Thüringen und so – immer dasselbe, aber immer noch nicht genug

Wer hatte gestern etwas anderes erwartet? Komm, ehrlich jetzt, hoch die Hände. Ah, also doch ein paar … und da hinten sehe ich auch welche. Also wirklich, das „Wahlergebnis“ steht doch jetzt schon seit Wochen fest. Ob geschüttelt oder gerührt spielt doch keine Rolle, an der Sitzverteilung wird sich nichts mehr ändern. Und damit ist ausgeschlossen, dass Björn Höcke doch noch irgendwie erster Ministerpräsident der AfD wird. Aber auch das war bereits vor den Wahlen klar. Die Systemparteien wurden wieder einmal gezwungen, Gesicht zu zeigen und erneut kam die häßliche Fratze des DDR-Sozialismus hervor – welch Überraschung. Und auf Bundesebene – gerne wiederhole ich mich – wird es im nächsten Jahr nicht anders ablaufen.

Es bringt also nichts, den Blick weit weg nach Berlin zu richten und auf Veränderung zu hoffen.

Wem das hier alles zu blöd wird, der kann ja auswandern. Darüber redeten neulich Herr Krall und Frau Rieger in einem Video, auch mit kleinem Geldbeutel soll das noch möglich sein. In die Schweiz? Bitte nicht! Und welchen Unterschied macht es, wo man „seine“ Steuern zahlt? Ob man nun das eine oder das andere korrupte System unterstützt, tut doch nichts zur Sache. Deutschland, rät Herr Krall, solle man verlassen und sich woanders etwas aufbauen. Die breite Masse müsste erst noch so richtig leiden, bevor sich etwas ändern könnte.

Aber für wen machen wir Platz? Wäre es nicht besser, wir ziehen alle nach Thüringen, damit Björn Höcke beim nächsten Mal die absolute Mehrheit hat?

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