Amok-Bauer soll lebenslänglich in die Psychiatrie

Letztes Jahr wehrte sich ein Bio-Bauer aus Ascheberg gegen einen Polizeieinsatz auf seinem Grundstück.

Das Veterinäramt hatte die Registrierung seiner Kühe mit Ohrmarken verfügt, womit der Landwirt aber nicht einverstanden war, weil er das als Tierquälerei betrachtet. Als der Tierarzt mit Polizeiverstärkung erschien, setzte sich der Bauer in seinen Traktor und demolierte die Einsatzfahrzeuge. Mit Schüssen auf die Reifen wurde er von den Beamten gestoppt. Der Sachschaden wurde mit 100.000 € beziffert. Seitdem sitzt er in der Psychiatrie.

Das Kieler Landgericht am Dienstag nun die dauerhafte Unterbringung in einer psychiatrischen Fachklinik angeordnet. Die Staatsanwaltschaft hatte für die Maßnahme plädiert, weil der Angeklagte unter „isolierten Wahnvorstellungen“ leide und sich weiterhin als uneinsichtig zeige.

Die Verteidiger kündigten Revision an.

Bauer wehrt sich mit Traktor gegen Polizeieinsatz

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2 Kommentare

  1. Bravo, das hat er gut gemacht.
    Die Tiere gehören ihm, da hat der Staat nichts dreinzureden.
    Diese Ohrmarken stören mich auch.
    Jemand muss mal anfangen und diese Beamten-Bourgeoisie mit ihren Myriaden von Gesetzen stoppen.
    „Dauerhafte Unterbringung“ in der Psychiatrie, ja auch zu Sowjetzeiten machte man das mit unliebsamen und sogenannten Dissidenten.
    Es passt alle zusammen.

  2. Ja, so ist das in einem Obrigkeitsstaat, mit Beamtenadel.
    Wer sich wehrt kommt weg.
    Mollath hieß der Mann in Bayern der krumme Touren zwischen Banken, Staat und Justiz aufdeckte.
    Solche Richter gehören in den Knast. Unfähige aber willige Gutachter gibt es zu hauf.
    Ob das auch einer von der Sorte war ?

Kommentare sind deaktiviert.