Maritim Hotel: Hausverbot für Höcke – Islamisten willkommen!

Der Bundesparteitag der AfD am 22. April soll nach wie vor im Kölner Maritim Hotel stattfinden – allerdings ohne Björn Höcke. Ihm wurde in allen Hotels der Kette ein Hausverbot erteilt.

der türkische Sportminister Akif Cagatay Kilic photo
Erdogan-Demo 2016: Delegation des türkischen Sportministers Akif Cagatay Kilic auf dem Weg vom Maritim Hotel zur Kundgebung – Photo by opposition24.de

Die Presseprecherin des Hotels sagte gegenüber dem Stern:

„Wir haben bislang die Politik vertreten, allen Parteien und Organisationen, die sich im demokratisch legitimierten Spektrum bewegen, als Veranstaltungsort zur Verfügung zu. […] Jedoch haben wir unter anderem dort Grenzen gezogen, wo andere wegen ihrer Herkunft, Rasse oder Religion diskriminiert wurden, wo der Holocaust geleugnet oder sonst die Gräuel des NS-Regimes in Abrede gestellt oder verharmlost wurden. Bei der AfD haben wir diese Grenzen bislang nicht als überschritten angesehen. Das gilt jedoch nicht für die Äußerungen von Herrn Höcke am 17.01.2017 in Dresden.“ Quelle: Stern

Wenn man den Inhalt von Höckes Rede nicht kennt, könnte man aus dieser geschickten Formulierung der Pressesprecherin folgern, er habe den Holocaust geleugnet, was in Deutschland strafbar ist, Höcke aber nicht getan hat. Weiter schreibt der Stern, „die Marke Maritim sei durch die AfD ramponiert“. Die Anfeindungen der AfD-Gegner gingen von Boykottaufrufen gegen Maritim bis hin zu Morddrohungen gegen die Mitarbeiter. Hier könne man also bereits von einem Imageschaden sprechen, wird die Pressesprecherin nochmal zitiert.

Bei der Delegation des türkischen Sportministers als Abgesandte der islamistischen  Erdogan-Regierung zu der umstrittenen Demo 2016 hatte man noch keine Bedenken hinsichtlich schlechter PR. Bei der Veranstaltung wurde gegen Andersgläubige gehetzt und die Todesstrafe für Gülen und seine Anhänger gefordert.

Die Hotelkette betreibt auch mehrere Häuser in Ägypten und in der Türkei. Wie wäre es dort mit einem vorsorglichen Hausverbot für Erdogan oder den ägyptischen Großimam Prof. Dr. Ahmad Mohammad al-Tayyeb, der die Todesstrafe für Apostaten befürwortet? Dort könnte man sich sogar besonders mutig zeigen, wenn „andere wegen ihrer Herkunft, Rasse oder Religion diskriminiert“ werden. Die Folgen wären wahrscheinlich um einiges schlimmer, als die gegen das Kölner Haus, aber sie kämen mutmaßlich aus der selben Ecke.

 

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17 Kommentare

  1. Wie nach 1933: Sippenhaft.
    Eine feine Sippe diese Schranzen vom Maritim.
    Gut dass es aber an die Presse kommt.
    Da hatten wir schon häufiger Veranstaltungen. Die allerdings nach solchem Eingriff in
    deomkratische Strukturen nicht mehr stattfinden werden. Dass deren Grips scheinbar nicht
    ausreicht, Höckes durchaus umstrittene Formulieren zu begreifen, ist beim Bildungsstand heutiger
    junger Erwachsener nur normal.

  2. Also, es ist ja schön das die Hotelkette den AfD Parteitag nicht ausgeladen hat, obwohl der Druck massiv zu sein scheint.
    Soi gesehen lobenswert.
    Umso mehr ist es schade das die sich nun Anmassen der AfD sagen zu wollen, wer an ihrem Parteitag teilnehmen darf.
    Also sie mischen sich in den Parteitag ein, den sie nur noch für Mitglieder ermöglichen wollen die ihnen genehm scheinen.
    Hat man sowas schon erlebt, so eine Dummheit ?

  3. „Unsere“ Politiker haben Deutschland zu einen Faschisten-Staat gemacht !
    Die Bürger, die jeden Tag unter wildfremden Menschen leben müssen, die
    unsere Kultur und unsere Lebensweise verachten, haben Angst um Ihre Kinder.
    Sie trauen sich fast nicht mehr auf eine öffentliche Veranstaltung und
    traditionellen Festen.
    Es herrscht in unserem Land bereits jetzt ein mittleres Chaos und die
    Regierung macht einfach weiter so.
    Das fatale ist, dass Sie von der sogenannten „Elite“, schleimigen Organisationen und Medien, nur des Geldes wegen unterstützt wird. Selbst die eigene Religion macht da keinen Unterschied. Welch ein verlogener Haufen ! Da hilft nur noch „austreten“ aus diesem verlogenen Syndikat.
    Die Zahl der Bürger die das nicht so sehen ist ungemein hoch. Das es in
    Deutschland so viele saudumme, politisch verblendete,
    linke Faschisten oder Nutznießer gibt, kommt jetzt ans Tageslicht.
    Da gehören auch die Verräter der Flüchtlings-Industrie dazu. Sie alle,
    haben sich schon lange unter den Deckmantel der Faschisten-Regierung
    Jahre-, wenn nicht Jahrzehntelang aufgehalten, erst durch die Wahl von
    Trump, sind Sie aus Ihren Rattenlöchern gekrochen !

      • Lieber Herr Jürgen Meyer, dass wir keine Opposition unter den ganzen
        kommerziellen Schweine- Parteien haben, wissen wir doch schon, seit dem es die AFD
        gibt.
        „Wir“ wissen das ; Ich habe nur die Befürchtung das, dass deutsche Volk schon soweit
        gesunken ist, dies nicht zu bemerken und wer es bis heute noch nicht kapiert hat,
        der ist vom Teufel, oder besser gesagt, von der abscheulichen Kirche besessen !

    • Damit wir uns richitg verstehne:
      Auch die sind auf unser Geld angewiesen. Macht es einfach wie ich:
      Am jeden 1. eines Monats wird das Konto bis auf das was zu überweisen ist geräumt.
      Wenn ich dem kriminellen Politkreislauf das Blut ( Geld ) aus den Adern ( Banken ) pumpe, steht deren Herz ( Antifa ) still. Schlagartig.

  4. r.v.d.m.
    14. Februar 2017 um 9:07

    Ich darf mich ihrem Kommentar 100%ig anschließen. Danke sehr!!!

    Eine Ergänzung möchte ich vornehmen:

    Keine Unterstützung von Deutschenfeinden!!!!

    Hier ist wie im Beitrag das Maritim-Hotel zu nennen. Sagen sie das denen auch klar und deutlich. Gerne habe ich in ihrem Hotel übernachtet, aber seitdem sie eine staatlich legitimierte und demokratische Partei…….
    Des Weiteren keine Platten/CD/DVD mehr kaufen von BAP-Naas Niedecken, Prinzen, Maffay, Grönemeyer und sonstigen Flüchtlings-Zuwanderungsfreunden. Natürlich sollten keine Konzerte von diesen **Eigenzensur* besucht werden. Gehen sie auch nicht ins Kino, wenn Til Schweiger mitwirkt etc. (Die Liste kann gerne ergänzt werden)

  5. Herr Höcke muss die unbedingt wegen Rufmord anzeigen, dann müssen die gerichtsfest beweisen, was er Strafbares gesagt haben soll.

  6. Das Höcke bashing, das Trump bashing, das Wilders bashing, das Le Pen bashing, das Pegida bashing… jeder der sich gegen das Soros System stellt, wird fertig gemacht.
    Das Maritim will sich heute ins Unrechtssystem einreihen und wird morgen womöglich „Kollaborateur“ gerufen werden – ähnlich so mancher „Tageszeitung“.

  7. da sich Petry und Pretzell immer mehr unserer Bundeskanzlerin angleichen ist es mehr als Verständlich
    das diese Maritim Hotelkette für echte Patrioten wie Höcke die Türen verschließt. Jetzt könnte der AFD Vorstand handeln macht er aber nicht und so mit erübrigen sich weitere Überlegungen .

  8. Logischer Schluß: Dieser Hotel-Verbund wird nicht mehr gebucht! So einfach ist das. Und wunderbar
    „heimtückisch“, denn sie wissen nicht warum nun plötzlich Gäste ausbleiben (vergleichbar einem heimlich kotzendem Gast, der nie wieder das Restaurant besuchen wird, nachdem er mitteilte, es habe „sehr gut geschmeckt“). Im Bestfall sind sie also irgendwann pleite, weil sie nicht wissen können was eigentlich los ist. Ok, noch bestimmen die links-verstrahlten Gutmenschen die überwiegenden
    Einnahmen, aber irgendwann wendet sich das Blatt hoffentlich.

  9. Unstrittig können Gastgewerbebetreiber auf ihr Hausrecht verweisen, so denn die Voraussetzungen (wie ungebührliches Verhalten, etc.) dazu gegeben sind.
    Und zu Letztern gehört übergeordnet das Gleichstellungsgesetz, nach denen niemand wegen seines Alters, seines Geschlechts, seiner politischen und religiösen Weltanschauung benachteiligt werden darf!

    In Kassel gibt es aktuell einen ähnlichen Vorgang, der auf dem Torten-Attentat an Frau von Storch basiert, der – nachdem der Strafbefehl von linken „Pöbellisten“ ignoriert – nun juristisch seine Aufarbeitung findet.

    Juristisch entblödete sich hier das seinerzeit gastgebende „Penta-Hotel“ öffentlich in der HNA mit der Aussage: Anfragen der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) für Veranstaltungen in Penta-Hotels würden grundsätzlich abgelehnt, so ein Sprecher der Unternehmensgruppe.
    Dabei verhielt sich die seinerzeit tagende AfD zwar absolut korrekt, was offensichtlich die Penta-Hotel-Leitung im Nachhinein dazu bewog, sich indirekt bei der Antifa zu entschuldigen:

    „Es werde keine Geheimkonferenz der AfD mehr ermöglichen und den antifaschistischen Protest dagegen nicht mehr kriminalisieren“!

    *
    Fazit: Die Wahrung ihrer Rechte liegt ausschließlich bei der AfD. Der Bürger kann dies mit seinem Buchungsverhalten derzeit nur unterstützen, bis sich die Windrichtung, aus der in dieser etablierten Parteiendiktatur derzeit der Mainstream strömt, zugunsten einer selbstverständlichen Gleichbehandlung nach demokratischen Grundsätzen ändert!

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