NÖ: Geplantes Ölheizungsverbot spart weder Energie noch Emissionen

Ein Verbot, das niemandem hilft

Das IWO informiert die Landtagsabgeordneten in NÖ über die Auswirkungen eines Ölheizungsverbots:

ölofen photo
Foto by C.Kellner

Am Donnerstag stimmt der niederösterreichische Landtag über ein Verbot von Ölheizungen bei Neubauten ab. Doch damit werden weder Energie noch Emissionen eingespart. Schaden wird die Änderung der Bauordnung jedoch jenen Häuslbauern in entlegenen Gebieten, die auf die Ölheizung angewiesen sind. Darüber informiert das IWO die Abgeordneten des niederösterreichischen Landtags in einem offenen Brief. Inzwischen haben sich bereits mehr als 15.000 Österreicher für die Freiheit bei der Heizungswahl ausgesprochen.

Den Energieverbrauch und damit die Emissionen zu senken ist eine gute Sache. „Mit dem Vorhaben der niederösterreichischen Landesregierung, Ölheizungen im Neubau zu verbieten, wird das aber nicht gelingen“, ist Martin Reichard, Geschäftsführer des IWO-Österreich, überzeugt. „Da heutzutage die Häuser viel besser gedämmt werden als noch vor wenigen Jahren, wird eine Heizungsart wie die Ölheizung, die auch an sehr kalten Tagen in einem schlecht gedämmten Haus viel Wärme spendet, nicht mehr sehr oft eingesetzt. Gerade aber Hauseigentümer von Gebäuden in entlegenen Gebieten und bei Fällen erhöhten Energiebedarfs, wird die Regierung in Sankt Pölten mit dieser Gesetzesänderung sehr schaden“, ist Reichard gewiss. Jene Häuslbauer, die bereits eine Ölheizung eingeplant haben, müssten jetzt umplanen und mit weiteren Kosten rechnen.

Fehlentscheidung wie Flughafen-Baustopp

Verbote hält das IWO aber auch grundsätzlich für problematisch. „Der Eingriff in die Heizungswahl führt auch zu einer Beeinflussung des Wettbewerbs. Andere Energieträger werden dadurch bevorzugt“, äußert sich Reichard kritisch gegenüber dem Vorhaben in Niederösterreich. Das Verbot sei einmalig in der EU und auch nicht rechtzufertigen.

Als letzte Maßnahme richtet sich das IWO jetzt an die Abgeordneten des niederösterreichischen Landtags, um über die Auswirkungen der drohenden Gesetzesänderung zu informieren. „Es handelt sich um ein Verbot, das keine Vorteile bringt. Weder der Energieverbrauch noch die Klimabilanz werden damit in irgendeiner Form positiv beeinflusst. Die Einführung dieser Bestimmung hat keinen messbaren Einfluss auf den Klimaschutz und wird eine ähnliche Fehlentscheidung sein, wie der Stopp des Baus der dritten Piste des Flughafen Schwechat“, so Reichard.


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15.000 Unterschriften für Wahlfreiheit

Eine Bevormundung der Bürger könne auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, glaubt das IWO, das davon ausgeht, dass dieses Verbot nur der Anfang ist. „Denn was folgt nach dem Verbot der Ölheizung in Neubauten? Was wird der niederösterreichischen Bevölkerung als nächstes verboten?“ fragt sich Reichard. „Wir haben dazu beitragen, dass 45.000 alte Ölheizungen modernisiert wurden. Einsparungen von 1,1 Millionen Tonnen CO2 wären durch Verbote nicht erreicht worden“, so Reichard.

Die Aktion „Freiheit für unsere Wärme“, die sich für Wahlfreiheit und gegen Zwang bei der Heizungswahl einsetzt, erfreut sich unterdessen starkem Zulauf. Bereits mehr als 15.000 Österreicher unterstützen die Petition des IWO durch ihre Unterschrift. Wer sich gegen die Bevormundung der Politik beim Heizen aussprechen will, kann noch bis Ende Mai unter www.freiheit-fuer-unsere-waerme.at unterschreiben.

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1 Kommentar

  1. Es gibt nichts Gutes,
    es sei denn, der Staat tut es!

    Staatsgläubige unter sich
    http://www.dzig.de/Staatsglaeubige-unter-sich

    25. Januar 2017 | Staatlich gefördert: Extremisten trainieren, Schlösser zu knacken

    „Rosa Antifa Wien“ und „W23″gehören zum Umfeld des extremistischen Antifa-Milieus der Stadt Wien. Jetzt halten sie ein Seminar zum Aufbrechen von Schlössern ab. Und zwar in Räumlichkeiten eines Verlages, der von der etablierten Politik massiv mit Steuergeldern ausgestattet wird.

    … aber zurück zum eigentlichen Thema:

    3. Klima ist eine Statistik von Wetterdaten.
    4. Methan steigt laufend weltweit aus dem Erdinneren ins Freie auf.
    5. Kohlendioxid ist ein Lebensmittel.

    Staatsgläubigkeit
    Es gibt nichts auf diesem Planeten, was mehr Schaden verursacht als ein Staat. Es gibt mehr als zweihundert davon. Sie zerstören die Umwelt durch Kriege, töten Menschen oder stürzen sie in Armut und Abhängigkeit. Von ein wenig Geo-Engineering abgesehen, beeinflussen weder Mensch noch Haustier das Wetter. Klima ist eine Statistik, aber kein Naturgeschehen.

    Luft wird besteuert
    Das meiste Kohlendioxid stammt von Mikroorganismen. Ohne Pflanzen, die per Photosynthese Kohlendioxid verarbeiten, würde sehr bald der Sauerstoff zum Atmen zur Neige gehen. Riesige Massen, nämlich unschätzbar und unmessbar viel Methan steigt nicht nur aus dem Inneren anderer Himmelskörper wie Monden und Planeten auf, sondern auch auf der Erde, nämlich in Gewässern wie auch an Land. Aus ihm stammen die Moleküle für Kohlendioxid und Wasserstoffverbindungen, weil das Methan nämlich in der Atmosphäre verarbeitet wird. Dem entsprechen die Schwankungen im Laufe der Erdgeschichte. Ab und zu knallt etwas aus dem Weltall hernieder – meistens nur Kleinkram – oder Vulkane spucken alles Mögliche in großen Mengen aus – manchmal auch Lava.

    Weltsichten
    Das unverständliche Geschwurbel von Karl Marx übertrifft noch den Krampf von Adolf Hitler. Mit dem Mäntelchen von Friedrich Engels und Bernhard Stempfle, einem jesuitischen Lektor, wurde viel Mist verzapft, auf dem allerlei absurde Ideen wuchsen, die Menschen beschäftigt halten und miteinander streiten lassen.

    Schildbürger und Schuldenbürger
    Das Für und Wider in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tierhaltung wird von solchen Schnapsideen hin- und hergezerrt. Selbst der Betrieb von Fahrzeugen und das Erzeugen von Strom hat mit Landwirtschaft zu tun. Absurder geht es kaum, weil wir unbegrenzt viel Erdgas und Erdöl, sehr viel Steinkohle und nicht gerade wenig Braunkohle abbauen können. Und ja: Es gibt tatsächlich fossile Brennstoffe, nämlich Holz, Torf und Braunkohle.

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