Niederländische Studie: Dschihadisten oft psychisch krank

Syrienkämpfer schon lange vor der Abreise auffällig

Photo by quapan

Eine Studie in den Niederlanden hat Auffälligkeiten von den Dschihadisten untersucht, die derzeit auch aus den Niederlanden nach Syrien reisen, um dort für den Islamischen Staat zu kämpfen, berichtet die niederländische Zeitung De Volkskrant.

Die Experten für Extremismus und Terrorismusbekämpfung stellten bei mindestens 20 Prozent der Gotteskrieger schwere Verhaltensstörungen oder psychiatrische Diagnosen, wie Schizophrenie, Autismus oder Psychosen fest.

Grundlage der Untersuchung waren 140 Polizeiakten von Dschihadisten, davon etwa die Hälfte marokkanischstämmig.

Weitere Auffälligkeiten: Keiner der Dschihadisten hatte einen Hochschulabschluss, viele von ihnen waren ohne feste Arbeit und kamen aus zerrütteten Familien. Auch Obdachlosigkeit, häusliche Gewalt, Selbstmord eines Elternteils und Missbrauch fanden sich in den Lebensläufen.

Die Kriminalitätsrate unter den männlichen Dschihadisten sei zwei Mal höher als normal, unter weiblichen gar fünfmal so hoch.

Die Ergebnisse sind nicht sehr überraschend. Wer in einer Gesellschaft Halt gefunden und etwas zu verlieren hat, der gibt nicht einfach sein Leben auf, um in den Krieg zu ziehen.

Die Wurzeln der Gewalt hat schon die Kindheitsforscherin Alice Miller untersucht und mit ihren Schriften zur Erziehung, wie auch zur Psychoanalyse nach Sigmund Freud für kontroverse Diskussionen gesorgt:

„So gut wie alle Kinder unseres Planeten werden in ihren ersten Lebensjahren geschlagen. Von Anfang an lernen sie Gewalt, und diese Lektion ist in ihrem Gehirn gespeichert. Kein Kind wird gewalttätig geboren.

Gewalt ist NICHT genetisch bedingt. Sie existiert, weil geschlagene Kinder in ihrem Erwachsenenleben von der Lektion Gebrauch machen, die im Gehirn gespeichert ist.“

In den Niederlanden, wie auch in Deutschland und einigen weiteren europäischen Ländern gibt es einen breiten gesellschaftlichen Konsenz, dass Gewalt in der Erziehung als geächtet gilt und teilweise auch entsprechende Gesetze, die Eltern das Schlagen ihrer Kinder verbieten.

Zweifellos hat sich vieles in den letzten Jahrzehnten gebessert, doch die Ansicht, dass so ein Klaps noch keinem geschadet habe, dürfte immer noch weit verbreitet sein und sich nicht nur auf Familien mit Migrationshintergrund in sozialen Brennpunkten beschränken, aber hier keinen Zusammenhang zu sehen, wäre sträflich.

Wenn archaische Traditionen, religiös begründete Vorstellungen von Erziehung und soziokulturelle Hürden ganze Gesellschaftsschichten von der Teilhabe am Leben in einer weitgehend säkularisierten und offenen Gesellschaft abschneiden, wenn Jugendämter und Sozialarbeiter wegschauen, wenn ihnen misshandelte Kinder aus solchen Familien über den Weg laufen, weil das bei „denen eben so ist“, wenn in Deutschland sogar die religiös begründete Verstümmelung (Beschneidung) von Säuglingen und Kindern per Ausnahme – Gesetz erlaubt wird, wenn religiöse Fanatiker offen ihre frauenfeindlichen und zur Gewalt gegen Frau und Kind aufrufenden Predigten in Moscheen halten dürfen, wenn die Scharia verharmlosend von sogenannten „Friedensrichtern“ als Alternative zu Gerichtsverfahren erlaubt, damit die „westliche Werte Justiz“ von der Arbeit entlastet wird, damit „diese Gruppen ihre Angelegenheiten unter sich regeln“ – dann muss man sich nicht wundern, wenn Gewalt und Unterdrückung wieder dorthin zurück kehrt, was als Keimzelle der Gesellschaft gilt und besonderen Schutz genießen sollte: Die Familie!

Dass aus den Familien, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens, sondern in als „sozialen Brennpunkten“ bezeichneten, längst aufgegebenen Stadtvierteln wohnen, überdurchschnittlich viele Gewalttäter und psychisch Kranke hervorgehen, dem sollte man nicht mit weiteren Studien, sondern mit Entschlossenheit begegnen.

Ursache für die Gewalt ist die Gewalt, egal wie sie begründet wird. Wer sie gedeihen lässt, muss sich über die Folgen nicht beklagen und erst dann handeln, wenn es definitv zu spät ist.

Eine ähnliche Hinwendung zu gewalttätigen Erziehungsmethoden ist auch bei den sich im Aufwind befindenden christlich-fundamentalistischen Sekten zu beobachten. Die sogenannten Zwölf Stämme begründeten ihre teilweise vor Gericht behandelten Erziehungsmethoden mit Bibelstellen aus dem Alten Testament.

In diesen Fällen zeigte sich die deutsche Justiz jedoch dem Kindeswohl verpflichtet und sah die Gefahr der Traumatisierung und ihre Folgen für die weitere Entwicklung der Kinder als schwerwiegend genug an, um hier entsprechende Urteile zu erlassen.

Da es sich hier um eine als „Sekte“ deklarierte Glaubensgemeinschaft handelte, konnte das Gericht natürlich nicht den Vorwurf der Islamfeindlichkeit auf sich ziehen oder gar der Fremdenfeinldichkeit bezichtigt werden.

 

Anzeige

Diese Dinge müssen Sie noch heute einkaufen!

Deutschlands ERSTER KRISENSCHUTZBRIEF „Überleben in der Krise“ zeigt, was Sie jetzt einkaufen müssen. Erfahren Sie, welche Dinge Sie ab sofort bunkern müssen. Denn auf Sie wartet jetzt eine der größten Katastrophen in der Geschichte Europas! Wer sich nicht dementsprechend vorbereitet, wird schon bald alles verlieren. Also sichern Sie sich ab. Erhalten Sie diese 4 Checklisten und ein Geschenk im Wert von 177,10 € kostenlos und exklusiv.

Klicken Sie jetzt HIER und Sie erhalten die Checklisten und das Geschenk

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum
Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 4916 Artikel
Frisch aus der Redaktion

3 Kommentare

  1. Mal im Ernst, hat man dafür wirklich eine Studie benötigt??? Ist ja selbstredend, dass es alles kranke Gestalten sind. Zertifikat nicht nötig.

  2. „doch die Ansicht, dass so ein Klaps noch keinem geschadet habe, dürfte immer noch weit verbreitet sein und sich nicht nur auf Familien mit Migrationshintergrund in sozialen Brennpunkten beschränken“

    ‚Einer muss ja schlagen, denn sonst heult ja keiner‘
    z.B. der Priester Hans Buschor

    Was lernen wir: die sogenannten „abrahmitischen“ Religionen
    (Judentum, Christentum, Islam) sind in ihrem Kern menschenverachtend.

Kommentare sind deaktiviert.