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Was 2022 vom Lohn bleibt

Einer meiner Freunde fährt etwa 200 Tage im Jahr zur Arbeit. Das sind 34 km Weg, im Jahr 13.600 km. Das summiert sich auf etwa 1.000 Liter Diesel, denn er hat nicht ganz das modernste Fahrzeug. 2019 kostete der Kraftstoff etwa 1.270 €, mit dem heutigen Neujahrspreis würde das 2022 rund 1.640 € kosten.

Er heizt mit Flüssiggas. 2019 kostete das etwa 40 Center pro Liter, ab dem 1.1.2022 ist es mit ca 73 Centern pro Liter ausgepreist, davon etwa 5 Center wegen der Erhöhung der Luftsteuer zum Jahreswechsel. Bei 3.000 Litern Verbrauch kostete der Brennstoff 2019 „nur“ 1.200 €, jetzt 2.190 €.

Nun ist Energie dummerweise in allen Lebensmitteln enthalten. Der Bauer fährt mit dem Schlepper rum, er wirft Dünger, er duscht sich nach dem Besuch des Schweinestalls usw. Wir dürfen 2022 mit einer Inflation von rund 5 % für Lebensmittel rechnen. Nehmen wir mal an, die Haushaltsausgaben für die Ernährung steigen von 200 € pro Monat auf 210 Euro, so sind das pro Jahr schon wieder 120 € Mehraufwand.

Ein Singlehaushalt verbraucht im Schnitt 2.000 kWh Strom in Jahr. Das kostete bisher 600 €, 2022 wird das wohl bei bei prognostizierten 37 Centern pro kWh 740 € ausmachen.

Gehen wir davon aus, daß er 1.900 € verdient, was man in der verarbeitenden Industrie als gelernter Verkäufer nicht höher erwarten kann. Nach den Abzügen für Lohnsteuer und Sozialabgaben kommen 1.378 € raus. Die oben berechneten vier Preiserhöhungen verschlingen davon 137 € im Monat. Und das wars ja nicht: Die Autoversicherung und -reparaturen, die Ausgaben für Kleidung und Haushaltsgeräte, für Baumaterialien steigen ja auch. Die Grundsteuer wird voraussichtlich höher.

Die Lohnsteigerung wird man dieses Jahr etwa 4 % erreichen können. Das sind in unserem Exempel 76 € brutto und 45 € netto. Das reicht nicht mal für den Mehraufwand der Heizung. Der Mindestlohn hilft in unserem Beispiel nicht, den kann sich Hubertus an seinen dicken Hintern schmieren.

2022 wird das Jahr eines massiven Angriffs auf den Lebensstandard der breiten Volksmasse. Schuld sind Greta, Langstreckenluisa und ihre elitären Hintermänner, die die Medien gekapert haben und Druck auf die EU-Kommission ausüben. Die Luftsteuer ist von Berlin hausgemacht, die Energiepreise gehen durch die Decke, weil kein Rohstoffkonzern mehr nennenswerte Investitionen vornimmt. Früher nannte man das, was passiert, Raubbau. Eine freche Bande von Multimillardären vom Weltwirtschaftsforum und vom Club of Rome hat uns geheidscheckt. Wie die Leute darauf antworten wird sich zeigen.

Ich denke, daß es Krieg geben wird. Die Moslems lassen sich das nicht gefallen. Man sehe sich an, was Sylvester auf dem Stuttgarter Schloßplatz los war, eine frühe Warnung an die pietistischen Ablaßhändler. Wie der Schwabe Hölderin so schön schrieb: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ Es ist eine Finte der Geschichte: Gerade die Grünen waren es, die nicht genug Moslems reinlassen konnten.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Quicquid agas, prudenter agas, et respice finem“ (Gesta Romanorum) Für Nichtlateiner: Was auch immer Du tust, handle vorausschauend, und denk an das Ende.


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