Bargeldabschaffung: Monaco stellt mit Visa® Prepaid die nächste Kryptofalle auf

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Bei Monaco handelt es sich in diesem Fall nicht um das kleine Fürstentum, sondern eine Zahlungs- und Kryptowährungsplattform. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Schweiz und unterhält Niederlassungen in Hongkong und Singapur. Und dort wird fleissig an der Abschaffung des Bargelds gearbeitet. Während China und Russland den Bitcoin für Betrug halten und mit eigenen Kryptowährungen der Zentralbanken auf der Blockchainwelle reiten, setzt man in den westlichen Staaten weiter auf den Bitcoin. Das Verbot der Chinesen und die Bestrebungen der russischen Zentralbank konnten die Kurse nur kurz nach unten drücken. Gerüchte in der Transatlantikpresse, dass Amazon daran denke, künftig Bitcoin als Zahlungsoption anzubieten, sorgten für einen neuerlichen Höhenflug.

Damit der Bitcoin dem einfachen Volk schmeckt, müssen die technischen Hürden deutlich gesenkt werden. Daran arbeitet Monaco. Visa® Prepaid ist quasi die Kreditkarte für alle, die bargeldloses Zahlen überall ermöglicht, wo ganz normale Visakarten akzeptiert  werden. In Singapur bekam Monaco endlich die begehrte Zulassung des dortigen Fin-Tech-Anbieters. Nutzer von iOS- und Android-Smartphones in Singapur können die Monaco App herunterladen, unter fünf verfügbaren Optionen die gewünschte Monaco Visa® Prepaid Karte (z. B. Monaco Visa® Platinum Prepaid Karte) auswählen und sich in einem in drei Minuten erledigten Onboarding-Verfahren für die Warteliste registrieren lassen. Über 17.000 Karten wurden bereits reserviert.

Mit der Monaco App können Nutzer Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum kaufen und wechseln. Die Nutzer können Einkäufe tätigen, indem Kryptowährung in gesetzliche Zahlungsmittel getauscht wird, ohne dass dabei Wechselgebühren anfallen. Jeder Wechsel von Kryptowährung in gesetzliche Zahlungsmittel wird von Monaco durchgeführt, bevor der Zahlungsvorgang für den Nutzer im Visa® Netzwerk stattfindet. So unkompliziert kann der größte Anlegerbetrug des Jahrtausends weiter gehen. Wenn der  fernöstliche Feldversuch erfolgreich verläuft, wird wohl bald der europäische Markt kryptofiziert. Welcher Anbieter das Rennen macht, das ist noch offen. Die Konkurrenz ist überschaubar, am Ende werden die Konzerne und Zentralbanken miteinander verschmelzen und das Geld der Neuen Weltordnung kontrollieren. Dann sind auch wieder China und Russland mit an Bord.

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Wolfgang van de Rydt
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1 Kommentar

  1. Angesichts seines Ausscheidens als Finanzminister warnte Schäuble vor einigen Tagen in der „Financial Times Deutschland” sogar vor einer neuen Finanzkrise in der Eurozone. Er selbst sei „darüber auch sehr besorgt”. Zu seinem letzten Auftritt auf europäischem Finanzparkett reiste Schäuble vergangene Woche deshalb mit deutlichen Worten und Reformplänen im Gepäck.

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