Wahltag ist Zahltag. Besonders für die Wähler. Jetzt ist Gelegenheit für den sprichwörtlichen Tritt in den Hintern der Altparteien, den viele unserer Leser und Zuschauer schon lange herbeisehnen.
Seit Wochen versuchen Funktionäre der etablierten Parteien sowie Mainstream-Medien alle, die nicht mit dem linken Deutungs-Adel übereinstimmen, in die rechte Schmuddel-Ecke zu stellen. Dabei haben sie noch mehr Intensität entwickelt, und noch einmal deutlich mehr Aggressivität als schon in den Monaten zuvor.

Sie wollten uns einschüchtern: Wer nicht für uns ist, ist gegen die große Sache – ein buntes, grenzenloses Land, das sich dem Zentralstaat in Brüssel unterwirft, ebenso den kriegswütigen Transatlantikern auf beiden Seiten des Ozeans zwischen Nordamerika und Europa, dazu eine umfangreiche Migration, die das Koordinatensystem unseres Land für immer verändert – und ein Land, in dem Moral über Gesetzen steht und Ideologie über Rationalität.

Viele wollen das so aber nicht haben. Sie widersetzen sich: im Stillen oder mit Kommentaren in den sozialen Kanälen. Heute besteht die neueste Gelegenheit, den Widerspruch mit klarer Stimme zu Protokoll zu geben.
Wahlen sind in Deutschland (noch) allgemein, frei und geheim. Die Medien werden also niemanden, der vom Mainstream abweicht, persönlich attackieren, intolerante Nachbarn und Freunde auch nicht.

Natürlich wird es nach der Wahl wieder jede Menge kollektive Schuldzuweisung an die “Rechtspopulisten” im Wahlvolk geben. Das sind aber bereits so viele, dass man sich schon in guter Gesellschaft wähnen kann.

4 KOMMENTARE

  1. Wir werden nichts mehr ändern, egal wie sich die Quaselbude zusammen setzt. Selbstverständlich wähle ich trotzdem die AfD, auch wenn diese längst nicht mehr die Qualität hat, wie in der Gründerzeit. Aber die, die sie zerstört haben, sind die wirkliche Gefahr für unser Land und Europa.
    In meinem Wahllokal geht auf jeden Fall keine AfD Stimme verloren, egal wie viel Grüne oder Linke dort mitzählen.

  2. AfD,was sonst? Es müssen Grenzen gesetzt werden,siehe Dänemark. Dort ist man auf dem besten Weg. Man beachte den Demografiefaktor und Maaßens Berichte.

  3. Alles wird gut.

    Die geheimnisvolle bürgerliche Mitte wird aus der sicheren Deckung kriechen und der AFD zu ungeahnten Höhenflügen verhelfen (war doch das erklärte Ziel, oder?). Nur auf diesen Tag haben sie hingearbeitet, nur auf diesen Tag hat der deutsche Mittelstand gewartet.

    Dass nur die Grünen und SPD zusammen 3x so stark sind fällt dabei nicht weiter ins Gewicht. Die Merkelianer sind natürlich auch nicht sonderlich erwähnenswert. Man muss nur ganz fest glauben und 10-12% als echten “Wahlerfolg” verkaufen! Hach was werden die Korken knallen und sich die Verantwortlichen auf die eigenen Schultern klopfen. Unter diesen schwierigen Umständen…, trotz aller Widrigkeiten,… ein grandioses Ergebnis…blabla….bla….

    Srry, aber es ist alles nur noch lächerlich im Quadrat. Wer im Zeitalter der großen Verwerfungen dauerhaft nur so um die 10% zustande bekommt ist meiner Ansicht nach mehr als nur unfähig.
    Wer damit zufrieden ist der soll sich auch nicht über die fortschreitenden Zustände beschweren und sich schnellstmöglich damit arrangieren.

    Sich in die eigene Tasche lügen bringt nun mal nichts.

  4. Jetzt, nach der Wahl, kann ich’s ja sagen.

    Ich hätte mir für die AFD unter 5% gewünscht (Im Westen hat das ja fast geklappt).

    Denn nur so hätte sich die AFD zum Guten verändern können. So aber wird alles beim Alten bleiben. Man schlängelt sich von Wahl zu Wahl und vergeudet unwiederbringbare Zeit. Nichts wird sich wirklich verbessern, außer für gewisse Pöstcheninhaber, die diese (logisch) auch nicht verlieren möchten.

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