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Zum Ende des letzten Jahres ist der Bevölkerungsanteil der konfessionsfreien Menschen auf 38,8 Prozent angestiegen, der Anteil der Katholiken und Protestanten hingegen auf 27,1 beziehungsweise 24,9 Prozent gesunken. Dies geht aus der heute veröffentlichten Statistik „Religionszugehörigkeiten 2019“ der „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland“ (fowid) hervor. Erstmals enthält das Datenblatt auch eine Analyse der „gelebten Religion“, die aufzeigt, dass nur 7,9 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen als „praktizierende Gläubige“ einzustufen sind.

Michael Schmidt-Salomon, Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, aus der die „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland“ hervorgegangen ist, erklärt zur aktuellen fowid-Analyse: „Die von Carsten Frerk und seinem Team vorgelegten Daten zeigen eindrucksvoll, dass sich der Trend zur Entkirchlichung der Gesellschaft weiter fortsetzen und angesichts der marginalen Bedeutung der ‚gelebten Religiosität‘ und der Altersstruktur Gläubigen wahrscheinlich sogar beschleunigen wird. Es wäre zu hoffen, dass dieser fortschreitende Bedeutungsverlust der Kirchen auch von Politikerinnen und Politikern wahrgenommen wird, so dass sie sich nicht länger von religiösen Lobbyisten einspannen lassen, die tatsächlich weit weniger Menschen repräsentieren, als gemeinhin unterstellt wird.“

Auf den Bedeutungsverlust, den die Kirchen in den letzten Jahrzehnten vor allem in jungen, aufgeklärten, weltoffenen Bevölkerungskreisen erlitten haben, hat Schmidt-Salomon unlängst auch in einem ausführlichen Radio-Interview hingewiesen, das am vergangenen Montag vom Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde. Dort nutzte er für die Beschreibung der zugrundeliegenden sozialen Wandlungsprozesse eine einprägsame Formulierung: Die „aufgeklärte Religion“ sei eine „absterbende Kulturerscheinung – vergleichbar mit Männergesangsvereinen, die ‚Am Brunnen vor dem Tore‘ singen.“

5 KOMMENTARE

  1. Ich wiederhole nochmal…..Die Menschen werden erst dann richtig Frei sein, wenn die Kirchen abgeschafft worden sind (Taylor Caldwell)

  2. Erstens ist der Name MSS schon der Garant tendenziöser Schlußfolgerungen und dazu noch die Stiftung, die sich den Namen eines im 16. Jhdt. lebenden Kirchenmannes gegeben hat, der sich ob dessen, was man in dieser Stiftung unter seinem Namen vertreibt, sich noch im Grabe herumdrehen würde, hätte man ihn nicht 1599 auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

    Dieser MSS ist einfach vorsätzlich zu blöd zu unterscheiden zwischen Kirchenzugehörigkeit und empfundener Religiosität, die sich halt heute nicht mehr an der Kirche und deren Lehren festmacht. Und unter den heutigen Umgebungsbedingungen wird kaum einer seine wirkliche innere Überzeugung einem solchen Dödel mit partiellem Hautverlust auf die Nase binden.

    Zudem sägen die Kirchen bewußt an ihrem eigenen Ast, weil sie sich mit der Unterstützung der Schwarzmigration gegen das indigene Volk der Deutschen stellt, was nichts mit der Lehre des Neuen Testaments zu tun hat, sondern im Gegenteil, dieses verhöhnt.

    Der Zweck scheint einfach der zu sein und dafür spricht die Schlußfolgerung des MSS, daß sich die in der Besatzerverwaltung Tätigen, Politiker aber besser Täter genannten, nicht mehr von religiösen Lobbyisten einspannen lassen sollen. Wären die christlichen Kirchen auf Grund mangelndem allgemeinen Zuspruchs nicht mehr von öffentlichem Interesse, dann könnte man, so hoffen diese miesen Gestalten dies, das Kirchenrecht kippen, womit der Art. 140 GG gestrichen werden könnte. Damit wären dann die für die BRDdvD hinderlichen verpflichtenden Verbindungen zwischen Kirche und Deutschem Reich weg!

    Ähnliche Vorstöße sind, daß die Kirchen die Verwendung ihrer Steuern offenlegen sollen, was teilweise von den Kirchen eingeräumt wird. Man kann aber in dem hier gemeinten Sinne sicher sein, daß die Verwendungen so dargestellt werden werden, daß der Dummbackene sich empören wird, wie das mit dem
    Franz-Peter Tebartz-van Elst, Bistum Limburg, eben in der selben Absicht so gelaufen ist.

    Aber es gibt ja auch andere Weltanschauungen, frei von den kirchlichen Dogmen.

    So haben seit über 2000 Jahren die Deutschen Volksstämme ihr Selbstbestimmungsrecht gerade gegenüber den Kirchen verteidigt, weshalb die Unterwerfung Germaniens dem Imperium Romanorum trotz ihrer üblen Helferlein und zwei Weltkriegen die diese Brut über Deutschland gezogen hat, nicht gelungen ist, wie eines ihrer mittlerweilen verreckten Sprachrohre, Ellie Wiesel mit seinem bekannten Ausspruch beweist:
    „Jeder Jude sollte irgendwo in seinem Herzen eine Zone des Hasses einrichten – gesunden, kräftigen Hass – gegen das, wofür das Deutsche steht und was im Deutschen fortlebt. Anders zu handeln, wäre ein Verrat an den Toten.“

  3. Entkirchlichung der Gesellschaft? Wieso sind die meisten dann bis heute Mitglied und zahlen eine Menge Steuern an diese kriminelle Vereinigung?

    • Es gibt da verschiedene Gründe, warum die Leute noch Mitglied sind.

      Für einige Millionen spielt es keine Rolle, weil sie arbeitslos sind und keine Kirchensteuern bezahlen müssen. Andere verdienen so wenig, dass sie keine oder fast keine Kirchensteuern bezahlen müssen.
      Dann gibt es noch Leute die ihren Job in der Krankenpflege oder Altenpflege haben oder bekommen haben, weil sie Mitglied sind. Bei denen ist es also eine Bedingung. Das ist zwar eigentlich nicht erlaubt, wird aber von Trägern trotzdem so praktiziert und vom Staat toleriert.
      Kinder und Jugendliche, die möglicherweise mitgezählt werden, können noch nicht selbständig austreten.

      Manche machen einen Kompromiss indem sie zahlen aber nicht aktiv dran teilnehmen, also nicht zum Gottesdienst gehen.
      Dann bleibt noch einige übrig, von denen einige aus Überzeugung Mitglied bleiben.

      Wollten Sie das überhaupt wissen, oder haben Sie nur mal so gefragt?

  4. Ist ja auch total langweilig, und nicht erst seit gestern.
    Die müssen sich nicht wundern, wenn fast keiner mehr kommt.
    Und eigentlich ist es ihnen auch überwiegend ziemlich egal solange sie ihre Kirchensteuern und Subventionen bekommen.

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