Bargeldverbot: Ausweichen auf Goldmünzen praktikabel und erlaubt?

Wie erkennt man gefälschtes Gold?

Alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel ist die ungedeckte Papiergeldwährung Euro – eine nette Umschreibung für Betrug.

Mit der Einschränkung und dem demnächst anstehenden totalen Verbot von Bargeldgeschäften, ist nicht nur totale Kontrolle, sondern auch vollständige Enteignung aller Noch-Guthabenbesitzer möglich.

Krügerrand photo
Photo by oliworx

Terroristen und die organisierte Kriminalität lachen über solche Maßnahmen, die den Staat als das entlarven, was er ist: Ein kriminelles Syndikat, das aufgrund des Geldmonopols im Vorteil, moralisch aber keinesfalls über die Konkurrenz aus der Halbwelt erhaben ist – im Gegenteil.

Wahrscheinlich presst die Mafia ihre Schutzgeldkontoinhaber weit weniger aus, als die kriminellen Finanzämter der Euromitgliedsstaaten.

Kann man auf Gold und Silber in Krisenzeiten ausweichen?

Während die Halbwelt aufgrund der Einschränkungen schon längst auf digitale Geldschiebereien und Tauschgeschäfte (Waffen gegen Öl) umgestiegen ist, können Privatleute nur im kleinen Rahmen Tauschhandel betreiben – Kaffee und Zigaretten gegen eine Autoreparatur oder den Familienschmuck. Bei gewerblichen Geschäften muss der Gegenwert von Sachleistungen in Euro aufgelistet und bei der Steuer angegeben werden. Sobald der Verdacht besteht, dass privat oder gewerblich der Euro als Zahlungsmittel umgangen wird, werden die Behörden unangenehme Fragen stellen. Schon eine private Kleinanzeige “Tausche PKW Alufelgen gegen Krügerrand” dürfte in diese Kategorie fallen.

Physisches Gold und Silber in Form von Münzen eignet sich deshalb eher als Wertspeicher, auf den der Staat nicht so schnell Zugriff hat, aber natürlich hinterlassen Ankäufe bei Edelmetallhändlern Spuren. Wo also ist das Gold geblieben, könnte das Finanzamt fragen oder ein Gerichtsvollzieher, falls man einmal in die Verlegenheit gerät, sein Vermögen offenzulegen.

Sollte es im Zuge der Eurokrise wie schon in den Dreißiger Jahren zu einem Goldverbot kommen, wissen die Behörden, wo etwas zu holen ist und können das Gold beschlagnahmen, viel sicherer als ein virtuelles Goldanleihendepot ist diese Variante wenn es hart auf hart kommt nicht.

Viele Goldbesitzer verkaufen jetzt schon ihre Vorräte, da ihnen das Geld ausgeht. Die Preise beim Händler unterliegen dem offiziellen Tageskursen, doch auch hier gilt für den Edelmetallverkäufer in finanzieller Notlage, dass das Finanzamt ein Auge darauf hat.

Jemandem sein privates Gold gegen Euro abzukaufen ist zurzeit nicht illegal und kann sich für private Käufer lohnen, denn da keine unangenehmen Fragen gestellt werden, ist der Kurswert Verhandlungssache.

Wie aber erkennt man falsche Goldmünzen?

Relativ sicher ist man beim Edelmetallhändler, meist bekommt man ein Zertifikat zu den Münzen, aber für den privaten Weiterverkauf lässt sich so ziemlich alles fälschen, wenn die Opfer nur gutgläubig genug sind. Bei reinen Goldmünzen ist dies aber fast unmöglich.

Mit einer Feinwaage lässt sich das Gewicht der Münzen bestimmen. Abweichungen beruhen immer auf Tricksereien, denn Gold hat ein spezifisches Gewicht.

Mit einem sogenannten Münzfisch (Schablone) kann man recht genau die Maße einer Münze überprüfen.

Etwas Aufschluss liefert dieses Expertenvideo.

 

Im Krisenfall kann man also durchaus die Zahlung mit Goldmünzen relativ sicher vor Fälschungen abwickeln. Wenn sich ein Schwarzmarkt entwickelt, sind die Tageskurse abhängig von Angebot und Nachfrage und für die Akzeptanz von Goldmünzen muss auf beiden Seiten das nötige Know How im Umgang mit dem Edelmetall vorhanden sein. Da in einem solchen Machtvakuum das Geldmonopol bedeutungslos geworden ist, ist es alleine Sache der Verhandlungspartner, womit gezahlt wird.

Gold kann man weder essen noch tanken, es würde wohl zu denen wandern, die genügend Säcke Kartoffeln gebunkert haben. Seinen individuellen Wert aber behält das Gold, während die Kartoffeln schon längst gegessen und verdaut sind. Das Papiergeld aber reicht nicht mal mehr zum Arschabwischen, da sich der weitaus größte Teil davon sowieso nur virtuell im Umlauf befindet.

Noch nie hat sich der Werteverfall einer Gesellschaft so deutlich ausgedrückt!

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5 Kommentare

  1. An die Redaktion:
    Sie sollten wissen, dass es auch heute noch in Deutschland möglich ist, anonym bis zu 15.000 Euro Gold über die Ladentheke zu kaufen.
    Ideal für Selbständige, die sich eine private Altersversorgung aufbauen wollen, denn für das Geld, das man von Kunden erhält, aber beim Finanzamt nicht erscheinen soll, kauft man sich anonym Goldmünzen.
    Verkaufen kann man die Münen auf der ganzen Welt.
    Außerdem: Selbst wenn ich sagen würde, dass ich diese Münzen vor 20 bis 30 Jahren für meine Altersversorgung von Schwarzgeld gekauft hätte, wäre alles verjährt. Auf dem Münzen steht ein Datum und eine Kaufquittung erhalte ich beim Kauf (ohne meinen Nahmen) auch.
    So kann ich den Kauf mit Datum nachweisen, muss es aber nicht.

    Viele grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. Während die Europäische Zentralbank noch dabei ist zu entscheiden, ob und wann sie aufhören will, 500-Euro-Scheine zu drucken, hat die Bank von Griechenland, Teil des Eurosystems der EZB, bereits einen neuen Pflock im Krieg gegen das Bargeld eingeschlagen. Jedem, der einen 500-Euro-Schein zur Bank bringt, droht eine Geldwäscheuntersuchung.

  3. Die Behörden können bei Tauschhandel keine unangenehmen Fragen stellen (können schon, hat sie aber nicht zu interessieren): der Wert wird nämlich nicht über das Geldsystem, sondern über den persönlichen Wert definiert. Dieser ist aber nicht monetär definierbar und kann daher nicht besteuert werden.

    Merke: Tauschgeschäfte sind steuerfrei (!), da dabei kein Geld(!)wertevorteil errungen werden kann. Erst bei einem Wiederverkauf der neuen Sache (sprich: Wertumwandlung in Währung), wäre man zum Differenzwert steuerpflichtig.

  4. Hallo Incamas SRL- Asuncion / Paraguay,
    wenn es in meiner Macht stände, dann würde ich morgen alle 500 Euro Scheine für ungültig erklären; wenn der Besitzer nachweisen kann, wo er sie herhat, müssten sie in kleinerer Scheine umgetauscht werden.
    Ich bin nun Rentner, wohne in Südspanien, war als Handwerksmeister selbständig, habe mehrere Immobilien in meinem Leben gekauft und Millionen bewegt.
    Ich habe keinen 1.000 DM Schein jemals benötigt oder einen 500 Euro-Schein; maximal 100 Euro.
    Wenn ich Geld vor dem Finanzamt verstecken wollte, dann habe ich mir Goldmünzen gekauft; das kann man auch mit 100 Euro Scheinen, denn kein Kunde, der seine Rechnung “sofort” bezahlt, zahlt mit größeren Scheinen.
    In meinem ganzen Leben habe ich vielleicht 10 x solche Scheine in der Hand gehabt und hatte dann nur Probleme beim Einkauf damit.
    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  5. Ein amerikanischer Radiomoderator, der bei 9/11 in New York war, berichtete, dass die Geldautomaten ausfielen oder leer waren und das System für Kreditkartenzahlung zusammengebrochen war, sodass die meisten Menschen mit ihren Karten und ohne Bargeld nichts einkaufen konnten.

    Die Geschäfte waren zudem binnen Stunden leer.

    In so einer Situation braucht man zuallererst Nahrung und dann Bargeld. Denn der Verkäufer hat keine Möglichkeit, in so einer Situation mit langen Schlangen den Wert und die Echtheit einer Goldmünze zu testen und wird sie schlicht nicht akzeptieren.

    Wenn das Bargeld über einen längeren Zeitraum völlig ausfällt, dann wird es auch keine Waren mehr in den Geschäften geben. Und dann macht der das große Geschäft auf dem Schwarzmarkt, der Nahrung anbieten kann und dafür das nicht essbare Gold weit unter Wert kassiert.

    Wenn man allerdings mit dem Gold die Krise aussitzen kann und dann nach der Krise verkaufen will, wird man feststellen, dass plötzlich gar keine Nachfrage mehr danach besteht.

    Gut ist die Investition in Gold nur dann, wenn man vor der Krise einsteigt, und auf dem Höhepunkt der Krise verkauft und in Sachwerte umschichtet. Aber man kann natürlich auf einen anderen Ausgang spekulieren, wenn man eh nicht weiss, wo man noch sicher investieren kann.

    Übrigens war es bisher so, dass abwechselnd entweder der Anleihemarkt oder der Aktienmarkt im siebenten Jahr (Schemita) zum Lasten der Kleinanleger massiv an Wert verloren hat. Diesesmal sieht es so aus, als wären die Spareinlagen und Bankguthaben dran, damit sich die Staaten entschulden können.

    Da Wertpapierdepots durch Schäuble zum Konkurseigentum der Banken gemacht wurden und Tafelpapiere fast vollständig abgeschaft wurden, wird es einen mit Aktien diesesmal genauso treffen. Es droht ein 100% Verlust, bei allem, was mit Banken zu tun hat.

    Ansonsten hätte ich das jetzt als relativ sicheren Ausweg Aktien bestimmter Branchen empfohlen. Die Aktien werden zwar auch drastisch verlieren, aber in vielen Firmen stecken eben auch richtig viele Sachwerte und solide Geschäftsmodelle.

    Sonst würden noch Fremdwährungen ausserhalb der Euro/Dollarzone und nicht durch Dollar gedeckt eine Lösung anbieten. Aber da momentan ein Währungskrieg tobt und solche Währungen massiv nach unten gedrückt werden, würde man da erstmal nur verlieren. Und es ist nicht abzusehen, ob die Währungen irgendwo Grund finden oder ob es bis zum Staatsbankrott weitergeht.

    Für mich habe ich beschlossen, alle Investitionen vorzuziehen und Dinge meines täglichen Bedarfs zu lagern. Dazu habe ich einige Sammlerstücke gebraucht gekauft, die ich nach einer Krise sicher auch gebraucht verkaufen kann. Dazu Investitionen in einen Garten zur Lebensmittelerzeugung, Solaranlage, Brunnen, Bewässerungssystem und einen Holzofen.

    Und vielleicht lege ich mir auch einpaar Silbermünzen hin aber wirklich nur ganz am Ende.

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