Urheber: grinvalds / 123RF Standard-Bild

Bezahlen kann man schon längst mit dem lange als „Verschwörungstheorie“ belächelten Chip unter der Haut. Auch Haustiere tragen nicht selten einen Transponder-Chip im Nacken. Der Chip kann auch als Haustürschlüssel benutzt werden. Anders als ein Smartphone, mit dem das auch alles möglich ist, bietet der Chip mehrere Vorteile. Man kann ihn nicht verlieren und der Akku geht niemals leer, weil er keinen Strom braucht. Dass sich kaum jemand für die Schattenseiten solcher Technologien interessiert, zeigen die zahlreichen begeisterten Nutzer von Alexa, Siri und Co. Hier noch ein Jubelartikel zum Chip.

Nun hat der EuGH ein Urteil gefällt, das Arbeitgebern vorschreibt, die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten umfassend zu dokumentieren. Was also liegt näher, als den genervten Arbeitsgebern wie Arbeitnehmern die Vorzüge des Chips näher zu bringen und Kritiker als „Chip-Muffel“ zu belächeln?

 

Werbeanzeigen

4 KOMMENTARE

  1. das war auch mein erster Gedanke, als ich von dieser Aktion hörte. Heute im Supermarkt hat einer 2,20 Euro mit der Karte bezahlt – der nächste Kandidat für den ach so bequemen Chip. Wie reimte doch einst Goethe? „Den Teufel spürt das Völkchen nie, auch wenn er es beim Kragen hätte“

    • Ja und?
      Was soll das denn heißen“ er hat 2,20 mit der Karte bezahlt“…denk Mal an Menschen, die vielleicht nur noch 7 Euro auf dem Konto haben…

  2. Was für eine Zumutung für die „Arbeitgeber“ die Arbeitszeiten ihrer „Arbeitnehmer“ vollständig zu erfassen. Ich bin mir sicher, dass die sowieso immer mehr „geben“, als von ihrer Arbeit „genommen“ wurde.

    Wieviel Arbeit haben Sie mir heute genommen? Ach, doch so wenig? Ok, ich verdopple….

    Zu komisch. Hier war wohlmöglich mal kein echtes Gespenst unterm Bett.

    Nee, ich heiße nicht Kevin…echt nicht! 🙂

  3. @Mike

    Wenn wir schon über unbewiesene Ausnahmen und Einzelfälle spekulieren…..

    Was könnte er vor seiner letzten Kartenzahlung auf dem Konto gehabt haben und was hat ihn veranlasst, trotz Geldknappheit, 7,- Eur auf seinem Konto zu belassen anstatt nur 4,80 Eur. Zinserträge schließe ich aus.

Comments are closed.