Widerstand Ost West – Frankfurter Polizei rechnet mit Gewalt

Umstrittene WOW Demo auf dem Rossmarkt

Das Verwaltungsgericht hat entschieden: Die islamkritische Demo des  umstrittenen Bündnisses Widerstand Ost West darf wie geplant stattfinden.

Die Stadt Frankfurt hat gegen den Entscheid Beschwerde eingelegt.

Sollte es jedoch bei dem Beschluss bleiben, dann ist am Samstag, ab 13:o0 Uhr rund um den Frankfurter Rossmarkt mindestens mit Behinderungen durch Polizeiabsperrungen zu rechnen.

Das Gericht hatte die Auflagenverfügung der Stadt Frankfurt als rechtswidrig erklärt, wie Journal Frankfurt berichtet. Aus Sicherheitsgründen sollte die Versammlung nach Fechenheim verlegt werden, da die Ordnungsbehörden mit gewalttätigen Auseinandersetzungen rechnen.


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Bei vorangegangenen Demonstrationen (Pegida und Freie Bürger)  sei aber auch festzustellen, dass es jeweils zu erheblichen Aggressionen und Angriffen durch die Gegenprotestbewegung gekommen sei, wird das Gericht zitiert. Straftäter und Aggressoren seien fast ausschließlich aus dem Personenkreis der Gegendemonstranten gekommen.

Die Polizei erwartet 500 Demonstranten und bis zu 10.000 Gegendemonstranten, die Veranstalter der Demonstration sprechen von ca. 1000 Teilnehmern, die sie erwarten.

Als prominente Redner aus der Szene treten der Blogger Michael Mannheimer und Michael Stürzenberger auf, der schon mehrmals in Frankfurt war, unter anderem auch am 9. März, als es zu Ausschreitungen aus den Reihen der Gegendemonstranten kam.

 

Die Kritiker der Veranstaltung machen schon seit Wochen mobil:

„Für den 20.06. rufen Neonazis und Rassisten zu einer Großkundgebung in Frankfurt/Main auf. Unter dem Namen „Widerstand Ost-West“ wollen die Islamhasser von Pegida und die Nazi-Hooligans von Hogesa gemeinsam auftreten. Sie wollen an diesem Tag gegen den Islam und gegen Linke hetzen.

Uns ist es egal, unter welchem Namen und welcher Parole oder unter welcher “Führung” Nazis, Hooligans und Rassisten wo auch immer auf die Straße gehen wollen“

heisst es im Text zum Mobilisierungsvideo von Frankfurt Nazifrei.

„Diesen Brandherd gilt es darum jetzt auszutreten, bevor er um sich greifen kann. Darum werden wir ihnen überall gemeinsam, entschlossen und solidarisch entgegentreten – am 20. Juni in Frankfurt. Wir rufen alle AntifaschistInnen und DemokratInnen dazu auf, sich an den Blockaden zu beteiligen.

Wir wollen gemeinsam den Aufmarsch der Neonazis verhindern.“

Nun muss allerdings erst die Entscheidung über die Beschwerde beim hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel abgewartet werden.

Pegida Frankfurt

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2 Kommentare

  1. Die Vehemenz, mit der das System jede noch so kleine Kritik an der Aufnahme der Flüchtlinge bekämpft, ist schon sehr auffällig. Die angeblichen Nazibekämpfer, verwenden dabei offensichtlich demokratiegefährdende Nazimethoden. Dieser Widerspruch legt natürlich nahe, dass die Gegendemonstranten nicht wirklich politische Motive haben, sondern einfach nur gekauft wurden…

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