Die Obergrenze für den Familiennachzug ist bereits Makulatur. Und abgeschobene Asylanten sind zumeist nach kurzer Zeit wieder zurück in Deutschland. Nimmt die Masseneinwanderung erneut Fahrt auf? Die Antwort erfahren Sie in dieser Ausgabe von Die Woche COMPACT. Und das sind heute einige unserer Themen. Verheimlichter Ansturm – Wie die Politik die Migration vertuscht Verlorene Tochter – Was Merkels Heimatstadt von der Kanzlerin hält Verärgerter Pfleger – Warum die SPD ein prominentes Neumitglied enttäuscht Verschwiegene Verhandlungen – Wo die Bundesregierung den Migrationspakt versteckte Verborgene Einmischung – Rüsten die USA in Venezuela Terrorkommandos auf?

Der Kontrollverlust von 2015 darf sich nicht wiederholen – so lautet jedenfalls das öffentlich verkündete Mantra der Eliten. Tatsächlich ist die Balkanroute weiterhin geschlossen. Dennoch stieg die Zahl der Asylanträge in Deutschland im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13 Prozent. In Berlin entsteht derzeit sogar eine extra Behörde für Einwanderung. Kritiker glauben: Die Zeiten des Bahnhofsklatschens sind zu Ende. Doch die Wege nach Deutschland sind nicht verschlossen, sondern vor allem vielfältiger geworden.

Zum letzten Klassentreffen ist Angela Merkel nicht gekommen. Das sagt jeden-falls ihre einstige Mitschülerin Elfriede. Doch im Januar erschien die Kanzlerin mit großem Gefolge in ihrer alten Heimatstadt Templin. Dort ist sie jetzt offiziell die erst vierte Ehrenbürgerin. Die Zahl wäre jedoch höher, hätten die Stadtoberen nicht vor ein paar Jahren einen von Merkels Amtsvorgängern aus der Liste gestrichen. In der Stadt war die Ehrung umstritten. Und auch alte Weggefährten sind beim Thema Merkel durchaus hin- und hergerissen.

Bei der SPD soll seit einigen Jahren alles irgendwie gut sein: Gute Arbeit, gute Renten und natürlich auch gute Pflege haben sich die Sozialdemokraten auf die Wahlplakate geschrieben. Also alles schön und gut. Alexander Jorde hat da offenbar seine Zweifel. 2017 wurde der damals 21jährige zu einem der bekanntesten Merkel-Kritiker. Seine Hoffnung setzte der junge Mann auf die SPD – und wirkt mittlerweile etwas angefressen.

Im Dezember unterschrieb die Bundesregierung den globalen Pakt für Migration. Jahrelang wurde das Abkommen verhandelt, doch die meisten Deutschen bekamen davon nichts mit. Selbst schuld, sagt die Politik – immerhin seien die Bürger ausreichend informiert worden. Doch stimmt das? Ein offizielles Dokument weckt nun Zweifel an dieser Darstellung. Martin Müller-Mertens steht jetzt vor dem Bundestag. Martin, wo hätten wir diese vielen Informationen über den Migrationspakt denn finden können?

Die USA liefern Waffen an den Iran und finanzieren mit den Einnahmen einen Bürgerkrieg in Lateinamerika. In den 80er Jahren wurden diese Machenschaften unter dem Namen Iran-Contra-Affäre bekannt. Ziel war damals zweifellos, Nikaragua mit den Segnungen westlicher Demokratie zu beschenken. Derzeit steht Venezuela im Fadenkreuz Washingtons. Und wie es scheint, hat das Weiße Haus auch für einige der alten Umsturzexperten wieder Verwendung gefunden.

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