Wir haben abgeschworen: Der Zentralrat der Ex-Muslime

Mina Ahadi kritisiert die Politik im Umgang mit dem Islam

Seit 2007 gibt es schon den Zentralrat der Exmuslime in Deutschland. Die Vorsitzende Mina Ahadi stammt aus dem Iran. Ihr Mann wurde dort hingerichtet und auch gegen sie wurde ein Todesurteil verhängt, weil sie sich weigerte, ein Kopftuch zu tragen.

Den von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Zentralrat der Muslime in Deutschland lehnt sie vehement ab, da er nicht für die über 4 Millionen Muslime in Deutschland als Vertreter sprechen könne.

Die Bundesregierung habe viel zu eng mit den islamischen Verbänden zusammen gearbeitet und deren Einmischung in das alltägliche Leben damit gefördert. 

Sie kritisiert den Bau von Moscheen in Deutschland und die zunehmende Radikalisierung von Jugendlichen. Dies stünde der Integration entgegen. In Bezug auf die Terrororganisation des Islamischen Staates sieht sie auch die Politik der USA sehr kritisch.


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Im Irak sei das Chaos, das die us-amerikanische Interventionen dort angerichtet haben, einer Zerstörung der Zivilgesellschaft gleich gekommen, die auch für das Erstarken der IS verantwortlich ist.

Den westlichen Regierungen wirft sie Kulturrelativismus vor. Der Islamismus ist eine internationale Bewegung und Bedrohung, gegen die man auf die Straße gehen müsse.

Gegen die sogenannte Scharia-Polizei in Wuppertal organisierte der Zentralrat der Exmuslime Demonstrationen, bevor PEGIDA und Co sich der Thematik angenommen haben.

An die Bundesregierung richtet sie klare Forderungen:

Sofortige Auflösung der deutschen Islamkonferenz

Keinen muslimischen Religionsunterricht an Schulen

Mehr Säkularisierung und Frauenrechte

Keine finanzielle Unterstützung für muslimische Organisationen

Keine weiteren Moscheen

Keine Scharia Richter im deutschen Rechtssystem

 


Webseite: exmuslime.com

Bildquelle:

By User:Mathias Schindler (Own work) [GFDL or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons
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2 Kommentare

  1. Was für eine mutige Frau, Respekt, Dir liebe Mina.
    Mein Stiefgrossvater ist ein türkischer Einwanderer. Es war nicht immer einfach mit ihm zu leben. Eines Tages war ich mit seinen Kindern (meinen Onkeln) auf einem Fest. Wir alle aßen dort Currywurst mit Pommes. Als wir Zuhause waren, stellte sich die Frage, was wir erlebt und unternommen hatten.

    Einer meiner Onkel antwortete: Wir waren auf dem Schützenfest, haben Spass gehabt und Currywurst mit Pommes gegessen. Daraufhin ging mein Stiefgrossvater an die Küchenzeile, nahm ein Messer aus der Schublade, ging auf seine Söhne (meine Onkel) zu und rief: Ich werde euch die Kehlen aufschlitzen, wie konntet ihr nur Schweinefleisch essen.

    Mein Vater hatte einen anstrengenden Kampf, um das Leben der Kinder zu retten.

    Diese Geschichte spielte sich vor ca. 45 Jahren ab. Heute bin ich über 50 und weiß seitdem was Islam und Moslem heisst. Ich möchte keine Kritik üben, es ist meine unmittelbare Erfahrung mit einem gläubigen Moslem.

    Ich lebe heute vegan und eher Buddistisch. :-)

    Danke Eurer Opposition, werde Euch weiter empfehlen.
    Lieben Gruß

  2. Menschenrechtsaktivistin Mina Ahadi ist Vorsitzende im Zentralrat der Ex-Muslime und wird von Islamisten mit dem Tode bedroht. Im Exklusiv-Interview der Reihe Promitalk spricht die 59-Jährige über ihre Abkehr vom Islam und darüber, warum dieser – wie jede andere Religion – nicht zu Deutschland gehören sollte. http://www.lokalkompass.de/521274

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