Köln: Polizeipräsident gegen private Wachpatrouillen in Wohnvierteln

Köln: Im November 2015 haben sich mehrere Anwohner des Auenviertels zusammengeschlossen und den Verein „Sicherheit im Auenviertel“ gegründet, um der zunehmenden Unsicherheit im Wohnviertel entgegen zu wirken, wie auf der Internetseite zu lesen ist. Also gab es bereits vor der besagten Silvesternacht triftige Gründe, für die eigene Sicherheit in die eigene Tasche zu greifen.


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Der Polizeipräsident Jürgen Mathies findet das gar nicht gut. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ heute berichtet, hat er sich vehement gegen den Einsatz privat finanzierter Wachdienste als. Patrouillen in Wohngebieten ausgesprochen. Er sei in Sorge, dass sich „zahlungskräftige Bewohner“ Sicherheit kauften und in ihrem Umfeld subtilen Druck ausübten, sich daran zu beteiligen, sagte Mathies dem Blatt zufolge in einer Diskussion zur Sicherheitslage in der Stadt Köln. Er bezweifelte, dass der Einsatz von Wachfirmen die Situation verbessere. „Wenn es Ihnen subjektiv hilft, dann ist das so. Mir fehlen aber die objektiven Fakten“, hielt Mathies der Initiative „Sicherheit im Auenviertel“ entgegen, die in einer gut situierten Wohngegend des Stadtbezirks Rodenkirchen im Kölner Süden seit mehr als einem Jahr einen privaten Wachdienst Streife fahren lässt.

Die Mitglieder des als Verein organisierten Zusammenschlusses zahlen nach Angaben des Organisators Thomas Tettinger 90 Euro monatlich für diese Patrouillen. Mathies kündigte demgegenüber an, nach der Erhöhung der Polizeipräsenz in der Kölner Innenstadt seit den Gewaltexzessen der Silvesternacht 2015 auch verstärkt Beamte in der städtischen Peripherie einzusetzen.



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4 Kommentare

  1. zu Deutschland und deren Politiker, Polizei und Justiz kann man keinen Kommentar mehr verfassen!
    würde man die Wahrheit schreiben, kommt das maasmännchen daher!

  2. So wird es deutlich:
    Die Büttel können den Bürger nicht mehr schützen.
    Tut der Bürger aber legales um sich selbst zu schützen, wird er mit dümmlich plattem Geschwätz
    eines Politclowns mies gemacht. Wo war dieser Schwätzer Mathies denn an den beiden vergangenen Silvesterabenden ? Die Bürger, die sich Sicherheit selbst verschaffen weil der Staat versagt „üben also subtilen Druck aus.“ Nein Herr Mathies, sie führen den Staat als Papiertiger mit großem Maul vor.
    Jeder soll und muss erkennen, dass in diesem Land nur noch „hilf dir selbst dann hilft dir Gott“, gilt.

  3. Wenn die Polizei dazu nicht mehr in der Lage ist das Volk zu schützen muss man es eben selber in die Hand nehmen. Das wird noch zunehmen. Immer mehr Überfälle, Vergewaltigungen, Raub, Mord und totschlag durch das Gesindel das unsere Regierung ins Land gelassen hat.
    Endlich fängt das Volk an sich zu wehren und unternimmt was.

  4. Ja, schöne Sache. Während der Staat mit gar nicht so subtilen Mitten Druck ausübt, um das Geld der Bürger einzusammeln, um damit….die Sicherheitslage immer weiter zu verschärfen. Meine objektiven Fakten sind z.B. das ich meine Freundin, deren Auto für eine Woche zur Reparatur ist jetzt jeden Tag abends von der Arbeit abholen muss. Originalzitat: „Strassenbahn geht gar nicht mehr – solches Viehzeug“. War noch vor 5 Jahren kein Thema

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