von Granada [CC BY-SA 4.0], vom Wikimedia Commons
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Das DFB-Team, das sich nur noch „Die Mannschaft“ nennt, muss heute gegen Schweden antreten und tritt nicht als Favorit an. Am Abend könnte bereits der Grundstein für eine vorzeitige Abreise gelegt werden.

Wenn das Team verliert, haben dieses Mal nicht nur wie sonst, der „Bundestrainer“, sondern vor allem die Fans schuld, glaubt man manchen Politikern, die plötzlich wieder von einer „Nationalmannschaft“ sprechen.

KStA: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte die Pfiffe der Zuschauer gegen die türkischstämmigen Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan kritisiert. „Den Erdogan-Termin hätten sie sich schenken können. Aber die Pfiffe gegen Özil und Gündogan sind unangemessen. Sie gehören zur Nationalmannschaft“, sagte Laschet dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe). „Ich habe aber den Eindruck, dass es manchen nicht passt, dass die Nationalmannschaft die Vielfalt Deutschlands spiegelt“, fügte der Regierungschef hinzu. „Ich finde es gut, dass Kinder von Zuwanderern, die hier geboren sind, Teil unserer Nationalmannschaft sind. Jogi Löw soll die elf Besten aufstellen. Punkt“, erklärte Laschet.