Prinz Andrew Manhattan Villa – Gefilmte Frau identifiziert

Vergangene Woche habe ich über die Ereignisse in Epsteins Manhattan-Villa berichtet. Die Manhattan-Villa, berüchtigt für Terror und Prostitution, eine über 4 Meter hohe Eingangstür aus massiven Eichenholz, es ist der 6. Dezember 2010, ein kalter Wintertag im Herzen von New York.

Aufgenommene Fotos an diesem Tag zeigen Prinz Andrew an der Türschwelle, die Türe nur einen Spalt geöffnet, verabschiedet er augenzwinkernd ein junges Mädchen, welches gerade die Villa verlässt. Er wirkt völlig unbefangen, wüsste man es nicht besser, so denkt man, hier wohnt Prinz Andrew. Für einen kurzen Moment wirkt es jedoch so, als wolle er überprüfen, ob die kurze Begegnung an der Tür jemand verfolgt haben könnte.

Was der Prinz nicht weiß, seine kurze Befürchtung hatte sich bewahrheitet. Nun tauchte exklusives Bildmaterial auf und sorgen in England für Entsetzen.

Das Foto des Herzogs von York wurde weniger als eine Stunde, nachdem Epstein das Haus in Begleitung einer jungen, zitternden blonden Frau verlassen hatte, aufgenommen.

Wer ist diese Frau?

Die mysteriöse Brünette, die mit Prinz Andrew an der Türschwelle gefilmt wurde, ist die Tochter des ehemaligen australischen Premierministers Paul Keating – Katherine Keating.

An der Ecke E71st Street und 5th Avenue wurde Katherine erneut gefilmt, wenige Minuten nach Verlassen der Villa. Das Video von Prinz Andrew und Katherine wurde einen Tag vor dem mittlerweile berühmt gewordenen Foto im Central-Park aufgenommen, auf dem Epstein und Andrew zu sehen sind.

Wenige Monate zuvor hatte die aus Australien stammende Katherine Keating ihre Heimatstadt Sydney in Richtung New York verlassen, da ihr damaliger Partner Andre Balazs dort lebte.

Andre Balazs, ein Hotelier und Sozialist, ist kein unbeschriebenes Blatt. So taucht auch sein Name im Schreckgespenst, im Little Black Book von Epstein auf. Wie die New York Times 2017 berichtete, soll der Hotelier die Schauspielerin Amanda Anka bei einem Abendessen in London befummelt haben.

Was genau geschah also am besagten 6. Dezember 2010 in der Villa von Manhattan? Kam es auch an jenem Tag bzw. in der Nacht zuvor zu sexuellen Handlungen? Fakt ist eins; jedem Besucher war bekannt, was in dieser Villa vor sich ging. Menschengroße Puppen am Kronleuchter, gesammelte Augäpfel an den Wänden, ein schier unwirklicher Ort mitten im Herzen von New York.

Hinweise darauf, inwiefern Katherine direkt in kriminelle Aktivitäten verwickelt war, gibt es indes nicht, dennoch wirft ihre Anwesenheit vermehrt Fragen auf, Fragen, zu dessen Beantwortung sie bislang nicht bereit war. Denn 2010 war Epstein bereits ein global bekannter und verurteilter Sexualstraftäter, was auch ihr nicht entgangen sein dürfte.

Verbindung zu Ghislaine Maxwell

Katherine Keating war unter anderem Reporterin für die Huffington Post. Wie die New York Post berichtet, gibt es eine Verbindung zu Ghislaine Maxwell. Im Zuge ihrer Arbeit interviewte sie Maxwell zu ihrer Arbeit – eine gemeinnützige Organisation namens TerraMar – welche kurz nach der Verhaftung von Epstein im Juli aufgelöst worden war.

Das gesamte Interview habe ich hier für Sie verlinkt.

Interessant an diesem Interview ist das Datum der Veröffentlichung, vielmehr das Jahr. Geführt wurde es 2014, also vier Jahre nach dem mysteriösen Besuch in der Manhattan-Villa und nachdem Epstein bereits verurteilt worden war, doch Fragen und Recherchen rund um das Netzwerk Jeffrey Epstein wurden nicht getätigt.

Katherine arbeitet mittlerweile für die Talent-Agentur Maverick in Los Angeles. Die Agentur vertritt und managt unter anderem Künstler wie Weltstar Madonna oder auch U2. Das Unternehmen war bislang ebenso wenig zu einer Stellungnahme bereit.

Die jüngere Schwester Alexandra Keating

Vergangenen Dienstag flog die jüngere Schwester Alexandra nach Hause, nachdem die Enthüllung rund um ihre Schwester die ersten großen Wellen schlugen.

Angetroffen von einigen Reportern wurde sie auf die neuesten Entwicklungen um Prinz Andrew und dem öffentlich gewordenen Filmmaterial von 2010 befragt, war aber zu keinerlei Stellungnahme bereit. Auf die Frage, ob sie die Beziehungen ihrer Schwester zum pädophilen Finanzier und seiner angeblichen Frau Ghislaine Maxwell kommentieren wollte, schüttelte sie den Kopf und sagte: “Ich bin nicht Katherine!“

Doch auch hier gibt es eine Verbindung!

2013 gastierte Alexandra mit ihrer älteren Schwester auf einer Feier in der Wohnung von Ghislaine Maxwell, eine Wohnung an der Upper East Side. Ein Foto der Schwestern habe ich hier verlinkt. Ein weiteres Foto, gemeinsam mit Maxwell, sehen Sie hier.

Mit auf dem Foto ist der langjährige Freund Ariadne Calvo-Platero von Maxwell zu sehen. Kennengelernt haben sie sich an der Oxford University, er gilt als Mitbegründer der TerraMar Stiftung.

Wir sehen also, sie sind alle miteinander verbunden, sie kennen sich alle. Der Grund, weshalb die Medien diese satanistische Pädophilie nie untersucht haben – weil viele Journalisten selber Teil dieses Netzwerks waren, wie wir auch an dem Fall Vicky Ward gesehen haben.

Prinz Andrew meldet sich zu Wort

Nach den jüngsten Enthüllungen rund um die Anwesenheit des Prinzen in der Manhattan-Villa, hat sich Andrew nun an die Presse gewendet. In einer langen Erklärung gab der Herzog von York an, dass es ein Fehler war, Epstein 2010 nach seiner Verurteilung zu treffen.

„Ich habe Herrn Epstein 1999 getroffen. Während der Zeit, in der ich ihn kannte, sah ich ihn selten und wahrscheinlich nicht mehr als nur ein- bis zweimal im Jahr. Ich habe in einer Reihe seiner Residenzen gewohnt. Ich habe bereits gesagt, dass es ein Fehler war. Ich kann mein Bedauern nur wiederholen. Ich habe mich geirrt, denn mir war nicht klar, welche Person Epstein wirklich war. Ich habe großes Mitgefühl mit allen Betroffenen, die seinen Handlungen ausgesetzt waren.“


Quelle: Indoamedia.com