Was kostet ein EU-Abgeordneter pro Monat?

Die Vorbereitungen für die gesichert demokratischste aller Wahlen laufen bereits auf Hochtouren. Wer nichts ist und nichts kann, geht nicht mehr zu Bau oder Bahn, sondern ins EU-Parlament. Dort wird er ausgehalten und kann gleich seine Seilschaft auf Steuerzahlerkosten mit Ämtern und Jobs versorgen.

Ein EU-Abgeordneter hat laut Stand 2022 folgende Ansprüche: 

  • Ein monatliches Grundgehalt von 9.166,30 EUR brutto, was 38,5 % der Grundbezüge eines Richters am Europäischen Gerichtshof entspricht. Davon ist eine EU-Steuer und ein Unfallversicherungsbeitrag zu leisten, was netto 7.145,04 EUR ergibt.
  • Ab dem vollendeten 63. Lebensjahr ein Ruhegehalt von 3,5 % des Gehalts für jedes volle geleistete Amtsjahr, jedoch maximal 70 % des Gehalts.
  • Nach Ausscheiden aus dem Parlament ein Übergangsgeld in Höhe der Abgeordnetenentschädigung. „Dieser Anspruch besteht für jedes Jahr der Ausübung des Mandats für einen Monat, mindestens jedoch für sechs und höchstens für 24 Monate.“
  • Eine pauschale monatliche Spesenvergütung von 4.778 EUR.
  • Die Vergütung der tatsächlich entstandenen Kosten der Reisen zum und vom Ort der Parlamentssitzungen beziehungsweise 0,56 € pro Kilometer, wenn die Reise im eigenen Fahrzeug absolviert wird (allerdings nur bis maximal 1.000 Kilometer).
  • Ein Tagegeld von 338 EUR für jeden Tag der Teilnahme an offiziellen Sitzungen der Gremien des Europäischen Parlaments.
  • Die Anstellung von Assistenten auf Kosten der EU bis maximal 25.447 EUR monatlich inklusive Spesen. Maximal ein Viertel dieses Betrags kann auch für Dienstleistungen wie Gutachten von externen Anbietern verwendet werden.

Wir rechnen also zusammen: 9.166,30 + 4.778,00 + 25.447,00 macht satte 39.391.30 Euro jeden Monat. Dazu kommt noch das Tagegeld von 338 Euro je Sitzung und Reisekosten. Man kann also sagen, dass die Kosten weit über 40.000 Euro pro EU-Abgeordneten betragen.

Aktuell sitzen 96 Abgeordnete aus Deutschland im EU-Parlament. Die Kosten belaufen sich somit mindestens auf 3.840.000 Euro Monat für Monat. Muss das sein?



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5 Kommentare

  1. Ich bewundere diese Abgeordneten, die sich für einen skandlös unmenschlichen – zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben – Hungerlohn, absolut selbstlos, bis weit über die Grenzen des Übermenschlichen und human Leistbaren hinaus aufopfern und bis hin zur völligen Erschöpfung verausgaben, sich dabei nahezu zu Tode schuften und ihre kostbare Gesundheit ruinieren, alles im Dienste ihrer heroischen Mission als “göttliche” Volkszertreter, äh Volksvertreter.

    Wer schon einmal gesehen hat, wie diese armen Würstchen nach jedem Sitzungstag – am Boden zerstört – unter Aufbietung der allerletzten Kräfte orientierungslos, sich kaum auf den eigenen Beinen halten könnend, aus dem Sitzungsgebäude torkeln, weiß wovon ich spreche. So sehen wahre HELDEN aus.

    Von daher kann man nur inständig hoffen, dass sich wieder eine ausreichende Zahl von Unerschrockenen und Selbstlosen, denen es vor nichts aber auch gar nichts graust bereit erklärt, sich für eine scheinbar nie enden wollende Legislaturperiode in denkbar gemeinster, niederträchtigster und gemeingefährlichster Weise um das Gemeinwohl zu kümmern. Darauf dürfen alle Zertretenen, äh Vertretenen wahrlich stolz sein.

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  2. Und da die EU bei den Assistenten gar so großzügig ist, stellen viele Abgeordnete ihren Ehepartner, Kinder etc. an. Da läppert sich ein schönes Haushaltseinkommen zusammen.
    Und Unvereinbarkeitsregeln gibt es in einer EU natürlich nicht, in der die Kommissionspräsidentin das Recht hat, einen Knebelvertrag mit ausgerechnet dem Unternehmen zu schließen, in welchem ihr Ehegespons eine leitende Stellung einnimmt. Und da sage einer, die EU wäre nicht familienfreundlich.

    Verflucht, habe ich jetzt am Ende gegen “Europäische Werte” verstoßen?

    1. Die gesamte EU ist nichts anderes als übelst stinkender, bis zu den Haarspitzen korrupter und mafiöser Repressions-Sumpf.

  3. mafia pur… aber immer gut gekleidet und geschminckt… ziel aller politverbrecher in dem vorbildlichen verbrecherverein:
    unser geld, unser vermögen , haus und grund….
    frage: wer kümmert sich anschließend um deren geklautes volksvermögen… wir dummdeppen bestimmt nicht , wir sind ja schon eingeschüchtert wenn ein postbeamter in uniform vorbei läuft…
    dateien speichern, wir holen uns alles zurück…
    afd und alle swird ok….

  4. CDU/CSU-Politiker verkündet: “Bezahlkarte so erfogreich das sie ausgeweitet werden wird!”

    “Ich bin sehr optimistisch, dass die Bezahlkarte ein großer Erfolg sein wird. Vielleicht wird sie sogar so erfolgreich sein, dass wir bald diskutieren das Konzept Sachleistung durch Bezahlkarte auf weitere Bereiche im Sozialsystem auszuweiten.” (Maximlian Mörseburg, CDU/CSU am 22. Februar 2024)
    t.me/uncut_news
    /63898

    Weißte BESCHEID, wohin die Reise geht.

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