ADHS: Wie Kinder zu Drogenabhängigen gemacht werden!

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Es ist eine Schande, wie hierzulande – und auf der ganzen Welt – mit so vielen Kindern umgegangen wird, die am sogenannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, kurz ADHS, leiden. Allein in Deutschland sind etwa 1 Million Kinder betroffen und rund 300.000 Kinder nehmen bereits Medikamente ein. Dass ADHS unter Umständen nicht das ist, wofür wir alle es – den Lobbyisten zum Dank (?) – halten, wirft ein ganz neues Licht nicht nur auf die Krankheit selbst, sondern auch auf die Art und Weise wie sie behandelt wird. Denn die so häufig verschriebenen Medikamente greifen tief in den Gehirnstoffwechsel ein und machen unsere Kinder abhängig. Dabei ist fraglich, ob ADHS überhaupt eine Krankheit im klassischen Sinne ist, oder ob es sich vielmehr um eine Verhaltensauffälligkeit handelt, die sich durch einen ruhigeren Lebensstil von vorne herein vermeiden ließe.

Beachtlich ist vor allem die enorme Anzahl an Neudiagnosen, die sich auch am Verbrauch des Medikamentes beobachten lässt. So ist der Verbrauch von Methylphenidat, dem Wirkstoff der im ADHS-Mittel Ritalin enthalten ist, von 34 kg im Jahr 1993 auf 1.791 kg im Jahr 2011 angestiegen. Das ist ein Plus von über 5200 % und zeigt, dass hier verschrieben wird was das Zeug hält, ohne Rücksicht auf Verluste. Doch warum? Nun, dies kann viele Gründe haben. Zum einen ist ein Mangel an alternativen Therapieangeboten zu verzeichnen, zum anderen gibt es eine Unsicherheit der betroffenen Eltern. Stellt der Arzt die Diagnose, dann scheint es zu Ritalin oft keine Alternative zu geben.

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Dabei kann ADHS als ein Sozialisationsmangel bezeichnet werden, nicht als Krankheit. Dies zumindest meint der Hirnfoscher Gerald Hüther der argumentiert, dass ADHS keine Krankheit ist, sondern dass betroffenen Kindern die Erfahrung der Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen fehlt. Die schulmedizinische Lehrmeinung dagegen besagt, dass ADHS eine angeborene Stoffwechselstörung des Gehirns sei. Betroffenen Kindern fehle die Fähigkeit zu geteilter Aufmerksamkeit, so aber Hüther, was wiederum sehr viel mit der Sozialisation und unserer schnelllebigen und reizüberfluteten Gesellschaft zu tun hat.

Doch was genau ist ADHS und wie gefährlich ist Ritalin? >>> Hier klicken und den gesamten Artikel lesen.

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2 Kommentare

  1. Ich hatte auch mal das Vergnügen, Methylphenidat verschrieben zu bekommen. Mir ist dabei aufgefallen, dass jährlich der Preis für das Medikament um ca. 10% gestiegen ist.

    Da agiert die Pharmaindustrie wie ein guter Dealer. Erst abhängig machen und dann die Preisschraube anziehen.

    Ob AD(H)S nun wirklich eine Stoffwechselstörung ist oder eine als neue Krankheit definierte Symptomgruppe, für die man gerade ein Medikament zur Symptomminderung gefunden hatte, mag mal dahin gestellt bleiben.

    Sicher ist aber, dass heute für BigPharma keine Heilung von Krankheiten die besten finanziellen Ergebnisse liefert, sondern die dauerhafte medikamentöse Symptombehandlung.

    Preiswerte Medikamente, die Krankheiten tatsächlich kurzfristig kurieren, sind wirtschaftlich völlig uninteressant.

    Und BigPharma macht jährlich 4x soviel Umsatz wie der weltweite militärisch-industrielle Komplex.

    Volkswirtschaftlich macht es übrigens eine Menge Sinn, wenn die meisten Menschen bis zur Rente arbeitsfähig bleiben und dann nicht zu alt werden.

    Und das funktioniert am besten, wenn man für bestimmte Krankheiten keine vernünftigen Behandlungen bereit stellt, für altersbedingte Erkrankungen Medikamente anbietet, die kurzfristig die Symptome lindern aber langfristige Nebenwirkungen haben, fast ausschließlich überzuckerte Fertiggerichte in den Handel bringt und Obst und Gemüse stark mit Pestiziden belastet verkauft, indem man schrittweite die Grenzwerte für Nervengift im Essen erhöht.

    Wohl bekommt’s!

  2. Es ist ein leidiges Thema, dass einem als Betroffener sehr nahe geht. Denn die Erklärung liegt wie so oft in der Mitte. Natürlich ist es eine angeborene Stoffwechselkrankheit. Botenstoffe werden an Rezeptoren zu schnell abgebaut und somit entsteht dann die Störung der Konzentration bzw Hyperaktivität. Auf der anderen Seite ist die Schnelllebigkeit ein Multiplikator, aber keinesfalls die Ursache. Dass Methylphenidat abhängig macht ist so nicht richtig. Jedes Medikament dass auf Dauer genommen wird, kann bei plötzlichen Absetzen zu Reaktionen führen. Es gibt schwere Fälle in denen Medikation für Betroffene und Angehörige eine sehr starke Erleichterung bringen. Stellen Sie sich ein parkendes Auto mit laufendem Motor vor, auf dem Gaspedal liegt ein Stein, welcher bei Ritalingabe dann vom Pedal genommen wird und der Motor bekommt einen ruhigen Lauf. Ob Ritalin vorschnell verschrieben wird, kann ich nicht beurteilen. Es gibt jedoch einen blühenden Schwarzhandel. Studenten, Menschen mit hoher geistiger Beanspruchung aber neuronaler Unauffälligkeit nehmen es als Aufputschmittel. Bei ADHS-Patienten wird mit Ritalingabe der Normalzustand des Gehirnstoffwechsels erreicht. Ritalin ist so modifiziert, dass sich kein “Kick”, wie beim artverwandten Amphetamin (Speed) erreichen lässt.

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