Unterschriften stoppen keinen Diktator!

Eine Online Petition wird kaum den geplanten und absolut inakzeptablen Besuch von Erdogan in Deutschland verhindern, da muss einiges mehr kommen, wenn man es ernst meint und nicht nur sein Gewissen beruhigen will. 1967 starb zum Beispiel der Student Benno Ohnesorg während der Proteste gegen den Shah-Besuch durch Polizeigewalt – das waren noch Zeiten. Es gab nur wenige Jubelperser, die das Regime damals mobilisierte – Erdogan hat dagegen Millionen Anhänger in Deutschland postiert. Sie sind eine viel größere Gefahr für Deutschland als damals die zugegeben unappetitlichen Beziehungen zwischen Bonn und Teheran.

Erdogan formt das Zeichen der Muslimbruderschaft

Der Tod von Benno Ohnesorg galt als Geburtsstunde der RAF und der 68er Bewegung. Die Sympathie der linken Kräfte für den politischen Islam hatte später zur Folge, dass der Westen 1979 die islamische Revolution im Iran unterstützte – Peter Scholl-Latour saß als begleitender Journalist im Flieger, der Ayatollah Khomeini zurück aus dem Exil nach Teheran brachte. Für die Rückkehr hatte sich auch der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) auf der Teheran Konferenz eingesetzt. Für die Menschen im Iran bedeutete der Regime-Change den Wechsel von der einen in die andere Diktatur, die ganz sicher keine Verbesserung bedeutete. Die linken Gewerkschaftler, die Khomeini unterstützten, wurden  schnell entmachtet und hingerichtet. Im Namen des Islams wurde noch nirgendwo ein Staat errichtet, der nicht durch brutale Unterdrückung seine Herrschaft sichert.


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Damals der Iran, heute die Türkei. Doch die Lage ist wesentlich komplizierter und so durcheinander geraten, wie es nur in einer total verwirrten Gesellschaft wie Deutschland geschehen kann.

Die heutigen Linken unterstützen PKK Terrorführer Öcalan, einen Mörder, der in Deutschland enormen Schaden angerichtet hat und die gemäßigte kurdische Opposition. Angeblich sind die meisten Kurden links, aber sie wollen einen eigenen Nationalstaat, was wiederum eher rechts und böse ist. Da es sich aber um Ausländer, noch dazu islamische handelt, geht das Ganze für die Linken dann doch in Ordnung, zumal sich die ethnischen Konflikte der Ausländer untereinander wunderbar für den Klassenkampf instrumentalisieren lassen. Dass der Prophet allerdings bei einem Siegeszug zu allererst die Marxisten und Kommunisten wegen ihrer Gottlosigkeit ins Jenseits schickt, haben sie vergessen. So war es auch bei den Palästinensern – die eher sozialistische Arafat PLO wurde durch die islamistische HAMAS entmachtet, damit der Kampf gegen Israel auf ewig weiter geht und kein Frieden in Sicht ist. Der real existierende Islam bedeutet Terror und Unterdrückung, nichts anderes.

Erdogan hat für seine Machtergreifung auch auf den Islam gesetzt, wenn man seinen Werdegang betrachtet, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass er Hitlers Mein Kampf auswendig gelernt und ihn vollständig verinnerlicht hat, die Parallelen sind zu offensichtlich. Gehetzt wurde aber lieber gegen Putin, es sind ja nicht so viele Russen im Land und gegen Trump, um den linken Antiamerikanismus neu zu beleben. Jetzt heult die Presse rum, weil das Erdogan-Regime den linken TAZ-Hetzer Deniz Yücel festgenommen hat. Dort findet man es eben nicht so normal, wenn jemand gegen das eigene Volk hetzt. In Deutschland ist das lustig, wenn sich angebliche „Intellektuelle“ über den baldigen Volkstod der Deutschen freuen. Solange kein Türke das Gegenteil sagt, wie Akif Pirincci, ist alles gut. Wer sich solche Feinde züchtet, muss einen gewaltigen Selbsthass verspüren.

Und dieser Selbsthass, die totale Ablehnung der eigenen Kultur ist mit ein Grund dafür, dass sich die Türken in zweiter, dritter und vierter Generation nicht integrieren wollen. Hier gibt es Sozialhilfe, Erdogan liefert den Stolz frei Haus.

Eine Unterschrift wird jemanden mit einer so klaren Mission wie Erdogan nicht aufhalten – auch keine 80 Millionen. Wer ihn unterstützt, trägt mit Verantwortung für alle Folgen, denn es sind die Stimmen des Volkes, die Erdogans Macht endgültig festigen sollen. Ein Teil dieses Volkes lebt in unserem Land, das angeblich eine freiheitliche demokratische Grundordnung haben soll. Davon ist freilich nicht viel zu erkennen, sonst würde Erdogan bei seiner Einreise verhaftet werden und seine zahlreichen Anhänger müssten das Land wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verlassen.

 

 

Erdogan-Auftritt verhindern / NEIN zu Propaganda für Diktatur und Todesstrafe – Online-Petition

Wir fordern, dass die Bundesregierung und/oder die zuständigen Stellen des Bundes den Propagandaauftritt des türkischen Staatspräsidenten – geplant im März – für die Einführung der Diktatur (türkisches Präsidialsystem) und die Todesstrafe verhindert. Begründung: Laut Auskunft des Regierungssprechers Seibert, ist der Bund für die Genehmigung/das Verbot des Auftritts des türkischen Staatspräsidenten Erdogan zuständig.



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