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Gedenken für die Opfer vom Breitscheidplatz / Foto: hanohiki / 123RF Standard-Bild
Gedenken für die Opfer vom Breitscheidplatz / Foto: hanohiki / 123RF Standard-Bild

Bereits acht Monate vor dem Lkw-Terrorakt auf dem Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016 war das Landeskriminalamt NRW davon ausgegangen, dass der spätere Attentäter Anis Amri mit militanten Islamisten aus Berlin womöglich Anschläge plane.

Zu den Verdächtigen zählte nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe) der bereits kurz nach dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt nach Tunesien abgeschobene islamistische Gefährder Bilel Ben A., 28. Vor dem Hintergrund der häufigen Treffen zwischen Amri und Ben A. konstatierten die NRW-Staatsschützer in einem Vermerk: „Dies lässt den Rückschluss zu, dass die Kontaktleute des Amri über Verbindungen zu Personen verfügen, die ebenfalls dem radikal-islamischen Spektrum zuzurechnen sind und gegebenenfalls auch Anschlagsplanungen in Deutschland befürworten oder selbst planen.“

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