Nach Bluttat durch Tunesier – Bürgermeister befürchtet zweites Kandel

Mia, Kandel - foto: O24
Mia, Kandel – foto: O24

Das Polizeipräsidium Mainz berichtet kurz und knapp zu einem Verbrechen in Worms, das an die brutale Tötung der 15-jährigen Mia in Kandel erinnert:

„In der Nacht auf Mittwoch ist es in Worms zu einem Tötungsdelikt gekommen. Ein 22-jähriger aus Tunesien stammender Tatverdächtiger hat sich am frühen Morgen der Polizei in Worms gestellt. Gegenüber den Polizeibeamten hat er angegeben, seine 21-jährige Freundin in einem Beziehungsstreit getötet zu haben. Einsatzkräfte haben diese kurz darauf in ihrer Wohnung tot aufgefunden.

Das Kommissariat K11 der Kriminaldirektion Mainz, zuständig für Kapitalverbrechen, hat die Ermittlungen aufgenommen. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mainz werden diese intensiv vorangetrieben, um die Umstände der Tat schnellstmöglich aufzuklären.“

Wie die Wormser Zeitung berichtet, soll sich die Tat in der Wohnung der Eltern abgespielt haben. Oberbürgermeister Michael Kissel äußerte sich demnach am Mittwoch im Rahmen einer öffentlichen Ausschusssitzung dazu. Das Geschehen solle mit dem gebotenen Respekt und politischen Augenmaß behandelt werden und: es dürfe nicht geduldet werden, dass ein solches Ereignis von rechtsextremen oder rechtspopulistischen Kräften für ihre Zwecke missbraucht wird.

2 KOMMENTARE

  1. Wenn das Verbrechen nicht von Rechtspopulisten missbraucht wird, ist ja alles in bester Ordnung.

  2. Immer die gleiche realitätsfremde Leier. Bloß nicht die Tat von Rechtspopulisten instrumentalisieren lassen. Dabei wird gewollt übersehen dass Menschen je nach kulturellem Hintergrund auch sehr unterschiedlich sozialisiert sind und deshalb Konflikte auch unterschiedlich angehen. In manchen Kulturregionen eben auch mal mit brutalster Gewalt während bei uns Gewalt eben verpönt ist. Das passt zwar nicht in das Weltbild der Willkommensklatscher ist dafür aber Fakt.

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