AT: Rewe spendet Geld für Flüchtlinge und streicht Mitarbeitern Weihnachtsfeier

Symbolfoto: Supermarkt
Symbolfoto: Supermarkt

Hohe Wellen schlägt seit gestern ein auf Unzensuriert.at veröffentlichter Artikel über den Supermarkt-Konzern REWE.

Das österreichische Online Magazin hat  darin exklusiv ein internes Mail aus der Kommunikationsabteilung veröffentlicht, in dem die Mitarbeiter informiert wurden, dass aufgrund der „sozialen Verantwortung“ und dem damit verbundenen finanziellen Engagement zugunsten der Caritas-Flüchtlingshilfe dieses Jahr die zentrale Weihnachtsfeier ausfallen werde

REWE stellt klar: 

Kein Mitarbeiter hat zugunsten der Flüchtlingshilfe auf einen Cent verzichten müssen – dass Weihnachtsgeld gekürzt oder gestrichen wurde, ist eine Falschmeldung. Wie jedes Jahr, können sowohl Filial-, als auch Zentralmitarbeiter Weihnachtsfeiern abhalten, die vom Betriebsrat unterstützt werden.

Nach einer beeindruckenden Welle der Hilfsbereitschaft im Sommer, in dem wir als großes Unternehmen und Lebensmittehändler auch von Mitarbeitern und Kunden allerorts aufgefordert wurden, mit Sach- und Geldspenden zu unterstützen, wurden in den vergangenen Wochen auch Stimmen laut, die unser Engagement kritisieren. Die Ängste der Bevölkerung in diesem Kontext, muss man natürlich ernst nehmen.

Dennoch hat sich an unserer Überzeugung, den Menschen auf der Flucht helfen zu wollen und sie dabei zu unterstützen, dass Sie sich rasch in Österreich integrieren können, nichts geändert. Viele Grüße, dein REWE-Team

Von einer Kürzung des Weihnachtsgelds für Mitarbeiter ist aber  im Artikel von Unzensuriert.at nicht die Rede.

Dennoch erweckt die Onlinezeitung OE24 mit der Schlagzeile FPÖ-Plattform hetzt gegen Billa und Co. einen etwas anderen Eindruck.

Die Angelegenheit erzürnte indes manche Kunden so sehr, dass sogar zum Boykott aufgerufen wurde.


Quelle: Unzensuriert.at

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