Zur Illustration, welch hundsmiserable politische Führung unserem Land vorsteht, macht die  Netzseite "Achse des Guten" einen Rückgriff auf die Jahre 2009 und 2013, in denen der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt (1918-2015, SPD) die militärische Interventionslage in Afghanistan analysierte (hier).

 Die Medien und auch einzelne Vertreter der Bundesregierung staunen bzw. wundern sich, wie schnell die gut ausgerüstete Armee Afghanistans auseinandergelaufen ist. Und rätseln was die Gründe seien könnten.

Vier Wochen nach dem Hochwasser hat Helmut Reinhardt für uns im Epizentrum der Katastrophe mit den Menschen gesprochen und war schwer beeindruckt von der Hilfe, die dort vor allem von privaten Helfern geleistet wird. Reinhardt besuchte unter anderem eine Essensausgabe der mennonitischen Brüdergemeinde in Blankenheim, der auch Prof. Max Otte angehört.

Absurdistan: Die ganze Situation ist schon ein wenig absurd. Alle Welt schaut zur Zeit gebannt auf Afghanistan und das Totalversagen der westlichen Welt. Aber ist es das tatsächlich? Nur weil ein dementer US-Präsident die Situation in Afghanistan vollends falsch eingeschätzt hat und damit ein Chaos verursacht, bedeutet das noch lange nicht, dass deshalb die Situation außer Kontrolle ist.

Die US-amerikanisch dominierten Verteidiger "westlicher Werte" haben seit 70 Jahren nichts anderes geschafft als ein Land nach dem anderen kaputt zu verteidigen und zu ruinieren: Kuba, Venezuela, Nicaragua, Vietnam, Libanon, Afghanistan, Iran, Irak, Syrien, Libyen, Angola. Aktuell werden die Ukraine, Georgien und Länder des früheren Ostblocks von manövrierenden US- und Nato-Invasionsarmeen "verteidigt" und das eingekreiste Russland zieht schon rote Linien, bei deren Überschreiten es knallen dürfte.