Redaktion

Es klingt wie die Durchhalteparolen aus den letzen Tagen des SED-Regimes und ist offenbar völlig ernst gemeint. Die Friedrich-Nauman-Stiftung nutzt bezeichnenderweise die Domain "freiheit.org", treffender kann Realsatire nicht sein: 

Die Deutschen sind bereit dafür, mit Mut, Optimismus, Selbstvertrauen und Schaffenskraft die Normalisierung der Lebensverhältnisse nach der Corona-Krise anzugehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage mit 2.035 Befragten, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov für die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit vom 21. bis 23.12.2020 durchgeführt hat. Die Deutschen wollen die aktuellen Probleme gelöst sehen und am liebsten wieder wie "vor Corona" leben. Sie sind aber auch bereit für neues Denken und neue Lebensweisen.

"Die Deutschen lassen sich von der Corona-Krise nicht entmutigen. Kollektiver Pessimismus und rechte wie linke Untergangsszenarien fallen hierzulande auf keinen fruchtbaren Boden. Im Gegenteil: Auch in der größten Krise seit Jahrzehnten bewahren die Deutschen ihre Anpackmentalität und ihren Optimismus. Die Politik muss mit umfassenden Modernisierungsprogrammen darauf aufbauen und die Weichen für den ,Restart' stellen. Dann können wir zuversichtlich ins neue Jahr blicken", sagt Karl-Heinz Paqué, Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

So sind zwei Drittel der Befragten optimistisch, dass Deutschland die Probleme lösen und positiv aus der Krise herauskommen kann. 56 Prozent sehen sich "gut darauf vorbereitet, dass es ja irgendwann auch mal wieder losgeht". Verunsichert und aus dem Lot geraten zeigt sich dagegen nur ein Viertel der Befragten. Eine knappe Mehrheit (52 Prozent) gab an, sie habe sich aus Rücksicht auf andere Menschen fast vollständig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. 45 Prozent der Menschen nutzen diese Zeit jedoch, um Dinge im eigenen Leben zu überdenken oder zu ordnen. Dass sie durch die Corona-bedingten Einschränkungen an Lebensqualität verloren hätten, geben hingegen nur 38 Prozent an.

Offensichtlich stärkt die Krise die Bereitschaft zu neuem Denken: Insgesamt 62 Prozent sprechen sich dafür aus, dass die Gesellschaft veraltete Denkmuster hinter sich lässt und neue Lebensweisen verfolgt - wenn es die gesundheitliche Lage erlaubt. So legt eine große Mehrheit (71 Prozent) Wert darauf, dass wir unseren Mut und Optimismus nicht verlieren. Die Befragten betonen, man "sehe das Licht am Ende des Tunnels". Der Anteil der Befragten, die große Sorgen vor der Zukunft haben, ist dagegen mit 46 Prozent deutlich geringer. Auch wenn 58 Prozent der Befragten fürchten, dass "die Corona Krise dauerhafte Schäden in der Gesellschaft angerichtet hat", zeigt die Umfrage eine positive Grundstimmung auf: 63 Prozent der Befragten haben genug davon, dass Angst die aktuelle Debatte bestimmt.

Mit dem Wirtschaftssystem zeigen sich die Befragten mehrheitlich zufrieden. 60 Prozent urteilen, dass die Soziale Marktwirtschaft gut funktioniert und den Wohlstand und die soziale Sicherheit schützt. Dass der Staat nach der Krise die vielen Staatsbeteiligungen und Sonderhilfen zurückfahren muss, fordern mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten. Um die drängendsten Probleme zu lösen, sollte die Politik die digitale Infrastruktur verbessern und den Erwerb von Wohneigentum für Normalverdiener ermöglichen. Das fordern jeweils 84 Prozent der Befragten. Höhere Ausgaben für Bildung fordern 83 Prozent. Aber auch Forderungen nach einer weiterhin internationalen Aufstellung der deutschen Wirtschaft (84 Prozent), nach mehr Investitionen in Forschung und Wissenschaft (79 Prozent) und nach einem schnelleren Ausbau von Verkehrswegen (76 Prozent) finden breite Unterstützung.

Sonntag, 27 Dezember 2020 12:53

CORONA: Erste CDC-Auswertung ist alarmierend

In Deutschland gehen heute mit enormem Mediengetrommel die Impfungen los. In den USA hat die CDC kurz zuvor eine höchst alarmierende Zahl über Nebenwirkungen vorgelegt. Sie wird hierzulande einfach ignoriert ...

Quelle - Politik Spezial

Sonntag, 27 Dezember 2020 10:54

Bayern: 100-jährige erhält erste Impfung

Nach dem Eintreffen der Impfstofflieferung wird ab sofort in allen bayerischen Landkreisen mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Dazu suchen mobile Impfteams zunächst Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen auf. Geimpft werden sowohl die Bewohner als auch die Pflegekräfte, die zuvor in die Impfung eingewilligt haben.

Sonntag, 27 Dezember 2020 02:27

O24 nimmt Abschied von WordPress

Das Weihnachtsfest ist vorbei und O24 wie versprochen wieder da. Wir haben die Pause genutzt und uns von WordPress als Content-Management-System verabschiedet. Das hat allein technische Gründe.

Eine Zensur seitens WordPress zur Nutzung der Software findet nicht statt, auch wenn solche Meldungen gerade die Runde machen. Was geschehen ist und auch in der Vergangenheit immer wieder einmal vorkam, ist, dass Automattic.inc als Hosting-Anbieter einige Blogs entfernt hat, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen haben sollen. Wie auch immer man das bewertet, hierbei ging es um das Betreiben eines meist kostenlosen Blogs auf den WordPress-Servern, nicht um selbst installierte und gepflegte Plattformen. 

Wir wollen unsere Leser nicht mit technischen Details langweilen, hier nur die wichtigsten Änderungen:

  • Ab sofort versenden wir keine Push-up Meldungen mehr. Viele Leser fühlten sich davon genervt.
  • Wer über Email zu neuen Artikeln benachrichtigt werden möchte, muss sich ganz unten erneut eintragen
  • Als Kommentarfunktion nutzen wir vorübergehend Disqus, nicht jedermanns Sache, aber es funktioniert.
  • O24 wird zweisprachig ausgebaut.
  • Gastartikel und wichtige Kurzinformationen, Links, Termine können demnächst über ein Formular eingereicht werden

Es muss nach an einigen Funktionen nachgebessert werden, aber wir sind froh, dass der Umbau so schnell vonstatten gehen konnte. 

Ihre Redaktion!

Am Sonntagnachmittag hat ein Jugendlicher einer Seniorin aus ihrer Wohnung am Essenberger Kirchweg Geld geraubt. Der etwa 15 Jahre alte Junge hatte geklopft und vorgegeben, die Heizung ablesen zu wollen. Als die 82-Jährige nicht öffnen wollte, trat der mit schwarzer Jeans und ebenfalls schwarzer Jeansjacke bekleidete Täter die Tür ein und schlug der Frau ins Gesicht. Der 1,65 Meter große Jugendliche lief darauf ins Wohnzimmer und stürzte, weil die Seniorin ihm ein Bein gestellt hatte. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, griff er nach ihrer Handtasche und der Geldbörse. Zusammen mit einem Komplizen, der vor der Wohnungstür gewartet hatte und sich mit ihm in einer fremden Sprache verständigte, flüchtete er anschließend. Der zweite Jugendliche ist ebenfalls 1,65 Meter groß und etwa 15 Jahre alt. Er trug zur Tatzeit eine blaue Jeansjacke. Beide flüchteten in Richtung Deichstraße. Die Kripo sucht Zeugen, die Angaben zu den beiden Räubern machen können. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 13 - Telefonnummer: 0203 280-0.
Montag, 30 September 2019 20:11

Die Demobilisierung ist in vollem Gange

Ich habe das Wochenende in Zermatt verbracht, autofrei, versteht sich. Denn in dem Ski-Ort gibt es seit den 50er Jahren keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr. Einzige Ausnahme sind Firmen, die dafür einen Antrag stellen müssen. Aber selbst die Polizei fährt e-Autos und patroulliert zu Fuß. In der "autofreien" Stadt zeigt sich: selbst ohne Verbrennungs-Motoren gibt es viel Fahrzeug-Verkehr. Und ständig muss man sich umdrehen, ob nicht eines der leisen Fahrzeuge anrollt. Weder die Lokalen noch die Touristen wollen auf Mobilität verzichten. Die e-Autos stellen die Schweizer vor Ort selbst her, seit drei Jahrzehnten. Sie haben damit begonnen, lange bevor es Tesla gab. Jetzt zeigt sich: ein Zurück zum Auto im großen Stil wird es nicht geben, die Stadt hat keine Flächen für Parkplätze mehr, kaum jemand hat Garagen. Und inzwischen ist fast alles verbaut. Doch Zermatt hat es leicht: alle Wege sind kurz; die Bauern fahren Traktoren; die Arbeitsplätze sind bei den Menschen, fast niemand muss aufwendig pendeln. Der autofreie Luxus hat seine Negativseiten. Wer schnell mit einer ernsten Krankheit oder größeren Verletzung ins Krankenhaus muss, hängt oft vom "Heli" ab. Dafür braucht man wegen der exorbitanten Kosten jedoch eine Versicherung. Und wenn Zermatt neben Tourismus und Landwirtschaft auch Industrie hätte, könnte man sich nicht auf die e-Autos stützen. Fazit: für Deutschland ist dieses Vorbild so nicht brauchbar.
Nachdem ein Mann am Sonntag zwei Frauen mit einem Messer und einer Pistole bedroht haben soll, hat die Polizei seine Wohnung durchsucht. Eine Pistole konnte nicht gefunden werden. Kurz vor 14:00 Uhr war es bei einer Gaststätte zu dem Vorfall gekommen sein. Der 39 Jahre alte Mann, der den beiden Frauen bekannt ist, soll diese wegen einer persönlichen Angelegenheit zuerst mit einem Messer bedroht haben. Danach soll er eine Pistole gezogen und diese durchgeladen haben. Ein Begleiter des Mannes schritt ein und beide verließen die Örtlichkeit. Im Zuge die weiteren Ermittlungen wurde die Durchsuchung der Wohnung des Mannes angeordnet. Diese wurde gegen Abend vollzogen. Hierzu war die Polizei mit starken Einsatzkräften und mit entsprechender Schutzausstattung im Einsatz. Während das mutmaßliche Tatmesser beschlagnahmt werden konnte, blieb die Pistole verschwunden. Die Ermittlungen dauern an.
Montag, 30 September 2019 14:29

Hochzeitskorso: Schüsse aus dem Pkw

Baesweiler: Am vergangenen Samstag gegen 14:30 Uhr meldete eine Zeugin, dass es in Setterich während eines türkischen Hochzeitskorsos zu einer Schussabgabe aus einem Auto kam. Das Kennzeichen teilte die Melderin ebenfalls mit. Auf der Hauptstraße in Höhe der Sparkasse wurde der Korso angehalten und überprüft. Das gesuchte Fahrzeug war allerdings nicht mehr vor Ort. Einige Beteiligte aus dem Korso gaben zu, dass sie ebenfalls Schüsse wahrgenommen hatten. Sie wussten aber nicht, wer geschossen hatte. Stattdessen teilten sie mit, dass die weiteren Feierlichkeiten in der Moschee in Baesweiler stattfinden sollten. Dort wurden die Polizisten fündig. Hier traf man auf Auto und Fahrer. Dieser stritt ab, dass aus seinem Fahrzeug geschossen worden sei. Der Beifahrer wollte dazu keine Angaben machen. Bei der Durchsuchung des Pkw fanden die Polizisten lediglich eine abgeschossene Patronenhülse einer Schreckschusspistole. Die Pistole wurde nicht gefunden. Ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet
[caption id="attachment_449601" align="alignnone" width="1280"] Bitcoin: Grafik via pixabay[/caption]

Ab dem 10. Januar 2020 werden digitale Währungen in das europäische Regime zur Prävention der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung einbezogen. Dazu haben sich Anbieter von Finanzdienstleistungen für die Ausgabe und den Verkauf von virtuellen Währungen, Dienstleister zur Übertragung von virtuellen Währungen, Tausch- und Handelsplattformen für virtuelle Währungen (gleichgültig ob virtuelle Währungen untereinander oder gegen Fiatgeld oder umgekehrt gewechselt werden) sowie Anbieter elektronischer Geldbörsen vorher bei der zuständigen Aufsichtsbehörde registrieren zu lassen. Ab dem 10. Jänner haben diese Dienstleister dann – wie jetzt schon Kredit- und Finanzinstitute – die Sorgfalts- und Meldepflichten zur Prävention der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung einzuhalten. Anträge auf Registrierung können bereits ab 1. Oktober 2019 bei der FMA eingebracht werden.

„Die Einbeziehung virtueller Währungen in das Regime zur Prävention der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung ist einerseits ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Geldwäscherei, und leistet andererseits einen großen Beitrag, faire Wettbewerbsbedingungen zwischen Anbietern analoger Finanzdienstleistungen sowie Anbietern digitaler Finanzdienstleistungen zu schaffen“, so der Vorstand der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller.

Die neuen Regeln sind in der 5. Geldwäsche-Richtlinie (RL (EU) 2018/843) verankert, welche in Österreich im Finanzmarkt-Geldwäschegesetz (FM-GwG) umgesetzt wurde.

Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag startet eine neue Medienoffensive und veröffentlicht an diesem Wochenende den ersten Film einer Dokumentationsreihe im TV-Format. Ziel der Reihe ist es, parlamentarische Initiativen der AfD-Fraktion mit gut recherchierten Dokumentationen zum Thema zu begleiten. Für den fünfzigminütigen ersten Film der Doku-Serie unter dem Titel: „Dieselmord im Öko-Wahn“ war das Medienteam der AfD-Fraktion im In- und Ausland unterwegs, um den Kampf gegen den Diesel und seine Auswirkungen zu dokumentieren. „Mit dem Format wollen wir nach unseren Erfolgen in den sozialen Medien auch im TV-Format eine Gegenöffentlichkeit etablieren und für unsere Arbeit im Bundestag werben“, sagte der stellvertretenden Fraktionsvorsitzende Peter Felser, der das neue Format initiiert hat. „Weitere Folgen der Doku-Reihe sind bereits in Arbeit und werden sich mit der Umweltpolitik, dem Thema Verteidigung und der Sozialpolitik beschäftigen.“