Epstein-Akte geschlossen

Die brisante Kundenliste von Jeffrey Epstein existiert gar nicht. Das behauptet vollkommen plötzlich und unerwartet das us-amerikanische Justizministerium (DOJ). Trump Supporter Alex Jones gibt sich empört und tut so, als handele es sich um eine Intrige gegen Donald Trump.

Als der Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk losbrach, beschuldigte dieser ihn, er stünde auf der Epstein-Liste und löschte den X-Post später wieder.

Mit immer neuen Ankündigungen zum Fall Epstein – wie zuletzt im Juli 2024 – hatte Trump seinen Anhängern Hoffnung gemacht, im Falle eines Wahlsiegs alle Dokumente zu veröffentlichen. Dasselbe Versprechen galt den Kennedy-Akten, doch es kam nichts Neues ans Licht. Hier noch einmal ein Screenshot aus dem Artikel dazu, der zeigt, wie leichtgläubig auch deutsche Publizisten sind.

Ein Bild von John F. Kennedy, das durch ein Fadenkreuz gerahmt ist, mit einer Textgrafik, die eine Verschwörungstheorie über seinen Tod präsentiert.
Screenshot

Nichts, gar nichts, in den Kennedy-Akten beweist irgendetwas. Die ganze Sache bleibt nebulös, wer aber an alberne Q-Anon Geschichten und „Donald alleine gegen den Deep State“ glauben will, kann sich seine Theorie zusammen stricken.

Hat sich die Trump-Regierung ihr eigenes Grab geschaufelt?

Na und? Donald Trump hat wie Friedrich Merz vor den Wahlen das Gegenteil von dem versprochen, was er danach umgesetzt hat. Was sind schon so ein paar Akten gegen die gewaltigen Schuldenberge, die dazu führen, wohin Wirtschaftskrisen immer führen?