Deal mit der EU anzustreben, der es der Regierung erlauben solle, Vollzug beim Brexit zu melden. „In Wirklichkeit werden wir aber nur erreichen, dass wir in der EU nicht mehr mitreden dürfen“, schreibt Blair. Seine eigene Partei fordert der langjährige Labour-Chef auf, sich endlich eindeutig gegen den EU-Austritt zu stellen, „anstatt nur eine andere Form des Brexits zu befürworten“. Sollte der britische EU-Austritt abgewendet werden können, sieht Blair gute Aussichten, Verhandlungen mit den europäischen Staats- und Regierungschefs über eine Reform der EU zu eröffnen. Es wäre dies „ein Dialog, den sie äußerst willens sind zu führen, weil sie wissen, dass der Brexit auch Europa wirtschaftlich und politisch schädigen würde“.

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7 Kommentare

  1. Das Schlimme an Blair’s Wortmeldung ist, daß er seinen Oberlehrerfinger damit schmerzhaft auf die Wunde der May’schen Zauder-und-Zöger-Brexit-Taktierereien legt. Es ist völlig richtig, das UK von der Gängelei und Würgerei durch Brüssel, Juncker, Schulz, Merkel, Schäuble und last Not least Britenfeind Soros endlich zu befreien. Nun auch noch knüppeldicke von Macron. Das endlich Brüssel-freie UK hätte hurtig und flugs den Schulterschluß finden müssen und können zu seinen wahren Freunden: Den USA, Canada, Australien, Neuseeland, Irland, wohingegen Festland-Europa, Frankreich, Brüssel, Paneuropa eher die lästigen Rivalen des UK und von GB
    bleiben werden. Man schaue doch nur, mit welcher Häme sich die drei Super-EU-ler dem brexitwilligen UK beckmesserische Vorschriften zu machen pflegen, nämlich Juncker, Schulz und besonders auch die Madame Merkel. Davor sollte sich das UK durch raschen beherzten Brexit-Vormarsch endlich wirksam schützen.
    Man kann kein Omlette zubereiten, ohne ein paar Eier flugs in die heiße Pfanne zu schlagen, und man kann keinen Brexit vollenden, ohne Brüssel und seinen EU-Recken endlich laut und deutlich tschüß! zu sagen.
    Was nicht geht, ist, den Brexit voranbringen und gleichzeitig das EU-Kartell voll mit dem UK weiterzupflegen. Wettbewerb zwischen dem UK und der EU wäre sowieso die für alle das weit gesündere Verfahren. Ob PM May genau dies noch hinbekommen wird? Mit ihrem bisherigen Gezauder vermutlich nicht und mit ihrer Politik, den Bären gründlich waschen zu wollen, aber ohne gottbehüte seinen Pelz dabei naß zu machen, wird sie weiterhin auf der Stelle treten und den Ausstieg aus der EU selbsterklärend auch nicht schaffen. Ist doch klar! Und Strippenzieher und Spekulant Soros kann mal wieder milliardenschwer auf das Scheitern der Briten-Politik seine nur für ihn selber hochprofitablen Wetten abschließen.
    Und der Tony Blair kann nach Sozenart behaglich davon weiterträumen, daß das UK räumütig und brav in der EU und unter Leuten wie Juncker, Merkel, Schulz und Macron dienernd verbleibe und ab nun aber fleißig Reformen zu Brüssel anstrebe ind einfordere. Dieser Witzbold, weiß er’s wirklich noch nicht, daß auch Brüssel und seine EU andauernd mit ihren Reformen was herumprahlen, daß bisher dabei aber die Briten immer recht andere Reformen anstrebten als Brüssels Eurokraten es sich vorstellten und sie gegen das UK immer beherzt am Ende durchdrückten ?
    Das hoffentlich und endlich endlich wieder EU-freie UK wird sich mal wieder anstrengen und beherzt kämpfen müssen, den Schulterschluß rasch suchen gerade zu den anderen vier großen Angelsachsen-Staaten, wird aber am Ende schönen und dauerhaften Erfolg haben, und zwar
    weit größeren allemal als wenn weiterhin dienernd unter Brüssel’s EU und unter dessen unvermeidlichen Recken wie Juncker, Merkel, Schäuble, Schulz und nun schon wieder Merkel und nun auch noch unter dem Banker Macron.

  2. Dieser Mann hat aber ein merkwürdiges Verständnis zu demokratischen Entscheidungen, auch wenn sie sich nachteilig auswirken können. Im übrigen haben auch die verantwortlichen Politiker die letzten 150 Jahre oft genug bewiesen, daß ihre Entscheidungen auch nicht immer richtig waren mit teils gewaltigen negativen Auswirkungen und deshalb ist es eigentlich egal, wer und welcher Umstand zu diesem Ergebnis beiträgt. Auf jedenfall kommt eine Volksabstimmung der Demokratie am nächsten und das sollte von allen respektiert werden, auch wenn es der eine oder andere völlig anders sieht.

  3. Ob der Kriegsverbrecher keine Angst vor dem IGH den Haag hat ?
    Aber je größer die Kriegsverbrechen desto geringer die Folgen.

    • Da ist EU – Demokratie.
      Pro Forma wird abgestimmt. So lange bis das gewünschte Ergebnis da ist. Notfalls auch öfter als 2-mal.
      Ist das Ergebnis dann immer noch nicht im Sinne der Brüsseler Lumpen wird ein neuer Vetrag gemacht.
      Siehe EU-Verfassung und Vertrag von Lissabon.
      Die europäischen Michels sind genauso vernagelt wie die Deutschen.

  4. Blair, dieser erbärmliche Zionistenknecht. Der war erst wirtschaftlich saniert NACH seiner Zeit als Premier (wie so viele…), als er bei seinen wahren Herren seine 30 Silberlinge einsammeln konnte. Blair, dessen Geldgeilheit nur noch von der seiner Angetrauten übertroffen wird. Blair, der gerne auch mal über Leichen geht (wenn Mr. Kelly noch leben würde, könnte man ihn fragen). Dieser verkomme Sack voll Scheiße bringt mich zum KOTZEN!!!

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