Bahn klagt über “allgemeine” Verrohung und Werteverfall: “Wenn du das tust, schlag ich Dir den Schädel ein”

Der tägliche Wahnsinn auf Bahnhöfen und in Zügen

Eine allgemeine Verrohung und einen spürbaren Werteverfall nehmen nicht nur Einsatzkräfte der Bundespolizei, bei ihren täglichen Einsätzen auf Bahnhöfen und in Zügen wahr.
Regionalbahn zug Symbolbild

Auch Mitarbeiter der Bahn würden immer wieder Opfer von Beleidigungen, Bedrohungen und Körperverletzungen, teilt Volker Stall für die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin und die Bundespolizeiinspektion Dortmund mit.

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Als Beispiele werden vier Vorfälle von nur einem Tag genannt:

Gegen 15:00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zu einem Intercity (IC) im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Dort sollten sechs Engländer (19/21/22//23/25) von der Weiterfahrt
ausgeschlossen werden. Nach Angaben des Zugpersonals hatten sich die alkoholisierten Briten verbal aggressiv gegenüber den Bahnmitarbeitern verhalten. Bundespolizisten überprüften die
aggressiven Reisenden. Da durch die Männer keine Straftaten begangen wurden, wurden sie von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Die Engländer befanden sich auf der Anreise zur Champions League Begegnung Borussia Mönchengladbach gegen Manchester City.

Um 15:20 Uhr wurde ein 20-jähriger Bahnmitarbeiter Opfer einer Bedrohung. Auf Bahnsteig 11/16 im Dortmunder Hauptbahnhof verpasst ein 32-jähriger Reisender aus Bochum den RE 11.
Daraufhin entlud sich offensichtlich dessen gesamte Wut gegen den Bahnmitarbeiter. Nach Zeugenangaben forderte er, dass der Zug sofort angehalten werden sollte und titulierte ihn als
“Hurensohn”. Als der Bahnmitarbeiter den Bochumer aufforderte die Beleidigungen zu unterlassen und mit der Polizei drohte, entgegnete dieser: “Wenn du das tust, schlag ich Dir den Schädel ein”. Alarmierte Bundespolizisten überprüften den 32-Jährigen und leiteten gegen den wegen zahlreicher Gewaltdelikten polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung ein.

Im ICE 516 (Düsseldorf – Duisburg) beleidigte gegen 19:00 Uhr ein 59-jähriger Reisender aus Bonn die 25-jährige Zugbegleiterin. Diese verwies den Mann des Zuges, welcher jedoch in ein
anderes Abteil wieder zu stieg. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Bonner im Essener Hauptbahnhof in Empfang. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

Erneut im Dortmunder Hauptbahnhof wurde gegen 21:00 Uhr ein 27-jähriger Mann aus Hattingen verbal ausfällig gegenüber zwei Mitarbeitenr (27/38) der Bahnsicherheit. Weil der Mann aus
Hattingen bereits mehrfach durch Straftaten im Hauptbahnhof aufgefallen war und zudem keine Reiseabsichten hatte, sollte er den Hauptbahnhof verlassen. Das nahm er offensichtlich zum
Anlass, die beiden Bahnmitarbeiter als “Fickfehler” zu beleidigen und zu bespucken. Auch gegen den wegen Drogendelikten polizeibekannten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

An Beispielen mit konkreten Hintergründen mangelt es dagegen. Immer schön politisch korrekt bleiben, scheint die Devise in Deutschlands größter NoGoArea Nordrhein-Westfalen zu sein.

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