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Sachsen-Anhalt hat zu viele Krankenhäuser und riskiert damit, dass Patienten wegen fehlender Spezialisierung nicht optimal versorgt werden. Zu diesem Schluss kommt die Barmer Ersatzkasse, Deutschlands zweitgrößte Krankenkasse. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Samstag-Ausgabe). Derzeit betreiben Kommunen, Konzerne und gemeinnützige Träger 48 Krankenhäuser im Land. „42 würden reichen“, sagte Barmer-Landesgeschäftsführer Axel Wiedemann der MZ. „Vor allem Halle und Magdeburg sind überversorgt.“

Aus seiner Sicht würden in Halle drei statt fünf Häuser reichen. „Die AOK hat festgestellt, dass viele Hallenser Gesundheitsleistungen in Leipzig wahrnehmen. Warum hält man dann trotzdem an der jetzigen Struktur fest?“ Für Magdeburg hält der Kassen-Manager „zwei bis drei“ Krankenhäuser angemessen, tatsächlich sind es vier.

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